
Das lang erwartete Ein- und Ausreisesystem (EES) der EU, das am 12. Oktober 2025 gestartet wurde, wird schrittweise an Luft-, Land- und Seegrenzen eingeführt. Die österreichischen Behörden haben bestätigt, dass an den Flughäfen Wien, Salzburg und Innsbruck im ersten Quartal 2026 biometrische Terminals in Betrieb genommen werden.
Das EES erfasst jede Ein- und Ausreise von Nicht-EU-Bürgern und ersetzt die herkömmlichen Passstempel durch Gesichtserkennung und Fingerabdruck-Scans. Sobald das System vollständig läuft, werden Überziehungen automatisch erkannt und Echtzeitdaten an die Strafverfolgungsbehörden übermittelt. Reisende aus visumfreien Ländern, die häufig zwischen Österreich pendeln – etwa Berater, Projektingenieure und Touristen – müssen bei der erstmaligen Registrierung mit längeren Wartezeiten rechnen.
Für Mobilitätsmanager bedeutet das eine steile Lernkurve. Unternehmen sollten ihre Informationsunterlagen aktualisieren und darauf hinweisen, dass die erstmalige Erfassung der biometrischen Daten pro Reisendem 3 bis 5 Minuten zusätzlich in Anspruch nehmen kann, spätere Grenzübertritte jedoch schneller verlaufen. Fluggesellschaften werden aufgefordert, die Kommunikation zu verstärken, da das Nichtvorzeigen vorregistrierter Reisender zu Bußgeldern für die Carrier führen kann.
Die Europäische Kommission betont, dass das System strenge Datenschutzstandards erfüllt, doch Datenschützer prüfen weiterhin kritisch die Speicherdauer und Zugriffsrechte. Das österreichische Innenministerium hat eine Informationskampagne angekündigt, die ab Januar an allen großen Flughäfen in deutscher und englischer Sprache mit Hinweisschildern umgesetzt wird.
Das EES erfasst jede Ein- und Ausreise von Nicht-EU-Bürgern und ersetzt die herkömmlichen Passstempel durch Gesichtserkennung und Fingerabdruck-Scans. Sobald das System vollständig läuft, werden Überziehungen automatisch erkannt und Echtzeitdaten an die Strafverfolgungsbehörden übermittelt. Reisende aus visumfreien Ländern, die häufig zwischen Österreich pendeln – etwa Berater, Projektingenieure und Touristen – müssen bei der erstmaligen Registrierung mit längeren Wartezeiten rechnen.
Für Mobilitätsmanager bedeutet das eine steile Lernkurve. Unternehmen sollten ihre Informationsunterlagen aktualisieren und darauf hinweisen, dass die erstmalige Erfassung der biometrischen Daten pro Reisendem 3 bis 5 Minuten zusätzlich in Anspruch nehmen kann, spätere Grenzübertritte jedoch schneller verlaufen. Fluggesellschaften werden aufgefordert, die Kommunikation zu verstärken, da das Nichtvorzeigen vorregistrierter Reisender zu Bußgeldern für die Carrier führen kann.
Die Europäische Kommission betont, dass das System strenge Datenschutzstandards erfüllt, doch Datenschützer prüfen weiterhin kritisch die Speicherdauer und Zugriffsrechte. Das österreichische Innenministerium hat eine Informationskampagne angekündigt, die ab Januar an allen großen Flughäfen in deutscher und englischer Sprache mit Hinweisschildern umgesetzt wird.
Quelle: European Commission – DG HOME