
Die Europäische Kommission hat ein Status-Update zum neuen Ein- und Ausreisesystem (EES) veröffentlicht und bestätigt, dass die digitale Grenzdatenbank – seit dem 12. Oktober 2025 in Betrieb – planmäßig bis April 2026 voll funktionsfähig sein wird. Das System erfasst biometrische Daten und meldet automatisch Überziehungen des Aufenthalts, wodurch manuelle Passstempel für Kurzaufenthalte von Nicht-EU-Besuchern entfallen.
Für Tschechien kommt der Bericht zur rechten Zeit. Am Flughafen Prag stiegen die Wartezeiten in den ersten Wochen des EES um bis zu 40 Minuten, da Grenzbeamte erstmals Fingerabdrücke erfassten. Der Flughafen hat inzwischen 24 zusätzliche Terminals installiert und wird die kommende Pilotphase der Digitalen Reise-App integrieren, um biometrische Daten vorab zu erfassen. Unternehmen müssen bis zur Ausweitung des Piloten Mitte 2026 weiterhin mit Verzögerungen bei stark frequentierten Langstreckenankünften rechnen.
Die Kommission fordert die Mitgliedstaaten auf, Fluggesellschaften und Geschäftsreisemanagern umfassende Informationen bereitzustellen, damit Passagiere die neuen Pflichten verstehen. Tschechische Arbeitgeber, die Mitarbeiter auf Kurzgeschäfteinsätze schicken, müssen nun die automatische Berechnung der erlaubten Schengen-Aufenthaltstage berücksichtigen: Das System verweigert das Boarding, wenn ein Überziehen droht. Mobilitätsteams sollten daher die Reisedauer vor Buchung mit den EES-Daten abgleichen.
Blickt man voraus, plant das tschechische Innenministerium Anfang nächsten Jahres eine Informationskampagne und erwägt spezielle EES-Servicepunkte an den Flughäfen Prag und Brünn. Unternehmen, die auf häufige Wechsel von Nicht-EU-Experten – insbesondere in den IT- und Automobilbranchen – angewiesen sind, wird empfohlen, ihre Compliance-Prozesse vor den Reisehochs im Sommer zu überprüfen.
Für Tschechien kommt der Bericht zur rechten Zeit. Am Flughafen Prag stiegen die Wartezeiten in den ersten Wochen des EES um bis zu 40 Minuten, da Grenzbeamte erstmals Fingerabdrücke erfassten. Der Flughafen hat inzwischen 24 zusätzliche Terminals installiert und wird die kommende Pilotphase der Digitalen Reise-App integrieren, um biometrische Daten vorab zu erfassen. Unternehmen müssen bis zur Ausweitung des Piloten Mitte 2026 weiterhin mit Verzögerungen bei stark frequentierten Langstreckenankünften rechnen.
Die Kommission fordert die Mitgliedstaaten auf, Fluggesellschaften und Geschäftsreisemanagern umfassende Informationen bereitzustellen, damit Passagiere die neuen Pflichten verstehen. Tschechische Arbeitgeber, die Mitarbeiter auf Kurzgeschäfteinsätze schicken, müssen nun die automatische Berechnung der erlaubten Schengen-Aufenthaltstage berücksichtigen: Das System verweigert das Boarding, wenn ein Überziehen droht. Mobilitätsteams sollten daher die Reisedauer vor Buchung mit den EES-Daten abgleichen.
Blickt man voraus, plant das tschechische Innenministerium Anfang nächsten Jahres eine Informationskampagne und erwägt spezielle EES-Servicepunkte an den Flughäfen Prag und Brünn. Unternehmen, die auf häufige Wechsel von Nicht-EU-Experten – insbesondere in den IT- und Automobilbranchen – angewiesen sind, wird empfohlen, ihre Compliance-Prozesse vor den Reisehochs im Sommer zu überprüfen.
Quelle: European Commission – DG HOME