
Das australische Außenministerium (DFAT) hat am 27. November 2025 seine Reisehinweise für die Tschechische Republik aktualisiert und darauf hingewiesen, dass das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union nun in Betrieb ist. Dies kann zu längeren Wartezeiten an tschechischen Flughäfen und Landgrenzen für Nicht-EU-Bürger führen.
Das EES, das am 12. Oktober gestartet wurde, ersetzt das manuelle Abstempeln von Pässen durch digitale Aufzeichnungen jeder Ein- und Ausreise, einschließlich biometrischer Daten wie Gesichtserkennung und Fingerabdrücke. Obwohl das System langfristig eine schnellere und sicherere Abwicklung verspricht, müssen Grenzbeamte im gesamten Schengen-Raum – darunter auch die tschechische Grenzpolizei – noch den Umgang mit der neuen Technik und den Passagierfluss optimieren. Laut DFAT müssen australische Staatsbürger bei der ersten Einreise nach Einführung des Systems ihre biometrischen Daten erfassen lassen; bei den folgenden Reisen innerhalb der nächsten drei Jahre genügt eine Verifizierung.
Der Flughafen Prag meldet bereits Warteschlangen von 25 bis 30 Minuten bei frühen Abflügen von Langstreckenflügen mit Codesharing, verglichen mit durchschnittlich etwa zehn Minuten vor Einführung des EES. Fluggesellschaften empfehlen Economy-Passagieren, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, bis die Weihnachtsspitze vorüber ist. Die Warteschlangen für Business-Class-Passagiere sind kürzer, doch Vielfliegerprogramme raten Geschäftsreisenden, zusätzliche Pufferzeiten für Termine einzuplanen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist die Mitteilung ein weiterer Hinweis, die kumulierten „90/180-Tage“-Aufenthalte im Schengen-Raum ihrer Mitarbeiter genau zu überprüfen. Das EES berechnet automatisch die verbleibende Aufenthaltsdauer und meldet Überschreitungen, wodurch die bisherige Ermessensspielraum der Grenzbeamten entfällt. Verstöße können zu sofortigen Geldstrafen oder mehrjährigen Einreiseverboten führen und damit Projektpläne gefährden.
Das DFAT behält seine generelle Einstufung „Normale Sicherheitsvorkehrungen treffen“ für Tschechien bei, empfiehlt aber australischen Reisenden, ihre Pässe beim Reisen zwischen Schengen-Staaten stets griffbereit zu halten, da Stichprobenkontrollen während der Übergangsphase zunehmen könnten. Ähnliche Hinweise haben auch Kanada, Neuseeland und die USA herausgegeben, was die weltweite Bedeutung der größten Grenzmanagement-Modernisierung Europas seit Jahrzehnten unterstreicht.
Das EES, das am 12. Oktober gestartet wurde, ersetzt das manuelle Abstempeln von Pässen durch digitale Aufzeichnungen jeder Ein- und Ausreise, einschließlich biometrischer Daten wie Gesichtserkennung und Fingerabdrücke. Obwohl das System langfristig eine schnellere und sicherere Abwicklung verspricht, müssen Grenzbeamte im gesamten Schengen-Raum – darunter auch die tschechische Grenzpolizei – noch den Umgang mit der neuen Technik und den Passagierfluss optimieren. Laut DFAT müssen australische Staatsbürger bei der ersten Einreise nach Einführung des Systems ihre biometrischen Daten erfassen lassen; bei den folgenden Reisen innerhalb der nächsten drei Jahre genügt eine Verifizierung.
Der Flughafen Prag meldet bereits Warteschlangen von 25 bis 30 Minuten bei frühen Abflügen von Langstreckenflügen mit Codesharing, verglichen mit durchschnittlich etwa zehn Minuten vor Einführung des EES. Fluggesellschaften empfehlen Economy-Passagieren, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, bis die Weihnachtsspitze vorüber ist. Die Warteschlangen für Business-Class-Passagiere sind kürzer, doch Vielfliegerprogramme raten Geschäftsreisenden, zusätzliche Pufferzeiten für Termine einzuplanen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist die Mitteilung ein weiterer Hinweis, die kumulierten „90/180-Tage“-Aufenthalte im Schengen-Raum ihrer Mitarbeiter genau zu überprüfen. Das EES berechnet automatisch die verbleibende Aufenthaltsdauer und meldet Überschreitungen, wodurch die bisherige Ermessensspielraum der Grenzbeamten entfällt. Verstöße können zu sofortigen Geldstrafen oder mehrjährigen Einreiseverboten führen und damit Projektpläne gefährden.
Das DFAT behält seine generelle Einstufung „Normale Sicherheitsvorkehrungen treffen“ für Tschechien bei, empfiehlt aber australischen Reisenden, ihre Pässe beim Reisen zwischen Schengen-Staaten stets griffbereit zu halten, da Stichprobenkontrollen während der Übergangsphase zunehmen könnten. Ähnliche Hinweise haben auch Kanada, Neuseeland und die USA herausgegeben, was die weltweite Bedeutung der größten Grenzmanagement-Modernisierung Europas seit Jahrzehnten unterstreicht.
Quelle: DFAT Smartraveller
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