EU erweitert Liste der „sicheren Herkunftsländer“ um sieben Staaten und verändert damit die Asylverfahren in Frankreich
Streik im Süden Frankreichs legt Flüge in Montpellier, Nîmes und Perpignan lahm
120 Millionen Euro: Eurocontrol beziffert Kosten des französischen Fluglotsenstreiks im Juli
Neueste Nachrichten
Frankreich unternimmt Schritte zur Ratifizierung des Rückübernahmeabkommens mit Kasachstan
Der französische Ministerrat hat ein Gesetz zur Ratifizierung eines Rückübernahmeabkommens zwischen Frankreich und Kasachstan gebilligt, das die schnelle Rückführung irregulärer Migranten in beide Richtungen ermöglicht. Dieser Schritt verschärft die französischen Grenzkontrollen und könnte zu schnelleren Abschiebungen von ausländischen Arbeitskräften ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung führen. Mobilitätsteams sollten sich auf strengere Dokumentenkontrollen bei kasachischen Entsandten und Transitpassagieren einstellen.
Streik der Fluglotsen legt Flüge in Montpellier, Nîmes und Perpignan lahm
Die Fluglotsen der französischen Gewerkschaft SNCTA legten am 17. Dezember die Arbeit nieder, wodurch drei Flughäfen im Süden geschlossen und der Verkehr in Lyon um 60 % reduziert wurde. Der Streik, der sich gegen Personalengpässe und Dienstplanreformen richtet, führte zu zahlreichen Flugausfällen und könnte Anfang 2026 weitere Arbeitskämpfe ankündigen.
Corsair startet erste Nonstop-Verbindung Nantes–Guadeloupe
Corsair hat eine wöchentliche A330neo-Verbindung zwischen Nantes und Pointe-à-Pitre aufgenommen und bietet damit Westfrankreich die erste direkte Flugverbindung in die französische Karibik. Die Strecke verkürzt die Reisezeit für Geschäftsdelegationen und schafft neue Frachtkapazitäten für zeitkritische Güter.
Eurocontrol beziffert Kosten des französischen Fluglotsenstreiks im Juli auf 120 Millionen Euro
Eurocontrol zieht nach dem Streik der französischen Flugsicherung am 3. und 4. Juli 2025 eine Bilanz: Die Airlines erlitten Verluste von 120 Millionen Euro. Dies unterstreicht die operativen und ökologischen Folgen wiederholter Arbeitsniederlegungen. Unternehmen sollten mögliche Streikstörungen in ihre Reisebudgets für 2026 einplanen und für Kurzstrecken vermehrt auf die Bahn als Alternative setzen.