
Die Frachtabfertigung am Flughafen Lüttich wurde am Sonntagmorgen kurzzeitig in den Notfallmodus versetzt, nachdem eine Boeing 747-400 der Challenge Airlines (Kennzeichen OO-ACE) kurz nach dem Start Richtung New York-JFK eine Warnung am Fahrwerk meldete. Die Crew erklärte vorsorglich den Notfall, kreiste etwa eine Stunde über überwiegend ländlichen Gemeinden – darunter Grâce-Hollogne und Verlaine – und ließ Treibstoff ab, um das Gewicht zu reduzieren, bevor sie sicher nach Lüttich zurückkehrte.
Das Abwerfen von Treibstoff ist ein gängiges Sicherheitsverfahren, wenn das maximale Landegewicht eines Flugzeugs unter dem Startgewicht liegt. Flughafenvertreter betonten, dass das Kerosin in großer Höhe vernebelt wurde und somit nur ein minimales Umweltproblem darstellt. Dennoch kündigten die örtlichen Behörden eine sofortige Überprüfung der Überflugrouten und der Notfallkoordination an, insbesondere angesichts des dicht besiedelten Maastal-Korridors und der Bedeutung der Region als wichtigster Frachtknotenpunkt Belgiens.
Der Flughafen Lüttich wickelte im vergangenen Jahr mehr als 1,1 Millionen Tonnen Fracht ab und bedient Integratoren wie FedEx und Alibabas Cainiao. Jegliche Störung wirkt sich schnell auf belgische und grenzüberschreitende Lieferketten aus. Während der Vorfall am Sonntag nur zu geringfügigen Zeitverzögerungen führte, meldeten Spediteure kurze Verzögerungen bei pharmazeutischen und E-Commerce-Sendungen, die auf Weitertransport per Lkw warteten.
Für Mobilitätsmanager ist der Vorfall eine Erinnerung daran, bei Luftfrachtrouten in der Jahresendspitze Pufferzeiten einzuplanen. Zudem unterstreicht er die Bedeutung von Echtzeit-Flugverfolgungsdaten, die automatische Warnungen an Logistikteams und Kunden auslösen.
Der Bundesdienst Mobilität hat eine routinemäßige Untersuchung angeordnet. Sollten keine strukturellen Mängel festgestellt werden, könnte das Flugzeug innerhalb weniger Tage wieder in Betrieb gehen. Versicherer könnten jedoch detaillierte Inspektionsberichte verlangen, bevor sie Langstreckenflüge freigeben.
Das Abwerfen von Treibstoff ist ein gängiges Sicherheitsverfahren, wenn das maximale Landegewicht eines Flugzeugs unter dem Startgewicht liegt. Flughafenvertreter betonten, dass das Kerosin in großer Höhe vernebelt wurde und somit nur ein minimales Umweltproblem darstellt. Dennoch kündigten die örtlichen Behörden eine sofortige Überprüfung der Überflugrouten und der Notfallkoordination an, insbesondere angesichts des dicht besiedelten Maastal-Korridors und der Bedeutung der Region als wichtigster Frachtknotenpunkt Belgiens.
Der Flughafen Lüttich wickelte im vergangenen Jahr mehr als 1,1 Millionen Tonnen Fracht ab und bedient Integratoren wie FedEx und Alibabas Cainiao. Jegliche Störung wirkt sich schnell auf belgische und grenzüberschreitende Lieferketten aus. Während der Vorfall am Sonntag nur zu geringfügigen Zeitverzögerungen führte, meldeten Spediteure kurze Verzögerungen bei pharmazeutischen und E-Commerce-Sendungen, die auf Weitertransport per Lkw warteten.
Für Mobilitätsmanager ist der Vorfall eine Erinnerung daran, bei Luftfrachtrouten in der Jahresendspitze Pufferzeiten einzuplanen. Zudem unterstreicht er die Bedeutung von Echtzeit-Flugverfolgungsdaten, die automatische Warnungen an Logistikteams und Kunden auslösen.
Der Bundesdienst Mobilität hat eine routinemäßige Untersuchung angeordnet. Sollten keine strukturellen Mängel festgestellt werden, könnte das Flugzeug innerhalb weniger Tage wieder in Betrieb gehen. Versicherer könnten jedoch detaillierte Inspektionsberichte verlangen, bevor sie Langstreckenflüge freigeben.
Quelle: Aviation24.be