
Die Oppositionsabgeordneten Laurent Jacobelli (Rassemblement National) und Éric Ciotti (UDR) haben in der Nationalversammlung eine Reihe von Änderungsanträgen eingebracht, die die geplante automatische Verlängerung von Aufenthaltsgenehmigungen für vier bzw. zehn Jahre abschaffen würden. Stattdessen soll jede Verlängerung eine „umfassende und gründliche Überprüfung“ der Integration, der finanziellen Mittel und der Abwesenheitszeiten des Antragstellers erfordern, mit strengeren Sanktionen – darunter Bußgelder von 3.750 Euro und Einreiseverbote von fünf Jahren bei Überschreitung der Aufenthaltsdauer.
Die Änderungsanträge reagieren auf einen Gesetzentwurf der Sozialisten, der die Verlängerungen durch den Wegfall jährlicher Termine bei der Präfektur vereinfachen wollte. Konservative Abgeordnete argumentieren, dass eine solche Vereinfachung einen „Anreiz zur Zuwanderung“ schaffen und die Fähigkeit Frankreichs schwächen würde, ausländische Straftäter auszuweisen.
Würde der Text angenommen, würde dies die Reisefreiheit von im Ausland lebenden Franzosen einschränken: Jede Abwesenheit von mehr als 30 Tagen innerhalb von 12 Monaten könnte die Verlängerung gefährden. Arbeitgeber, die das Talent-Passport- und die EU Blue Card-Verfahren nutzen, befürchten, dass kurzfristige Projekteinsätze außerhalb Frankreichs nun negativ auf ihre Mitarbeiter angerechnet werden könnten.
Die erste Lesung ist für den 12. Dezember geplant. Manager für Unternehmensmobilität sollten die Debatte aufmerksam verfolgen und sich darauf vorbereiten, Geschäftsreisen bei der Unterstützung von Verlängerungen im Jahr 2026 sorgfältig zu dokumentieren.
Die Änderungsanträge reagieren auf einen Gesetzentwurf der Sozialisten, der die Verlängerungen durch den Wegfall jährlicher Termine bei der Präfektur vereinfachen wollte. Konservative Abgeordnete argumentieren, dass eine solche Vereinfachung einen „Anreiz zur Zuwanderung“ schaffen und die Fähigkeit Frankreichs schwächen würde, ausländische Straftäter auszuweisen.
Würde der Text angenommen, würde dies die Reisefreiheit von im Ausland lebenden Franzosen einschränken: Jede Abwesenheit von mehr als 30 Tagen innerhalb von 12 Monaten könnte die Verlängerung gefährden. Arbeitgeber, die das Talent-Passport- und die EU Blue Card-Verfahren nutzen, befürchten, dass kurzfristige Projekteinsätze außerhalb Frankreichs nun negativ auf ihre Mitarbeiter angerechnet werden könnten.
Die erste Lesung ist für den 12. Dezember geplant. Manager für Unternehmensmobilität sollten die Debatte aufmerksam verfolgen und sich darauf vorbereiten, Geschäftsreisen bei der Unterstützung von Verlängerungen im Jahr 2026 sorgfältig zu dokumentieren.
Quelle: Assemblée Nationale – Pappers