
In einem Schritt, der die Einreise in den Schengen-Raum revolutionieren könnte, haben die EU-Minister am 29. November ein Verhandlungsmandat für eine freiwillige digitale Reise-App verabschiedet, mit der Passagiere ihre Passdaten vor der Ankunft hochladen können. Die mobile App – Teil eines dreiteiligen Systems, das von EU-LISA entwickelt wird – soll Reisende vorab überprüfen, Wartezeiten verkürzen und den Grenzbeamten ermöglichen, sich auf risikoreichere Fälle zu konzentrieren.
Für Belgien, das am Flughafen Brüssel jährlich mehr als 19 Millionen Schengen- und Außengrenzübertritte abwickelt, verspricht die Technologie kürzere Warteschlangen zu Spitzenzeiten und reibungslosere Umstiege bei Anschlussflügen. Die belgische Innenministerin Annelies Verlinden erklärte, die belgische Grenzpolizei werde sich der ersten Pilotgruppe anschließen, „um eine nahtlose Integration mit dem im Oktober gestarteten Ein- und Ausreisesystem (EES) sicherzustellen.“
Die digitalen Reisedokumente könnten zudem mit ETIAS verknüpft werden, dem elektronischen Reisegenehmigungssystem, das 2026 eingeführt werden soll. Reiseveranstalter rechnen damit, dass die kombinierten Systeme die Dokumentenprüfzeiten um bis zu 40 % reduzieren – ein großer Vorteil für belgische Unternehmen, deren Mitarbeiter oft mehrere EU-Hauptstädte auf einer Reise durchqueren.
Datenschützer weisen darauf hin, dass die App freiwillig bleibt und physische Dokumente weiterhin kontrolliert werden. Dennoch müssen Arbeitgeber ihre Datenschutz-Folgenabschätzungen aktualisieren, da Mitarbeiter möglicherweise aufgefordert werden, persönliche biometrische Daten auf Geräten Dritter zu speichern.
Details zur Einführung stehen noch aus, da eine Einigung mit dem Europäischen Parlament aussteht. Die Flughafenbetreiber von Brüssel kündigen jedoch an, zusätzliche e-Gates zu installieren und pro Pier eine Smart-Border-Spur einzurichten, sobald die Softwarespezifikationen 2026 finalisiert sind.
Für Belgien, das am Flughafen Brüssel jährlich mehr als 19 Millionen Schengen- und Außengrenzübertritte abwickelt, verspricht die Technologie kürzere Warteschlangen zu Spitzenzeiten und reibungslosere Umstiege bei Anschlussflügen. Die belgische Innenministerin Annelies Verlinden erklärte, die belgische Grenzpolizei werde sich der ersten Pilotgruppe anschließen, „um eine nahtlose Integration mit dem im Oktober gestarteten Ein- und Ausreisesystem (EES) sicherzustellen.“
Die digitalen Reisedokumente könnten zudem mit ETIAS verknüpft werden, dem elektronischen Reisegenehmigungssystem, das 2026 eingeführt werden soll. Reiseveranstalter rechnen damit, dass die kombinierten Systeme die Dokumentenprüfzeiten um bis zu 40 % reduzieren – ein großer Vorteil für belgische Unternehmen, deren Mitarbeiter oft mehrere EU-Hauptstädte auf einer Reise durchqueren.
Datenschützer weisen darauf hin, dass die App freiwillig bleibt und physische Dokumente weiterhin kontrolliert werden. Dennoch müssen Arbeitgeber ihre Datenschutz-Folgenabschätzungen aktualisieren, da Mitarbeiter möglicherweise aufgefordert werden, persönliche biometrische Daten auf Geräten Dritter zu speichern.
Details zur Einführung stehen noch aus, da eine Einigung mit dem Europäischen Parlament aussteht. Die Flughafenbetreiber von Brüssel kündigen jedoch an, zusätzliche e-Gates zu installieren und pro Pier eine Smart-Border-Spur einzurichten, sobald die Softwarespezifikationen 2026 finalisiert sind.
Quelle: Travel and Tour World