
Der amerikanische Technologieinvestor Raymond Russell hat eine Debatte über Indiens führende e-Visa-Plattform ausgelöst, nachdem er die Seite in einem über Nacht viral gegangenen LinkedIn-Beitrag als „komisch, zutiefst und peinlich fehlerhaft“ bezeichnet hatte. Russell, der Start-ups im Bereich Grenztechnologie in Bengaluru und im Silicon Valley finanziert, berichtete, dass das Portal wiederholt abstürze, eine zehnjährige Reisedokumentation verlange und während des Antrags sogar Wissenswertes über Indiens höchste Gipfel anzeige. Sein Fazit: „Wenn Sie den e-Visa-Prozess überstehen, werden Sie in Indien zurechtkommen.“
Hunderte ausländische Unternehmer und im Ausland lebende Inder bestätigten die Beschwerden und berichteten von willkürlichen Abmeldungen und gescheiterten Kartenzahlungen – Probleme, die von Reiseveranstaltern schon lange bemängelt werden. Nach den Regeln des indischen Einwanderungs- und Ausländergesetzes müssen die meisten kurzfristigen Geschäftsreisenden das Online-System nutzen; persönliche Visa-Termine sind in vielen Konsulaten inzwischen stark eingeschränkt. Die Kritik kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Indien hat im Geschäftsjahr 2024-25 mit 5 Millionen e-Visa einen Rekord verzeichnet und plant, im nächsten Quartal die Kategorien für MICE- und Medizintourismus auszuweiten.
Beamte des Einwanderungsamts berichten, dass im August ein Auftrag zur Überarbeitung des Portals an NIC und Tata Elxsi vergeben wurde, eine Beta-Version ist für März 2026 geplant. Bis dahin arbeitet die Regierung an Funktionen wie automatischem Speichern, mehreren Währungsoptionen und einer Live-Chat-Hotline. Branchenverbände fordern Belastungstests vor der Hochsaison im nächsten Jahr und warnen, dass Frustration bei den Nutzern hochkarätige Besucher zu Konkurrenzzentren in Südostasien treiben könnte.
Für Unternehmen lautet die Lehre, bei Gruppenanträgen mehr Zeit einzuplanen und bei engen Fristen kostenpflichtige Unterstützungsdienste in Betracht zu ziehen. Große IT-Exporteure teilten Global Mobility News mit, dass sie begonnen haben, ihre Reisestellen im Umgang mit „Session-Capture“-Tools zu schulen, um Datenverluste bei Ausfällen zu vermeiden. Der Vorfall zeigt, wie ein digitales Einreiseportal die Wahrnehmung des gesamten Geschäftsumfelds prägen kann.
Hunderte ausländische Unternehmer und im Ausland lebende Inder bestätigten die Beschwerden und berichteten von willkürlichen Abmeldungen und gescheiterten Kartenzahlungen – Probleme, die von Reiseveranstaltern schon lange bemängelt werden. Nach den Regeln des indischen Einwanderungs- und Ausländergesetzes müssen die meisten kurzfristigen Geschäftsreisenden das Online-System nutzen; persönliche Visa-Termine sind in vielen Konsulaten inzwischen stark eingeschränkt. Die Kritik kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Indien hat im Geschäftsjahr 2024-25 mit 5 Millionen e-Visa einen Rekord verzeichnet und plant, im nächsten Quartal die Kategorien für MICE- und Medizintourismus auszuweiten.
Beamte des Einwanderungsamts berichten, dass im August ein Auftrag zur Überarbeitung des Portals an NIC und Tata Elxsi vergeben wurde, eine Beta-Version ist für März 2026 geplant. Bis dahin arbeitet die Regierung an Funktionen wie automatischem Speichern, mehreren Währungsoptionen und einer Live-Chat-Hotline. Branchenverbände fordern Belastungstests vor der Hochsaison im nächsten Jahr und warnen, dass Frustration bei den Nutzern hochkarätige Besucher zu Konkurrenzzentren in Südostasien treiben könnte.
Für Unternehmen lautet die Lehre, bei Gruppenanträgen mehr Zeit einzuplanen und bei engen Fristen kostenpflichtige Unterstützungsdienste in Betracht zu ziehen. Große IT-Exporteure teilten Global Mobility News mit, dass sie begonnen haben, ihre Reisestellen im Umgang mit „Session-Capture“-Tools zu schulen, um Datenverluste bei Ausfällen zu vermeiden. Der Vorfall zeigt, wie ein digitales Einreiseportal die Wahrnehmung des gesamten Geschäftsumfelds prägen kann.
Quelle: The Times of India