
Nur noch vier Tage bis zum Inkrafttreten: Das Department of Homeland Security erinnert Reisende daran, dass ab dem 26. Dezember 2025 die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) die biometrische Datenerfassung ausweitet. Künftig werden bei allen Einreisen per Luft, Land und See von Nicht-US-Bürgern Gesichtsfotos, Fingerabdrücke und in bestimmten Fällen DNA-Abstriche genommen. Auch Kinder und Senioren – bisher ausgenommen – werden nun erfasst, womit die letzte große Alterslücke im biometrischen Ausreisekontrollprogramm geschlossen wird.
Die im Oktober im Federal Register veröffentlichte Regel erlaubt der CBP, biometrische Daten bis zu 75 Jahre zu speichern und sie für Strafverfolgungszwecke mit Bundes-, Landes- und ausländischen Partnern zu teilen. US-Bürger können weiterhin auf die Erfassung verzichten, müssen dann aber mit längeren manuellen Kontrollen rechnen. Kanadische „Snowbirds“ berichten bereits von verstärkter Kontrolle, inklusive einer Gebühr von 30 US-Dollar bei Winteraufenthalten über 29 Tage – ein Zeichen für verschärfte Grenzkontrollen.
Die Reaktionen aus der Branche sind gespalten. Die US Travel Association begrüßt die Aussicht auf kürzere Warteschlangen, sobald das System vollständig eingeführt ist. Datenschutzexperten warnen hingegen vor Datenlecks und einer Ausweitung der Befugnisse. Fluggesellschaften und Flughäfen, die in den letzten zwei Jahren biometrische E-Gates installiert haben, sind betriebsbereit, empfehlen Reisenden jedoch, Hüte und Brillen abzunehmen, um die Erfassung zu beschleunigen.
Global-Mobility-Teams sollten betroffene Mitarbeiter – insbesondere Pendler unter dem USMCA-Abkommen, dem Nachfolger von NAFTA – auf längere Wartezeiten in den ersten Wochen der Einführung vorbereiten. Kunden mit besonders datenschutzsensiblen Führungskräften können eine Opt-out-Option beantragen; diese erfordert manuelle Überprüfungen und verlängert die Kontrollzeit um 15 bis 20 Minuten pro Kontrollpunkt.
Langfristig ebnet die Regel den Weg für digitale Ausreisen: Die CBP plant, dass Reisende ab 2027 ihre Ausreise per geolokalisiertem Selfie außerhalb der USA bestätigen können – ein Schritt, um die bisherige Datenlücke bei Überziehungen zu schließen. Unternehmen sollten ihre Risikoanalysen und Datenschutzerklärungen entsprechend anpassen.
Die im Oktober im Federal Register veröffentlichte Regel erlaubt der CBP, biometrische Daten bis zu 75 Jahre zu speichern und sie für Strafverfolgungszwecke mit Bundes-, Landes- und ausländischen Partnern zu teilen. US-Bürger können weiterhin auf die Erfassung verzichten, müssen dann aber mit längeren manuellen Kontrollen rechnen. Kanadische „Snowbirds“ berichten bereits von verstärkter Kontrolle, inklusive einer Gebühr von 30 US-Dollar bei Winteraufenthalten über 29 Tage – ein Zeichen für verschärfte Grenzkontrollen.
Die Reaktionen aus der Branche sind gespalten. Die US Travel Association begrüßt die Aussicht auf kürzere Warteschlangen, sobald das System vollständig eingeführt ist. Datenschutzexperten warnen hingegen vor Datenlecks und einer Ausweitung der Befugnisse. Fluggesellschaften und Flughäfen, die in den letzten zwei Jahren biometrische E-Gates installiert haben, sind betriebsbereit, empfehlen Reisenden jedoch, Hüte und Brillen abzunehmen, um die Erfassung zu beschleunigen.
Global-Mobility-Teams sollten betroffene Mitarbeiter – insbesondere Pendler unter dem USMCA-Abkommen, dem Nachfolger von NAFTA – auf längere Wartezeiten in den ersten Wochen der Einführung vorbereiten. Kunden mit besonders datenschutzsensiblen Führungskräften können eine Opt-out-Option beantragen; diese erfordert manuelle Überprüfungen und verlängert die Kontrollzeit um 15 bis 20 Minuten pro Kontrollpunkt.
Langfristig ebnet die Regel den Weg für digitale Ausreisen: Die CBP plant, dass Reisende ab 2027 ihre Ausreise per geolokalisiertem Selfie außerhalb der USA bestätigen können – ein Schritt, um die bisherige Datenlücke bei Überziehungen zu schließen. Unternehmen sollten ihre Risikoanalysen und Datenschutzerklärungen entsprechend anpassen.
Quelle: The Sun