
Der Kongressabgeordnete indischer Herkunft, Raja Krishnamoorthi, brachte am 2. Dezember 2025 den High-Skilled Immigration Reform and Entrepreneurship (HIRE) Act erneut offiziell ein. Der Gesetzentwurf sieht vor, das jährliche H-1B-Kontingent von 65.000 auf 130.000 zu verdoppeln und die separate Vergabe von 20.000 Visa für US-Master-Absolventen beizubehalten. Der Vorschlag kommt angesichts der Rekordnachfrage von indischen IT- und Gesundheitsunternehmen, die über 70 Prozent der H-1B-Zulassungen im Geschäftsjahr 2025 erhielten.
Würde das Gesetz verabschiedet, wäre dies die größte Einjahreserweiterung des Spezialberufsprogramms seit dessen Einführung 1990. Wirtschaftsverbände wie das US-India Strategic Partnership Forum argumentieren, dass die Verdopplung des Kontingents die durch das Losverfahren verursachte Unsicherheit für indische Ingenieure verringert und Unternehmen eine planbarere Skalierung von Projekten in den Bereichen KI, Halbleiter und saubere Technologien ermöglicht.
Skeptiker im Kongress warnen vor Verdrängungseffekten auf dem Arbeitsmarkt und fordern als Bedingung für ihre Unterstützung strengere Kontrollen der Lohnniveaus sowie Anti-Betrugsprüfungen. Der Gesetzentwurf kombiniert daher die Erhöhung der Visazahlen mit verpflichtender Nutzung von E-Verify und einer Verdreifachung der Strafen bei Verstößen gegen die Arbeitsbedingungen. Zudem sind 1 Milliarde US-Dollar für MINT-Bildung in benachteiligten US-Schulbezirken vorgesehen – ein Zugeständnis an Kritiker, die befürchten, dass ausländische Talente die Anreize für die inländische Ausbildung schwächen.
Für indische Unternehmen könnte das Gesetz die Planung von Einsätzen vor Ort von sechs auf zwölf Monate ausweiten, da zusätzliche Visa die Abhängigkeit von Zwischenlösungen wie dem Cap-Gap oder O-1-Visa verringern würden. Beratungsteams sollten Szenarien mit einem Kontingent von 130.000 einplanen: Dies könnte etwa 45.000 bis 50.000 zusätzliche Plätze für indische Staatsangehörige schaffen, abhängig von der Nachfrage aus anderen Ländern.
Der weitere Verlauf ist ungewiss, da der Gesetzentwurf in einem Wahljahr beide Kammern passieren muss. Doch allein die Einbringung signalisiert parteiübergreifende Anerkennung der anhaltenden Fachkräfteengpässe. Indische Fachkräfte, die derzeit im H-1B-Losverfahren feststecken, beobachten die Entwicklungen genau – eine erweiterte Quote könnte bereits im Geschäftsjahr 2027 in Kraft treten, falls der HIRE Act Teil eines größeren Ausgabenpakets wird.
Würde das Gesetz verabschiedet, wäre dies die größte Einjahreserweiterung des Spezialberufsprogramms seit dessen Einführung 1990. Wirtschaftsverbände wie das US-India Strategic Partnership Forum argumentieren, dass die Verdopplung des Kontingents die durch das Losverfahren verursachte Unsicherheit für indische Ingenieure verringert und Unternehmen eine planbarere Skalierung von Projekten in den Bereichen KI, Halbleiter und saubere Technologien ermöglicht.
Skeptiker im Kongress warnen vor Verdrängungseffekten auf dem Arbeitsmarkt und fordern als Bedingung für ihre Unterstützung strengere Kontrollen der Lohnniveaus sowie Anti-Betrugsprüfungen. Der Gesetzentwurf kombiniert daher die Erhöhung der Visazahlen mit verpflichtender Nutzung von E-Verify und einer Verdreifachung der Strafen bei Verstößen gegen die Arbeitsbedingungen. Zudem sind 1 Milliarde US-Dollar für MINT-Bildung in benachteiligten US-Schulbezirken vorgesehen – ein Zugeständnis an Kritiker, die befürchten, dass ausländische Talente die Anreize für die inländische Ausbildung schwächen.
Für indische Unternehmen könnte das Gesetz die Planung von Einsätzen vor Ort von sechs auf zwölf Monate ausweiten, da zusätzliche Visa die Abhängigkeit von Zwischenlösungen wie dem Cap-Gap oder O-1-Visa verringern würden. Beratungsteams sollten Szenarien mit einem Kontingent von 130.000 einplanen: Dies könnte etwa 45.000 bis 50.000 zusätzliche Plätze für indische Staatsangehörige schaffen, abhängig von der Nachfrage aus anderen Ländern.
Der weitere Verlauf ist ungewiss, da der Gesetzentwurf in einem Wahljahr beide Kammern passieren muss. Doch allein die Einbringung signalisiert parteiübergreifende Anerkennung der anhaltenden Fachkräfteengpässe. Indische Fachkräfte, die derzeit im H-1B-Losverfahren feststecken, beobachten die Entwicklungen genau – eine erweiterte Quote könnte bereits im Geschäftsjahr 2027 in Kraft treten, falls der HIRE Act Teil eines größeren Ausgabenpakets wird.
Quelle: The Times of India