
Cathay Pacific bestätigte am Montag (1. Dezember 2025), dass eine ihrer Airbus A350-1000-Maschinen nach einer Heckberührung während eines Durchstartmanövers am späten Sonntagabend weiterhin am Hongkonger Flughafen (HKIA) am Boden bleibt. Flug CX 764 aus Ho-Chi-Minh-Stadt leitete auf der Startbahn 07C einen Durchstart ein, nachdem der Anflug instabil war; dabei berührte der hintere Rumpf des Flugzeugs beim Steigflug die Piste. Das Flugzeug landete beim zweiten Versuch sicher, es gab keine Verletzten, doch die Techniker haben mit einer detaillierten strukturellen Untersuchung begonnen, die den Großraumjet mehrere Tage außer Betrieb setzen könnte.
Cathay Pacific betreibt einen straffen Langstreckenflugplan mit nur 21 A350-1000 in der Flotte, sodass der Ausfall eines Flugzeugs, selbst vorübergehend, den Kapazitätsdruck in der Hauptreisezeit zum Jahresende sofort erhöht. Die Airline hat bereits zwei regionale Flüge gestrichen und passt ausgewählte Langstreckenverbindungen zeitlich an, während geprüft wird, ob kurzfristig Kapazitäten angemietet oder schmalere Flugzeuge durch Großraumjets ersetzt werden können, sofern Besatzungen und Slots dies erlauben. Reisebüros in Hongkong berichten von einem Anstieg der Umbuchungsanfragen von Firmenkunden, deren Mitarbeiter über HKIA umsteigen sollten.
Luftfahrtexperten weisen darauf hin, dass Heckberührungen bei Großraumflugzeugen selten, aber kostspielig sind. Je nach Ausmaß der Beschädigung der unteren hinteren Druckschottung reichen die Reparaturen von einfachen Reparaturblechen bis hin zum Austausch großer Rumpfsegmente und erfordern die Freigabe sowohl von Airbus als auch der Hongkonger Luftfahrtbehörde. Historische Daten zeigen eine durchschnittliche Ausfallzeit von 5 bis 10 Tagen, was inklusive Besatzung, Wartung, Hotel und Umbuchung der Passagiere zu Einnahmeverlusten von bis zu 45 Millionen HK-Dollar (5,8 Millionen US-Dollar) führen kann.
Für Mobilitätsmanager unterstreicht der Vorfall die Bedeutung diversifizierter Routen bei der Personenbeförderung von und nach Hongkong. Unternehmen mit dringendem Reisebedarf in dieser Woche wird empfohlen, die Sitzplatzverfügbarkeit bei HK Express sowie bei Konkurrenten wie Singapore Airlines und Emirates zu prüfen, die vor dem Weihnachtsansturm noch Kapazitäten haben. Arbeitgeber sollten ihre Mitarbeiter zudem daran erinnern, die Airline-Apps auf kurzfristige Gate-Änderungen oder Verspätungen am HKIA zu überwachen, während Cathay seine Flugpläne neu organisiert.
Mittelfristig will Cathay die Überprüfung der Pilotenausbildung zu instabilen Anflügen und Durchstartverfahren beschleunigen. Airbus’ Pitch-Limit-Anzeige und Heckberührungswarnungen sind beim A350 bereits Standard, doch die Airline ist überzeugt, dass zusätzliche Simulator-Szenarien den Crews helfen, anspruchsvolle Situationen bei schlechter Sicht besser zu bewältigen – eine wichtige Erinnerung daran, wie schnell sich sicherheitsrelevante Vorfälle auf das globale Mobilitätssystem auswirken können.
Cathay Pacific betreibt einen straffen Langstreckenflugplan mit nur 21 A350-1000 in der Flotte, sodass der Ausfall eines Flugzeugs, selbst vorübergehend, den Kapazitätsdruck in der Hauptreisezeit zum Jahresende sofort erhöht. Die Airline hat bereits zwei regionale Flüge gestrichen und passt ausgewählte Langstreckenverbindungen zeitlich an, während geprüft wird, ob kurzfristig Kapazitäten angemietet oder schmalere Flugzeuge durch Großraumjets ersetzt werden können, sofern Besatzungen und Slots dies erlauben. Reisebüros in Hongkong berichten von einem Anstieg der Umbuchungsanfragen von Firmenkunden, deren Mitarbeiter über HKIA umsteigen sollten.
Luftfahrtexperten weisen darauf hin, dass Heckberührungen bei Großraumflugzeugen selten, aber kostspielig sind. Je nach Ausmaß der Beschädigung der unteren hinteren Druckschottung reichen die Reparaturen von einfachen Reparaturblechen bis hin zum Austausch großer Rumpfsegmente und erfordern die Freigabe sowohl von Airbus als auch der Hongkonger Luftfahrtbehörde. Historische Daten zeigen eine durchschnittliche Ausfallzeit von 5 bis 10 Tagen, was inklusive Besatzung, Wartung, Hotel und Umbuchung der Passagiere zu Einnahmeverlusten von bis zu 45 Millionen HK-Dollar (5,8 Millionen US-Dollar) führen kann.
Für Mobilitätsmanager unterstreicht der Vorfall die Bedeutung diversifizierter Routen bei der Personenbeförderung von und nach Hongkong. Unternehmen mit dringendem Reisebedarf in dieser Woche wird empfohlen, die Sitzplatzverfügbarkeit bei HK Express sowie bei Konkurrenten wie Singapore Airlines und Emirates zu prüfen, die vor dem Weihnachtsansturm noch Kapazitäten haben. Arbeitgeber sollten ihre Mitarbeiter zudem daran erinnern, die Airline-Apps auf kurzfristige Gate-Änderungen oder Verspätungen am HKIA zu überwachen, während Cathay seine Flugpläne neu organisiert.
Mittelfristig will Cathay die Überprüfung der Pilotenausbildung zu instabilen Anflügen und Durchstartverfahren beschleunigen. Airbus’ Pitch-Limit-Anzeige und Heckberührungswarnungen sind beim A350 bereits Standard, doch die Airline ist überzeugt, dass zusätzliche Simulator-Szenarien den Crews helfen, anspruchsvolle Situationen bei schlechter Sicht besser zu bewältigen – eine wichtige Erinnerung daran, wie schnell sich sicherheitsrelevante Vorfälle auf das globale Mobilitätssystem auswirken können.
Quelle: Aviation A2Z
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