
Die US-Einwanderungsbehörde USCIS hat alle Einwanderungsanträge und Leistungsanfragen von afghanischen Staatsangehörigen auf unbestimmte Zeit ausgesetzt, nachdem bei einer Schießerei in der Nähe des Weißen Hauses zwei Nationalgardesoldaten schwer verletzt wurden. Präsident Donald Trump bezeichnete den Vorfall als „Terrorakt“ und erklärte, der Verdächtige sei 2021 aus Afghanistan eingereist.
Mit sofortiger Wirkung wurden afghanische I-130-Familienanträge, Fälle von Special Immigrant Visas (SIV), Arbeitserlaubnisse und Anträge auf Statusänderung ausgesetzt. Ein USCIS-Beitrag auf X kündigte an, dass die Aussetzung so lange gilt, bis eine „umfassende Sicherheitsüberprüfung“ abgeschlossen ist. Einwanderungsanwälte berichten, dass der elektronische Status für afghanische Antragsteller nun mit dem Vermerk „Aktion vorübergehend ausgesetzt, bis Anweisungen der Zentrale vorliegen“ versehen ist.
Die Aussetzung bringt Tausende von Familienzusammenführungs- und humanitären Parole-Fällen in eine ungewisse Lage, darunter viele, die im Rahmen des umfangreichen Programms „Operation Allies Welcome“ nach der Evakuierung aus Kabul 2021 bearbeitet wurden. Arbeitgeber mit H-1B- oder O-1-Kandidaten in Afghanistan müssen nun Optionen für Fernarbeit oder Einsätze in Drittstaaten prüfen.
Politische Analysten sehen die Aussetzung als Teil einer umfassenderen Strategie der Regierung, die Einreisebestimmungen der Biden-Ära zu überdenken und die Sicherheitsüberprüfungen zu verschärfen. Kritiker warnen jedoch, dass die pauschale Aussetzung gefährdete Afghanen in unsichere Drittstaaten drängen und die US-Verpflichtungen gegenüber Kriegspartnern untergraben könnte. Sollte die Aussetzung über die laufende Untersuchung hinaus andauern, werden rechtliche Schritte erwartet.
Mit sofortiger Wirkung wurden afghanische I-130-Familienanträge, Fälle von Special Immigrant Visas (SIV), Arbeitserlaubnisse und Anträge auf Statusänderung ausgesetzt. Ein USCIS-Beitrag auf X kündigte an, dass die Aussetzung so lange gilt, bis eine „umfassende Sicherheitsüberprüfung“ abgeschlossen ist. Einwanderungsanwälte berichten, dass der elektronische Status für afghanische Antragsteller nun mit dem Vermerk „Aktion vorübergehend ausgesetzt, bis Anweisungen der Zentrale vorliegen“ versehen ist.
Die Aussetzung bringt Tausende von Familienzusammenführungs- und humanitären Parole-Fällen in eine ungewisse Lage, darunter viele, die im Rahmen des umfangreichen Programms „Operation Allies Welcome“ nach der Evakuierung aus Kabul 2021 bearbeitet wurden. Arbeitgeber mit H-1B- oder O-1-Kandidaten in Afghanistan müssen nun Optionen für Fernarbeit oder Einsätze in Drittstaaten prüfen.
Politische Analysten sehen die Aussetzung als Teil einer umfassenderen Strategie der Regierung, die Einreisebestimmungen der Biden-Ära zu überdenken und die Sicherheitsüberprüfungen zu verschärfen. Kritiker warnen jedoch, dass die pauschale Aussetzung gefährdete Afghanen in unsichere Drittstaaten drängen und die US-Verpflichtungen gegenüber Kriegspartnern untergraben könnte. Sollte die Aussetzung über die laufende Untersuchung hinaus andauern, werden rechtliche Schritte erwartet.
Quelle: Reuters
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