
Belgier, die Geschäftsreisen oder Urlaubsreisen nach Belarus planen, müssen künftig nicht mehr in langen Schlangen vor den Konsulaten auf ein Kurzzeitvisum warten. Minsk hat das visumfreie Regime für Bürger aus 38 europäischen Staaten, darunter Belgien, offiziell bis zum 31. Dezember 2026 verlängert. Im Rahmen dieses Programms dürfen Inhaber belgischer Reisepässe Belarus bis zu 30 Tage pro Besuch ohne Visum bereisen, vorausgesetzt, der Gesamtaufenthalt überschreitet nicht 90 Tage innerhalb eines Kalenderjahres.
Die 2017 eingeführte und schrittweise ausgeweitete Regelung soll den Tourismus und den grenzüberschreitenden Handel nach Jahren der Pandemie und geopolitischer Isolation wiederbeleben. Der belarussische Grenzdienst meldet allein im vergangenen Jahr über 210.000 visumfreie Einreisen aus den teilnehmenden Ländern, während Reisebüros in Brüssel bereits Winter-Städtereisen nach Minsk und Grodno anbieten.
Für belgische Unternehmen entfällt mit dem Verzicht auf das Visum eine kleine, aber lästige Kosten- und Verwaltungsbarriere für Ingenieure, Prüfer und Vertriebsteams, die kurzfristig nach Belarus reisen müssen. Multinationale Konzerne mit Zulieferern im Technologiepark Minsk oder im Agrar-Lebensmittelsektor können nun Mitarbeiter mit lediglich einer Versicherungsbestätigung und Hotelbuchung entsenden. Allerdings sollten Firmen beachten, dass das Programm keine lokale Beschäftigung oder Aufenthalte über 90 Tage erlaubt; längere Einsätze erfordern weiterhin ein Arbeitsvisum Typ D.
Reiseverantwortliche sollten ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, dass die Einreise nur über bestimmte Kontrollpunkte – vor allem den Nationalflughafen Minsk – gestattet ist und Reisende einen Nachweis über eine Krankenversicherung mit mindestens 10.000 Euro Deckung vorlegen müssen. Grenzbeamte können zudem ein Weiterreiseticket und den Nachweis ausreichender finanzieller Mittel verlangen. Belgier sollten außerdem die anhaltenden politischen Sanktionen der EU gegen Belarus bedenken, die Kartenzahlungen und mobile Roaming-Dienste im Land beeinträchtigen könnten.
Mit Blick auf die Zukunft könnte der visumfreie Zugang Belarus als kostengünstigen Standort für Konferenzen und Produktion für Benelux-Unternehmen attraktiv machen, die eine preiswerte Basis nur zwei Flugstunden von Brüssel entfernt suchen. Ob sich die Nachfrage tatsächlich entwickelt, hängt vom geopolitischen Umfeld und der Fähigkeit Belarusslands ab, Reisende hinsichtlich Sicherheit und internationaler Anbindung zu überzeugen.
Die 2017 eingeführte und schrittweise ausgeweitete Regelung soll den Tourismus und den grenzüberschreitenden Handel nach Jahren der Pandemie und geopolitischer Isolation wiederbeleben. Der belarussische Grenzdienst meldet allein im vergangenen Jahr über 210.000 visumfreie Einreisen aus den teilnehmenden Ländern, während Reisebüros in Brüssel bereits Winter-Städtereisen nach Minsk und Grodno anbieten.
Für belgische Unternehmen entfällt mit dem Verzicht auf das Visum eine kleine, aber lästige Kosten- und Verwaltungsbarriere für Ingenieure, Prüfer und Vertriebsteams, die kurzfristig nach Belarus reisen müssen. Multinationale Konzerne mit Zulieferern im Technologiepark Minsk oder im Agrar-Lebensmittelsektor können nun Mitarbeiter mit lediglich einer Versicherungsbestätigung und Hotelbuchung entsenden. Allerdings sollten Firmen beachten, dass das Programm keine lokale Beschäftigung oder Aufenthalte über 90 Tage erlaubt; längere Einsätze erfordern weiterhin ein Arbeitsvisum Typ D.
Reiseverantwortliche sollten ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, dass die Einreise nur über bestimmte Kontrollpunkte – vor allem den Nationalflughafen Minsk – gestattet ist und Reisende einen Nachweis über eine Krankenversicherung mit mindestens 10.000 Euro Deckung vorlegen müssen. Grenzbeamte können zudem ein Weiterreiseticket und den Nachweis ausreichender finanzieller Mittel verlangen. Belgier sollten außerdem die anhaltenden politischen Sanktionen der EU gegen Belarus bedenken, die Kartenzahlungen und mobile Roaming-Dienste im Land beeinträchtigen könnten.
Mit Blick auf die Zukunft könnte der visumfreie Zugang Belarus als kostengünstigen Standort für Konferenzen und Produktion für Benelux-Unternehmen attraktiv machen, die eine preiswerte Basis nur zwei Flugstunden von Brüssel entfernt suchen. Ob sich die Nachfrage tatsächlich entwickelt, hängt vom geopolitischen Umfeld und der Fähigkeit Belarusslands ab, Reisende hinsichtlich Sicherheit und internationaler Anbindung zu überzeugen.
Quelle: Travel & Tour World