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Großbritannien kehrt zu Erasmus+ zurück, Labour kündigt umfassende Mobilitätswende mit der EU an

Dez. 20, 2025
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Großbritannien kehrt zu Erasmus+ zurück, Labour kündigt umfassende Mobilitätswende mit der EU an
In einem symbolträchtigen Schritt bestätigte die Regierung unter Starmer diese Woche, dass das Vereinigte Königreich ab September 2026 wieder am EU-Austauschprogramm Erasmus+ teilnehmen wird. Die Entscheidung – Teil des im letzten Monat ausgehandelten „Jugendmobilitätskapitels“ zwischen UK und der EU – ermöglicht jährlich bis zu 30.000 britischen Teilnehmern vollfinanzierte Studien-, Ausbildungs- und Jugendarbeitsplätze.

Im Gegensatz zur früheren Regelung vor dem Brexit erstreckt sich das neue Abkommen nicht nur auf Universitäten, sondern auch auf weiterführende Bildungseinrichtungen, Berufsschulen und Programme für benachteiligte Jugendliche. Das Bildungsministerium wird den jährlichen britischen Beitrag von 580 Millionen Pfund durch eine Kombination aus Staatsfinanzierung und umgewidmeten Turing-Programm-Mitteln abdecken.

Großbritannien kehrt zu Erasmus+ zurück, Labour kündigt umfassende Mobilitätswende mit der EU an


Die Wiedereingliederung in Erasmus+ ist das deutlichste Zeichen dafür, dass Labour praktische Verbindungen zu Europa wiederaufbauen will, auch wenn eine Mitgliedschaft im Binnenmarkt ausgeschlossen bleibt. Wirtschaftsverbände begrüßten die Ankündigung und wiesen darauf hin, dass kurzfristige Arbeitsaufenthalte im Rahmen von Erasmus+ von der 90/180-Tage-Regel im Schengen-Raum ausgenommen sind – ein Vorteil für Unternehmen, die Auszubildende zwischen EU- und britischen Standorten rotieren lassen.

Das Innenministerium bestätigte, dass Teilnehmer gebührenfreie „Erasmus-Mobilitätsvisa“ erhalten, die bis zu 12 Monate gültig sind und deren digitaler Status im britischen e-Visa-System gespeichert wird. Die Veranstalter müssen weiterhin Schutzprüfungen durchführen, doch die Befreiung von der Immigration Skills Charge senkt die Kosten pro Platz um etwa 1.300 Pfund. Universities UK prognostiziert, dass das Programm durch Miet- und Lebenshaltungsausgaben der ankommenden Studierenden rund 1,2 Milliarden Pfund in regionale Wirtschaften pumpt.
Quelle: The Guardian

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