
Der Einzelhandelssektor in Hongkong profitiert weiterhin von der Erholung der grenzüberschreitenden Mobilität. Regierungszahlen vom 1. Dezember zeigen, dass der Einzelhandelsumsatz im Oktober im Jahresvergleich um 6,9 Prozent auf 35,2 Milliarden HKD gestiegen ist – der sechste Anstieg in Folge. Das Verkaufsvolumen legte um 5,3 Prozent zu.
Diese Dynamik steht in engem Zusammenhang mit dem Zustrom von Besuchern: Im Oktober wurden 4,59 Millionen Ankünfte verzeichnet, ein Plus von 12,2 Prozent, davon kamen 3,45 Millionen (75 Prozent) aus dem chinesischen Festland. Schmuck, Uhren und Luxusgeschenke legten um 9,5 Prozent zu, während die lange schwächelnde Bekleidungsbranche nach Monaten des Rückgangs endlich ein Plus von 0,9 Prozent verzeichnete.
Für mobilitätsabhängige Branchen bestätigen die Daten, dass Hongkongs Strategie mit visafreien Kurzaufenthalten für die meisten Festlandbewohner und vereinfachten Grenzkontrollen per E-Kanal zu höheren Ausgaben führt. Einkaufszentren berichten, dass MICE-Teilnehmer aus den Bereichen Fintech und Kunstauktionen ihre Aufenthalte verlängern, um Freizeitshopping zu betreiben, was die Besucherzahlen an Wochentagen steigert.
Dennoch bestehen weiterhin strukturelle Herausforderungen. Der kumulierte Umsatzwert liegt im Jahresvergleich 2024 auf Vorjahresniveau, das Verkaufsvolumen ist um 1,5 Prozent gesunken, was zeigt, dass die Erholung ungleichmäßig verläuft. Unternehmen, die Mitarbeiter nach Hongkong verlegen, finden ein lebhafteres Konsumumfeld vor, sollten jedoch bei den Lebenshaltungskosten auch mögliche Mietsteigerungen in den Top-Lagen einkalkulieren, da das Vertrauen im Einzelhandel wächst.
Die Regierung erwartet, dass die Tourismusströme – unterstützt durch die Wiedereinführung von Mehrfacheinreisegenehmigungen für Shenzhen-Bewohner ab 1. Dezember – die Einzelhandelserholung bis zum chinesischen Neujahr stabil halten. Mobilitätsmanager sollten mit voller Auslastung bei Flügen und Hotels während der Feiertage rechnen und frühzeitig Lagerbestände sichern.
Diese Dynamik steht in engem Zusammenhang mit dem Zustrom von Besuchern: Im Oktober wurden 4,59 Millionen Ankünfte verzeichnet, ein Plus von 12,2 Prozent, davon kamen 3,45 Millionen (75 Prozent) aus dem chinesischen Festland. Schmuck, Uhren und Luxusgeschenke legten um 9,5 Prozent zu, während die lange schwächelnde Bekleidungsbranche nach Monaten des Rückgangs endlich ein Plus von 0,9 Prozent verzeichnete.
Für mobilitätsabhängige Branchen bestätigen die Daten, dass Hongkongs Strategie mit visafreien Kurzaufenthalten für die meisten Festlandbewohner und vereinfachten Grenzkontrollen per E-Kanal zu höheren Ausgaben führt. Einkaufszentren berichten, dass MICE-Teilnehmer aus den Bereichen Fintech und Kunstauktionen ihre Aufenthalte verlängern, um Freizeitshopping zu betreiben, was die Besucherzahlen an Wochentagen steigert.
Dennoch bestehen weiterhin strukturelle Herausforderungen. Der kumulierte Umsatzwert liegt im Jahresvergleich 2024 auf Vorjahresniveau, das Verkaufsvolumen ist um 1,5 Prozent gesunken, was zeigt, dass die Erholung ungleichmäßig verläuft. Unternehmen, die Mitarbeiter nach Hongkong verlegen, finden ein lebhafteres Konsumumfeld vor, sollten jedoch bei den Lebenshaltungskosten auch mögliche Mietsteigerungen in den Top-Lagen einkalkulieren, da das Vertrauen im Einzelhandel wächst.
Die Regierung erwartet, dass die Tourismusströme – unterstützt durch die Wiedereinführung von Mehrfacheinreisegenehmigungen für Shenzhen-Bewohner ab 1. Dezember – die Einzelhandelserholung bis zum chinesischen Neujahr stabil halten. Mobilitätsmanager sollten mit voller Auslastung bei Flügen und Hotels während der Feiertage rechnen und frühzeitig Lagerbestände sichern.
Quelle: Reuters
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