
Belgien erwacht am 24. November zum ersten Tag eines koordinierten 72-Stunden-Streiks, der große Teile des Verkehrsnetzes lahmlegt und droht, sich auf die gesamte Benelux-Region auszubreiten. Die vereinten Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes protestieren gegen Rentenreformen und geplante Haushaltskürzungen. Besonders betroffen sind Reisende und international mobile Mitarbeiter, die auf Belgiens dichtes Schienennetz und die wichtigen Flughäfen angewiesen sind.
Der Flughafen Brüssel hat vorsorglich alle 206 geplanten Abflüge für Mittwoch, den 26. November, gestrichen, nachdem Sicherheits- und Gepäckabfertigungspersonal ihren Ausstand angekündigt hatte. Auch Charleroi, der zweitgrößte Flughafen Belgiens, teilte mit, dass an diesem Tag weder Abflüge noch Ankünfte stattfinden werden. Fluggesellschaften versenden bereits Umbuchungsangebote, doch viele Langstreckenreisende benötigen aufgrund der Streikzeit, die mit den Hauptankunftszeiten transatlantischer Flüge zusammenfällt, eine Übernachtungsmöglichkeit. Der Nahverkehr zu den Flughäfen ist ebenfalls stark beeinträchtigt: Die Bahn SNCB fährt nur noch 20 % der üblichen Inlands- und grenzüberschreitenden Verbindungen, während die Metro- und Busfrequenzen der Brüsseler Verkehrsbetriebe STIB/MIVB auf ein Minimum reduziert wurden.
Internationale Geschäftsreisende spüren die Folgen auch über die belgischen Grenzen hinaus. Eurostar hat etwa die Hälfte seiner Hochgeschwindigkeitsverbindungen zwischen Brüssel und Paris sowie ein Viertel der Züge zwischen Amsterdam und London gestrichen, was das Risiko verpasster Anschlussflüge am Pariser Charles de Gaulle und am Amsterdamer Schiphol erhöht. Auch der Straßengüterverkehr nach Belgien stockt, da Streikposten am Hafen von Antwerpen die Autobahnen verstopfen. Unternehmen mit entsandten Mitarbeitern aktivieren Homeoffice-Lösungen und raten ihren Beschäftigten, digitale Kopien von Bordkarten und Aufenthaltstiteln mitzuführen, falls sie festsitzen.
Obwohl Streiks in Belgien keine Seltenheit sind, ist das Ausmaß und die Dauer dieses Arbeitskampfes außergewöhnlich. Laut dem Reisedatenanbieter AirHelp störten fünf nationale Streiks in diesem Jahr jeweils zwischen 30.000 und 50.000 Passagiere; der aktuelle Ausstand dürfte diese Zahlen übertreffen, da sowohl Flughäfen als auch Bahn gleichzeitig betroffen sind. Die Regierung ruft die Sozialpartner zur Wiederaufnahme der Gespräche auf, doch die Gewerkschaftsführer schließen weitere Streiks vor der Weihnachtssaison nicht aus.
Für Mobilitätsmanager lautet die klare Empfehlung: Am 26. November keine Abflüge buchen, für wichtige Reisen mindestens 24 Stunden Puffer einplanen und die Umbuchungsangebote der Airlines genau beobachten. Mitarbeiter, die sich bereits in Belgien aufhalten, sollten bis Donnerstagmorgen mit eingeschränktem öffentlichen Nahverkehr rechnen und Ausweisdokumente griffbereit halten, da die Polizei kurzfristige Straßensperren in Flughafennähe eingerichtet hat.
Der Flughafen Brüssel hat vorsorglich alle 206 geplanten Abflüge für Mittwoch, den 26. November, gestrichen, nachdem Sicherheits- und Gepäckabfertigungspersonal ihren Ausstand angekündigt hatte. Auch Charleroi, der zweitgrößte Flughafen Belgiens, teilte mit, dass an diesem Tag weder Abflüge noch Ankünfte stattfinden werden. Fluggesellschaften versenden bereits Umbuchungsangebote, doch viele Langstreckenreisende benötigen aufgrund der Streikzeit, die mit den Hauptankunftszeiten transatlantischer Flüge zusammenfällt, eine Übernachtungsmöglichkeit. Der Nahverkehr zu den Flughäfen ist ebenfalls stark beeinträchtigt: Die Bahn SNCB fährt nur noch 20 % der üblichen Inlands- und grenzüberschreitenden Verbindungen, während die Metro- und Busfrequenzen der Brüsseler Verkehrsbetriebe STIB/MIVB auf ein Minimum reduziert wurden.
Internationale Geschäftsreisende spüren die Folgen auch über die belgischen Grenzen hinaus. Eurostar hat etwa die Hälfte seiner Hochgeschwindigkeitsverbindungen zwischen Brüssel und Paris sowie ein Viertel der Züge zwischen Amsterdam und London gestrichen, was das Risiko verpasster Anschlussflüge am Pariser Charles de Gaulle und am Amsterdamer Schiphol erhöht. Auch der Straßengüterverkehr nach Belgien stockt, da Streikposten am Hafen von Antwerpen die Autobahnen verstopfen. Unternehmen mit entsandten Mitarbeitern aktivieren Homeoffice-Lösungen und raten ihren Beschäftigten, digitale Kopien von Bordkarten und Aufenthaltstiteln mitzuführen, falls sie festsitzen.
Obwohl Streiks in Belgien keine Seltenheit sind, ist das Ausmaß und die Dauer dieses Arbeitskampfes außergewöhnlich. Laut dem Reisedatenanbieter AirHelp störten fünf nationale Streiks in diesem Jahr jeweils zwischen 30.000 und 50.000 Passagiere; der aktuelle Ausstand dürfte diese Zahlen übertreffen, da sowohl Flughäfen als auch Bahn gleichzeitig betroffen sind. Die Regierung ruft die Sozialpartner zur Wiederaufnahme der Gespräche auf, doch die Gewerkschaftsführer schließen weitere Streiks vor der Weihnachtssaison nicht aus.
Für Mobilitätsmanager lautet die klare Empfehlung: Am 26. November keine Abflüge buchen, für wichtige Reisen mindestens 24 Stunden Puffer einplanen und die Umbuchungsangebote der Airlines genau beobachten. Mitarbeiter, die sich bereits in Belgien aufhalten, sollten bis Donnerstagmorgen mit eingeschränktem öffentlichen Nahverkehr rechnen und Ausweisdokumente griffbereit halten, da die Polizei kurzfristige Straßensperren in Flughafennähe eingerichtet hat.
Quelle: Euronews