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USA verkürzt Wartezeiten für Interviews von indischen F-1- und B-1/B-2-Visumantragstellern drastisch

Dez. 3, 2025
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USA verkürzt Wartezeiten für Interviews von indischen F-1- und B-1/B-2-Visumantragstellern drastisch
Indische Studierende und Geschäftsreisende erhielten am 2. Dezember 2025 eine willkommene Erleichterung, als das neueste Dashboard des US-Außenministeriums dramatische Rückgänge bei den Rückständen für Interviewtermine an den US-Konsulaten in Neu-Delhi, Chennai, Mumbai, Hyderabad und Kolkata zeigte. Laut Angaben der Times of India sind die Termine für Studierende (F, M, J-Kategorien) in Neu-Delhi von etwa zwei Monaten auf nur noch eine halbe Monat gesunken, während die Wartezeiten für B-1/B-2 Besuchervisa in Chennai – einst eine fünfmonatige Warteschlange – nun mit „N/A“ angegeben werden, was eine Freigabe neuer Termine im gleichen Zyklus bedeutet.

Konsularbeamte führen die Verbesserung auf ein einjähriges Programm zur Personalverstärkung zurück, bei dem erfahrene Sachbearbeiter aus weniger ausgelasteten Posten nach Indien versetzt wurden, ergänzt durch erweiterte Öffnungszeiten unter der Woche und spezielle „Super Saturday“-Aktionen. Zudem wurden KI-gestützte Triage-Tools eingeführt, die DS-160-Anträge auf Vollständigkeit vorprüfen, sodass die Beamten die Interviewzeit für wesentliche Eignungsfragen statt für Dateneingabe nutzen können.

USA verkürzt Wartezeiten für Interviews von indischen F-1- und B-1/B-2-Visumantragstellern drastisch


Für indische Unternehmen bedeuten die verkürzten Wartezeiten bei B-1/B-2-Visa eine Wiederbelebung von Führungskräftebesuchen, Kundenveranstaltungen und Vor-Ort-Audits. Personalabteilungen sollten jedoch darauf hinweisen, dass die kürzeren Termine keine Änderungen bei den erforderlichen Dokumenten bedeuten: Bindungen zu Indien, Reisepläne und SEVIS-Quittungen für Studierende bleiben Pflicht. Reiseverantwortliche werden empfohlen, die Annahmen zur Vorlaufzeit für Visa in den Richtlinienportalen zu aktualisieren, insbesondere für die Messe-Saison im Januar und Februar.

Einwanderungsanwälte weisen darauf hin, dass die Terminverfügbarkeit weiterhin schwanken wird; Antragsteller sollten die Slots täglich prüfen und die „Verschieben“-Funktion nutzen, um frühere Termine zu ergattern. Die Möglichkeit der Drop-Box-Erneuerung (Interviewbefreiung) wird noch zu wenig genutzt – etwa 40 Prozent der berechtigten Inder warten weiterhin auf persönliche Interviews. Unternehmen können Reiseunterbrechungen minimieren, indem sie Erneuerungen auf Drop-Box-Zentren in Mumbai, Bengaluru und Kochi verlagern.

Die US-Botschaft betonte, dass die Betrugserkennung weiterhin oberste Priorität hat; falsche Angaben können auch nach einer anfänglichen Genehmigung mehrjährige Sperren nach sich ziehen. Trotz dieser Vorbehalte sehen Branchenverbände wie NASSCOM die Reduzierung der Rückstände als deutlichstes Zeichen dafür, dass die Visa-Normalisierung nach der Pandemie endlich greift.
Quelle: The Times of India

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