
Das Amt für die Wahrung der nationalen Sicherheit Chinas in Hongkong hat am 6. Dezember mehrere internationale Medienorganisationen einbestellt, um ihnen vorzuwerfen, die Regierungsreaktion auf den tödlichen Brand im Tai Po letzten Monat zu „verunglimpfen“ und zu warnen, dass die Verbreitung von „Falschinformationen“ gegen das Nationale Sicherheitsgesetz verstoßen könnte. Obwohl das Treffen sich auf redaktionelle Inhalte konzentrierte, gingen ausländische Korrespondenten mit einer klaren Botschaft: Ihre Journalistenvisa und Arbeitserlaubnisse könnten überprüft werden, wenn ihre Berichterstattung als feindlich eingestuft wird.
Ausländische Medienmitarbeiter in Hongkong arbeiten mit erneuerbaren 12-Monats-Arbeitsvisa, die von ihren Büros gesponsert werden. Seit 2020 hat die Einwanderungsbehörde stillschweigend die Verlängerungsprüfungen mit nationalen Sicherheitsbewertungen verknüpft, und mindestens acht Reporter haben laut dem Hong Kong Foreign Correspondents’ Club bereits langwierige oder erfolglose Verlängerungen erlebt. Die jüngste Warnung deutet darauf hin, dass Visa als Druckmittel künftig aggressiver eingesetzt werden könnten.
Für globale Mobilitätsmanager unterstreicht der Vorfall die Bedeutung von Notfallplänen für Mitarbeiter mit Hongkong-Einsätzen. Unternehmen mit regionalen Hauptquartieren oder Rechenzentren in der Stadt beschäftigen oft interne Medien-, ESG- und Forschungsteams, deren Mitglieder ähnliche Arbeitsvisabedingungen haben. Einwanderungsberater empfehlen, Verlängerungsanträge spätestens sechs Monate vor Ablauf einzureichen und eine Ausweichoption (typischerweise Singapur oder Seoul) vorzuhalten, falls sich die Anträge verzögern.
Der Vorfall zeigt auch einen wachsenden Trend, bei dem politische Erwägungen zunehmend in vormals rein technische Einwanderungsprozesse einfließen. Während Hongkong für die meisten Kurzzeit-Geschäftsreisenden visafrei bleibt, müssen Fachkräfte mit Arbeitsvisum – darunter Journalisten, Akademiker und NGO-Mitarbeiter – strengere Prüfungen über sich ergehen lassen. Organisationen wird daher geraten, ihre globalen Mobilitätsrisikomatrizen zu aktualisieren und Reisende auf mögliche verstärkte Kontrollen digitaler Geräte am Flughafen vorzubereiten.
Hongkonger Behörden betonten am Samstag, dass die „Pressefreiheit vollumfänglich geschützt“ sei, fügten jedoch hinzu, dass keine Freiheit absolut sei, wenn die nationale Sicherheit auf dem Spiel steht. Ausländische Vertretungen in der Stadt beobachten die Lage; ein westlicher Konsul erklärte privat, man werde „jegliche ungerechtfertigte Visaverweigerung bei den Hongkonger Behörden und in Peking ansprechen“.
Ausländische Medienmitarbeiter in Hongkong arbeiten mit erneuerbaren 12-Monats-Arbeitsvisa, die von ihren Büros gesponsert werden. Seit 2020 hat die Einwanderungsbehörde stillschweigend die Verlängerungsprüfungen mit nationalen Sicherheitsbewertungen verknüpft, und mindestens acht Reporter haben laut dem Hong Kong Foreign Correspondents’ Club bereits langwierige oder erfolglose Verlängerungen erlebt. Die jüngste Warnung deutet darauf hin, dass Visa als Druckmittel künftig aggressiver eingesetzt werden könnten.
Für globale Mobilitätsmanager unterstreicht der Vorfall die Bedeutung von Notfallplänen für Mitarbeiter mit Hongkong-Einsätzen. Unternehmen mit regionalen Hauptquartieren oder Rechenzentren in der Stadt beschäftigen oft interne Medien-, ESG- und Forschungsteams, deren Mitglieder ähnliche Arbeitsvisabedingungen haben. Einwanderungsberater empfehlen, Verlängerungsanträge spätestens sechs Monate vor Ablauf einzureichen und eine Ausweichoption (typischerweise Singapur oder Seoul) vorzuhalten, falls sich die Anträge verzögern.
Der Vorfall zeigt auch einen wachsenden Trend, bei dem politische Erwägungen zunehmend in vormals rein technische Einwanderungsprozesse einfließen. Während Hongkong für die meisten Kurzzeit-Geschäftsreisenden visafrei bleibt, müssen Fachkräfte mit Arbeitsvisum – darunter Journalisten, Akademiker und NGO-Mitarbeiter – strengere Prüfungen über sich ergehen lassen. Organisationen wird daher geraten, ihre globalen Mobilitätsrisikomatrizen zu aktualisieren und Reisende auf mögliche verstärkte Kontrollen digitaler Geräte am Flughafen vorzubereiten.
Hongkonger Behörden betonten am Samstag, dass die „Pressefreiheit vollumfänglich geschützt“ sei, fügten jedoch hinzu, dass keine Freiheit absolut sei, wenn die nationale Sicherheit auf dem Spiel steht. Ausländische Vertretungen in der Stadt beobachten die Lage; ein westlicher Konsul erklärte privat, man werde „jegliche ungerechtfertigte Visaverweigerung bei den Hongkonger Behörden und in Peking ansprechen“.
Quelle: Reuters
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