
Der internationale Flughafen Hongkong (HKIA) hat einen Teil der Bus-Halle im Terminal 2 in ein vollwertiges Wahllokal für die Wahl zum Legislativrat der Sonderverwaltungsregion umgewandelt. Reisende haben damit erstmals die Möglichkeit, ihre Stimme buchstäblich auf dem Weg zu oder von ihrem Flug abzugeben. Laut einer Pressemitteilung der Airport Authority Hong Kong vom 7. Dezember um 14:00 Uhr können vorregistrierte Wähler, die entweder abfliegen, ankommen oder im Bereich hinter der Sicherheitskontrolle arbeiten, an der sogenannten Near-Boundary Polling Station (NBPS) ihre Stimme abgeben – entweder vor der Passkontrolle oder nach der Gepäckausgabe.
Diese Regelung soll ein langjähriges Hindernis für Hongkonger Bürger beseitigen, deren Geschäftsreisen oft mit dem Wahltag kollidieren. In früheren Wahlzyklen mussten Vielflieger entweder eilig ins Stadtzentrum zu den vorgesehenen vorzeitigen Wahllokalen fahren oder ganz auf ihre Stimme verzichten. Durch die Platzierung der Wahlkabine im gesicherten Bereich und die Anbindung an das e-Channel-System der Einwanderungsbehörde kann die Regierung die Abflug- oder Ankunftszeit jedes Reisenden in Echtzeit überprüfen, um die Einhaltung des Prinzips „eine Person, eine Stimme“ sicherzustellen, ohne den Flugablauf zu verzögern.
Praktisch befindet sich die NBPS außerhalb der Sicherheitskontrolle für Abflüge; Wähler legen ihre Bordkarte und ihren Hongkonger Personalausweis vor, geben ihre Stimme auf Papier ab und passieren dann wie gewohnt die Passkontrolle. Ankommende Passagiere nutzen den umgekehrten Weg. Flughafenmitarbeiter erhalten flexible Schichtpläne, und spezielle Shuttlebusse bringen Bodenpersonal und Flugbesatzungen von entlegenen Parkpositionen zur Wahlstation.
Für multinationale Unternehmen mit regionalen Niederlassungen in Hongkong beseitigt diese Maßnahme die organisatorischen Schwierigkeiten, die Wahlzeiten der Mitarbeiter mit Dienstplänen in Einklang zu bringen. Personalverantwortliche können ihre Mitarbeiter nun ermutigen, zu wählen, ohne Flugpläne ändern zu müssen. Zudem signalisiert dies, dass künftige Wahlen – sei es auf Bezirksebene, für den Legislativrat oder sogar für den Regierungschef – routinemäßig auch eine Stimmabgabe im gesicherten Bereich des Flughafens ermöglichen könnten, ein Anliegen, das Expatriate-Verbände seit 2019 verfolgen.
Die Initiative unterstreicht Hongkongs Bestreben, sich als „nahtlose Stadt“ für Reisen und bürgerschaftliche Teilhabe zu positionieren. Sollten sich die Abläufe bewähren, planen die Behörden, ähnliche NBPS-Einrichtungen am neuen Kreuzfahrterminal SkyCity und am Hochgeschwindigkeitsbahnhof West Kowloon einzurichten, um auch grenzüberschreitenden Geschäftsreisenden denselben Komfort zu bieten.
Diese Regelung soll ein langjähriges Hindernis für Hongkonger Bürger beseitigen, deren Geschäftsreisen oft mit dem Wahltag kollidieren. In früheren Wahlzyklen mussten Vielflieger entweder eilig ins Stadtzentrum zu den vorgesehenen vorzeitigen Wahllokalen fahren oder ganz auf ihre Stimme verzichten. Durch die Platzierung der Wahlkabine im gesicherten Bereich und die Anbindung an das e-Channel-System der Einwanderungsbehörde kann die Regierung die Abflug- oder Ankunftszeit jedes Reisenden in Echtzeit überprüfen, um die Einhaltung des Prinzips „eine Person, eine Stimme“ sicherzustellen, ohne den Flugablauf zu verzögern.
Praktisch befindet sich die NBPS außerhalb der Sicherheitskontrolle für Abflüge; Wähler legen ihre Bordkarte und ihren Hongkonger Personalausweis vor, geben ihre Stimme auf Papier ab und passieren dann wie gewohnt die Passkontrolle. Ankommende Passagiere nutzen den umgekehrten Weg. Flughafenmitarbeiter erhalten flexible Schichtpläne, und spezielle Shuttlebusse bringen Bodenpersonal und Flugbesatzungen von entlegenen Parkpositionen zur Wahlstation.
Für multinationale Unternehmen mit regionalen Niederlassungen in Hongkong beseitigt diese Maßnahme die organisatorischen Schwierigkeiten, die Wahlzeiten der Mitarbeiter mit Dienstplänen in Einklang zu bringen. Personalverantwortliche können ihre Mitarbeiter nun ermutigen, zu wählen, ohne Flugpläne ändern zu müssen. Zudem signalisiert dies, dass künftige Wahlen – sei es auf Bezirksebene, für den Legislativrat oder sogar für den Regierungschef – routinemäßig auch eine Stimmabgabe im gesicherten Bereich des Flughafens ermöglichen könnten, ein Anliegen, das Expatriate-Verbände seit 2019 verfolgen.
Die Initiative unterstreicht Hongkongs Bestreben, sich als „nahtlose Stadt“ für Reisen und bürgerschaftliche Teilhabe zu positionieren. Sollten sich die Abläufe bewähren, planen die Behörden, ähnliche NBPS-Einrichtungen am neuen Kreuzfahrterminal SkyCity und am Hochgeschwindigkeitsbahnhof West Kowloon einzurichten, um auch grenzüberschreitenden Geschäftsreisenden denselben Komfort zu bieten.
Quelle: Airport Authority Hong Kong