
Der Flughafen Leonardo da Vinci in Rom (Fiumicino) führte am 29. November die größte Anti-Terror-Übung seit fünf Jahren im Terminal 5 durch. Über 600 Teilnehmer aus der Anti-Terror-Einheit NOCS der Polizei, Flughafenfeuerwehr, Armee, dem Roten Kreuz und der Luftfahrtbehörde ENAC waren daran beteiligt. Die Übung – mit simulierten Explosionen, Rauchbomben und freiwilligen „Opfern“ – testete die Fähigkeit der Flughafen-Teams, einen bewaffneten Kommandoangriff abzuwehren, Passagiere zu evakuieren und den Betrieb des Terminals innerhalb von 90 Minuten wiederherzustellen.
Die Behörden wählten bewusst Terminal 5, das normalerweise für hochsichere Charter- und Pilgerflüge reserviert ist, um den regulären Verkehr in den Terminals 1 und 3 ungestört weiterlaufen zu lassen. Laut ENAC-Präsident Pierluigi Di Palma blieb der Passagierfluss dank alternativer Routen stabil; Echtzeit-Flugdaten zeigten während der Übung eine Pünktlichkeitsrate von über 92 %.
Für globale Mobilitätsmanager ergeben sich daraus zwei wichtige Erkenntnisse: Erstens sollten Reisende in den kommenden Wochen mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen am Flughafen Fiumicino rechnen – darunter längere Wartezeiten bei der sekundären Kontrolle und stichprobenartige Passkontrollen, auch bei Flügen innerhalb des Schengen-Raums. Zweitens unterstreicht die Übung Italiens Engagement für die Sicherheit der Verkehrsströme während des kommenden Jubiläumsjahres und der Winterspiele, was auf weitere Belastungstests an den Flughäfen Mailand-Malpensa und Turin-Caselle hindeutet.
Die Übung diente zudem als Praxistest für die im Oktober installierten biometrischen Ein- und Ausreisekioske (EES), mit denen die Polizei die schnelle Identitätsprüfung unter Krisenbedingungen trainieren konnte. ENAC plant, Anfang Dezember einen öffentlichen Bericht zu veröffentlichen, der Reisenden Empfehlungen zur Bewusstseinssteigerung gibt, etwa die ständige Bereithaltung von Bordkarte und Lichtbildausweis. Bis dahin raten Sicherheitsexperten, mindestens 30 Minuten früher als üblich am Flughafen einzutreffen.
Die Behörden wählten bewusst Terminal 5, das normalerweise für hochsichere Charter- und Pilgerflüge reserviert ist, um den regulären Verkehr in den Terminals 1 und 3 ungestört weiterlaufen zu lassen. Laut ENAC-Präsident Pierluigi Di Palma blieb der Passagierfluss dank alternativer Routen stabil; Echtzeit-Flugdaten zeigten während der Übung eine Pünktlichkeitsrate von über 92 %.
Für globale Mobilitätsmanager ergeben sich daraus zwei wichtige Erkenntnisse: Erstens sollten Reisende in den kommenden Wochen mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen am Flughafen Fiumicino rechnen – darunter längere Wartezeiten bei der sekundären Kontrolle und stichprobenartige Passkontrollen, auch bei Flügen innerhalb des Schengen-Raums. Zweitens unterstreicht die Übung Italiens Engagement für die Sicherheit der Verkehrsströme während des kommenden Jubiläumsjahres und der Winterspiele, was auf weitere Belastungstests an den Flughäfen Mailand-Malpensa und Turin-Caselle hindeutet.
Die Übung diente zudem als Praxistest für die im Oktober installierten biometrischen Ein- und Ausreisekioske (EES), mit denen die Polizei die schnelle Identitätsprüfung unter Krisenbedingungen trainieren konnte. ENAC plant, Anfang Dezember einen öffentlichen Bericht zu veröffentlichen, der Reisenden Empfehlungen zur Bewusstseinssteigerung gibt, etwa die ständige Bereithaltung von Bordkarte und Lichtbildausweis. Bis dahin raten Sicherheitsexperten, mindestens 30 Minuten früher als üblich am Flughafen einzutreffen.
Quelle: la Repubblica / Adnkronos