
Eurostat veröffentlichte am 18. Dezember seinen jährlichen Bericht „Migration und Asyl in Europa“ und bestätigt, dass Irland trotz eines Rückgangs der Ankünfte um 16 % Anfang dieses Jahres weiterhin eine der höchsten Nettozuwanderungsraten pro Kopf in der EU aufweist. Die Veröffentlichung basiert auf Daten aus den Jahren 2024-25 und bietet politischen Entscheidungsträgern neue vergleichende Einblicke in die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, Asyltrends und die Erholung der Mobilitätsströme nach der Pandemie.
Für Irland unterstreichen die Zahlen die anhaltende Abhängigkeit des Landes von ausländischen Arbeitskräften: 2025 entfielen 24 % aller Beschäftigten im IT-Sektor und 21 % des Gesundheitspersonals auf Nicht-Staatsangehörige. Zudem zeigen sie eine Verschiebung der Herkunftsländer, wobei deutliche Zuwächse bei Ankünften aus Indien und den Philippinen die geringere Zahl ukrainischer Migranten teilweise ausgleichen.
Der Bericht erscheint nur wenige Wochen vor der Einführung der ersten Phase der Erhöhung der Gehaltsschwellen für Arbeitserlaubnisse im März 2026. Experten gehen davon aus, dass die Eurostat-Daten in die laufenden Regierungsberatungen zu Kontingenten für Arbeitserlaubnisse und möglichen Anpassungen des Pilotprogramms für hochqualifizierte Arbeitskräfte einfließen werden.
Compliance-Teams sollten beachten, dass ein Benchmarking an EU-Durchschnittswerten irische Aufsichtsbehörden dazu veranlassen könnte, Betrugskontrollen zu verschärfen und die Digitalisierung der Arbeitserlaubnisverfahren zu beschleunigen – ein Trend, der sich 2026 auf die Anforderungen an Dokumente auswirken könnte.
Für Irland unterstreichen die Zahlen die anhaltende Abhängigkeit des Landes von ausländischen Arbeitskräften: 2025 entfielen 24 % aller Beschäftigten im IT-Sektor und 21 % des Gesundheitspersonals auf Nicht-Staatsangehörige. Zudem zeigen sie eine Verschiebung der Herkunftsländer, wobei deutliche Zuwächse bei Ankünften aus Indien und den Philippinen die geringere Zahl ukrainischer Migranten teilweise ausgleichen.
Der Bericht erscheint nur wenige Wochen vor der Einführung der ersten Phase der Erhöhung der Gehaltsschwellen für Arbeitserlaubnisse im März 2026. Experten gehen davon aus, dass die Eurostat-Daten in die laufenden Regierungsberatungen zu Kontingenten für Arbeitserlaubnisse und möglichen Anpassungen des Pilotprogramms für hochqualifizierte Arbeitskräfte einfließen werden.
Compliance-Teams sollten beachten, dass ein Benchmarking an EU-Durchschnittswerten irische Aufsichtsbehörden dazu veranlassen könnte, Betrugskontrollen zu verschärfen und die Digitalisierung der Arbeitserlaubnisverfahren zu beschleunigen – ein Trend, der sich 2026 auf die Anforderungen an Dokumente auswirken könnte.
Quelle: Eurostat News Release