
Frühmorgendliche Reisende am Flughafen Montpellier-Méditerranée am 18. Dezember fanden die Abflugtafeln leer vor, nachdem die Fluglotsengewerkschaft SNCTA einen 24-stündigen Streik ausgerufen hatte. Die französische Luftfahrtbehörde DGAC reagierte daraufhin mit der Schließung des Kontrollzentrums für die Region Montpellier und strich alle kommerziellen Flüge in Montpellier, Nîmes und Perpignan. Zudem wurde der Flugplan am Flughafen Lyon-Saint-Exupéry um 60 Prozent reduziert.
Da die Zugtickets vor dem Weihnachtsansturm ausverkauft sind, leiteten regionale Exporteure ihre Fracht über Toulouse und Marseille um, während Firmenreiseteams für ihre Vertriebsmitarbeiter auf Homeoffice-Lösungen setzten. Fluggesellschaften erinnerten die Passagiere daran, dass die EU-Verordnung 261 keine Entschädigung bei Streiks außerhalb ihrer Kontrolle vorsieht, rieten jedoch dazu, Erstattungsanträge schnell einzureichen.
Im Zentrum des Konflikts stehen die Dienstpläne für 2025: Die SNCTA wirft der DGAC vor, die Verhandlungen über Personalstärke und Ruhezeiten abgebrochen zu haben. Die Gewerkschaft droht bereits mit einem vier Tage andauernden Streik im Januar, falls die Gespräche nicht wieder aufgenommen werden – eine beunruhigende Aussicht, da Frankreich sich auf die Olympischen Jugend-Winterspiele 2026 vorbereitet.
Berater für Geschäftseinwanderung weisen auf indirekte Folgen hin: Drittstaatsangehörige, die am selben Tag per Schengen-Visum über Montpellier reisen, verpassen nun biometrische Termine und müssen diese möglicherweise in Paris oder Madrid neu buchen, was die Ausstellung der Genehmigungen um Wochen verzögern kann. Arbeitgeber werden aufgefordert, die Starttermine von Einsätzen im Januar zu überprüfen und ihre Reiseversicherungen auf alternative Routen anzupassen.
Regierungsvermittler planen, beide Seiten nächste Woche an einen Tisch zu bringen, doch Experten bezweifeln eine schnelle Lösung. Bereits zehn Streiktage der Fluglotsen in 2025 – doppelt so viele wie im EU-Durchschnitt – schaden dem Ruf Frankreichs als verlässlichen Luftfahrtstandort.
Da die Zugtickets vor dem Weihnachtsansturm ausverkauft sind, leiteten regionale Exporteure ihre Fracht über Toulouse und Marseille um, während Firmenreiseteams für ihre Vertriebsmitarbeiter auf Homeoffice-Lösungen setzten. Fluggesellschaften erinnerten die Passagiere daran, dass die EU-Verordnung 261 keine Entschädigung bei Streiks außerhalb ihrer Kontrolle vorsieht, rieten jedoch dazu, Erstattungsanträge schnell einzureichen.
Im Zentrum des Konflikts stehen die Dienstpläne für 2025: Die SNCTA wirft der DGAC vor, die Verhandlungen über Personalstärke und Ruhezeiten abgebrochen zu haben. Die Gewerkschaft droht bereits mit einem vier Tage andauernden Streik im Januar, falls die Gespräche nicht wieder aufgenommen werden – eine beunruhigende Aussicht, da Frankreich sich auf die Olympischen Jugend-Winterspiele 2026 vorbereitet.
Berater für Geschäftseinwanderung weisen auf indirekte Folgen hin: Drittstaatsangehörige, die am selben Tag per Schengen-Visum über Montpellier reisen, verpassen nun biometrische Termine und müssen diese möglicherweise in Paris oder Madrid neu buchen, was die Ausstellung der Genehmigungen um Wochen verzögern kann. Arbeitgeber werden aufgefordert, die Starttermine von Einsätzen im Januar zu überprüfen und ihre Reiseversicherungen auf alternative Routen anzupassen.
Regierungsvermittler planen, beide Seiten nächste Woche an einen Tisch zu bringen, doch Experten bezweifeln eine schnelle Lösung. Bereits zehn Streiktage der Fluglotsen in 2025 – doppelt so viele wie im EU-Durchschnitt – schaden dem Ruf Frankreichs als verlässlichen Luftfahrtstandort.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News