
Das spanische Innenministerium hat seinen neuesten Bericht zur irregulären Migration veröffentlicht, der zwischen dem 1. Januar und dem 30. November 2025 insgesamt 34.251 unerlaubte Einreisen auf dem Land- und Seeweg verzeichnet. Diese Zahl liegt 29,9 % unter den 56.976 Ankünften im gleichen Zeitraum 2024 und bestätigt damit eine deutliche Verlangsamung nach den Rekordbelastungen der vergangenen zwei Jahre. Innenministeriumsvertreter führen den Rückgang auf verstärkte maritime Patrouillen der Guardia Civil, gemeinsame Einsätze mit Frontex vor der Westküste Afrikas sowie bilaterale Rückführungsabkommen mit Marokko, Mauretanien und Senegal zurück.
Die Kanarischen Inseln bleiben der Hauptanlaufpunkt mit 19.017 Migranten (-37,4 % im Jahresvergleich). Allerdings zeichnen sich die Balearen als neuer Hotspot ab: Dort sind in diesem Jahr 1.907 Menschen angekommen, 28,3 % mehr als 2024. Experten führen den Anstieg auf kürzere „Sprungrouten“ aus Algerien zurück, die versuchen, die Patrouillenzonen der Kanaren zu umgehen. Auf dem Festland in Andalusien wurden 8.244 Ankünfte (-31,2 %) registriert, während Ceuta und Melilla zusammen weniger als 2.000 verzeichneten, nachdem Marokko seine Grenzzäune und Anti-Schmuggeleinheiten verstärkt hat.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität deuten die Daten darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit großflächiger Migrantenanstürme, die während der bevorstehenden Weihnachtssaison kommerzielle Häfen oder Flughäfen stören könnten, gesunken ist. Dennoch sollten Unternehmen, die Mitarbeiter auf die Balearen entsenden, ihre Notfallpläne aktualisieren, da die Aufnahmekapazitäten dort nahezu erschöpft sind. Arbeitgeber, die Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern einstellen, müssen weiterhin mit politischer Kontrolle der Einwanderungskanäle rechnen, da die Regierung den Rückgang nutzt, um Forderungen nach strengeren Grenzkontrollen entgegenzutreten.
Rechtsberater weisen zudem darauf hin, dass die verzögerte Ausländerregelung – die am 20. Mai 2025 in Kraft treten und die Arbeitserlaubnisverfahren vereinfachen soll – nun weniger populistische Widerstände zu erwarten hat, da die irregulären Zuwanderungen zurückgehen. Unternehmen wird empfohlen, die endgültige Fassung der Regelung genau zu verfolgen und ihre HR-Prozesse entsprechend vorzubereiten.
HR-Fazit: Während der Gesamtdruck nachlässt, unterstreicht die geografische Verlagerung hin zu den Balearen die Notwendigkeit einer standortspezifischen Risikoanalyse für Expatriate-Entsendungen und Geschäftsreisen.
Die Kanarischen Inseln bleiben der Hauptanlaufpunkt mit 19.017 Migranten (-37,4 % im Jahresvergleich). Allerdings zeichnen sich die Balearen als neuer Hotspot ab: Dort sind in diesem Jahr 1.907 Menschen angekommen, 28,3 % mehr als 2024. Experten führen den Anstieg auf kürzere „Sprungrouten“ aus Algerien zurück, die versuchen, die Patrouillenzonen der Kanaren zu umgehen. Auf dem Festland in Andalusien wurden 8.244 Ankünfte (-31,2 %) registriert, während Ceuta und Melilla zusammen weniger als 2.000 verzeichneten, nachdem Marokko seine Grenzzäune und Anti-Schmuggeleinheiten verstärkt hat.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität deuten die Daten darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit großflächiger Migrantenanstürme, die während der bevorstehenden Weihnachtssaison kommerzielle Häfen oder Flughäfen stören könnten, gesunken ist. Dennoch sollten Unternehmen, die Mitarbeiter auf die Balearen entsenden, ihre Notfallpläne aktualisieren, da die Aufnahmekapazitäten dort nahezu erschöpft sind. Arbeitgeber, die Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern einstellen, müssen weiterhin mit politischer Kontrolle der Einwanderungskanäle rechnen, da die Regierung den Rückgang nutzt, um Forderungen nach strengeren Grenzkontrollen entgegenzutreten.
Rechtsberater weisen zudem darauf hin, dass die verzögerte Ausländerregelung – die am 20. Mai 2025 in Kraft treten und die Arbeitserlaubnisverfahren vereinfachen soll – nun weniger populistische Widerstände zu erwarten hat, da die irregulären Zuwanderungen zurückgehen. Unternehmen wird empfohlen, die endgültige Fassung der Regelung genau zu verfolgen und ihre HR-Prozesse entsprechend vorzubereiten.
HR-Fazit: Während der Gesamtdruck nachlässt, unterstreicht die geografische Verlagerung hin zu den Balearen die Notwendigkeit einer standortspezifischen Risikoanalyse für Expatriate-Entsendungen und Geschäftsreisen.
Quelle: Europa Press