
Die Schweiz hat sich Frankreich, Italien, Österreich, Polen und Malta angeschlossen und das Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union eingeführt – ein bedeutender Schritt hin zu vollständig digitalen Grenzen. Die Analyse von Travel & Tour World vom 23. Dezember erklärt, wie die biometrische Plattform – seit Oktober in Zürich und Genf im Einsatz – Gesichtsaufnahmen und Fingerabdrücke von allen visumfreien Drittstaatsangehörigen erfasst, die den Schengen-Raum betreten oder verlassen. Bereits jetzt wurden an Schweizer Flughäfen während der Anmeldephase Wartezeiten von bis zu drei Stunden beobachtet, obwohl derzeit nur 10 % der berechtigten Passagiere über EES-Kioske abgefertigt werden. Der Anteil soll am 9. Januar auf 35 % steigen und bis zum 10. April 2026 auf 100 % ausgeweitet werden.
Die Schweizer Grenzbehörden betonen, dass das System letztlich die Sicherheit erhöhen und das umständliche Abstempeln von Pässen überflüssig machen wird. Dennoch warnt die Luftfahrtorganisation ACI Europe vor „ernsten Sicherheitsrisiken“, falls technische Probleme und Personalengpässe vor der nächsten Ausweitung nicht behoben werden. Fluggesellschaften, die über Zürich operieren, befürchten, dass verpasste Anschlussflüge und Verzögerungen bei der Flugzeugabfertigung den Ruf des Drehkreuzes für Pünktlichkeit in der lukrativen Wintersportsaison beeinträchtigen könnten.
Für Arbeitgeber, die Talente in die Schweiz entsenden, bringen die neuen Regeln operative Herausforderungen mit sich. Erstankömmlinge aus Märkten wie den USA, Indien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten sollten darauf vorbereitet werden, mehr Zeit für die biometrische Erfassung einzuplanen und darauf zu achten, dass ihre Finger frei von Verbänden oder Henna sind, da dies die Scanner irritieren kann. Mobilitätsteams sollten zudem die ETIAS-Reisegenehmigung einplanen, die voraussichtlich Ende 2026 eingeführt wird und alle drei Jahre 7 € pro erwachsene Person kostet.
Technologieanbieter wittern Chancen: Schweizer Start-ups, die sich auf Selbstbedienungs-Grenzkioske und Vorregistrierungs-Apps spezialisiert haben, kämpfen darum, vor der Frist im April Regierungsaufträge zu sichern. Analysten der UBS prognostizieren, dass der europäische Markt für smarte Grenztechnologien bis 2027 die Marke von 2 Milliarden CHF überschreiten wird, wobei Schweizer Unternehmen mindestens 10 % davon für sich beanspruchen könnten.
Die Schweizer Grenzbehörden betonen, dass das System letztlich die Sicherheit erhöhen und das umständliche Abstempeln von Pässen überflüssig machen wird. Dennoch warnt die Luftfahrtorganisation ACI Europe vor „ernsten Sicherheitsrisiken“, falls technische Probleme und Personalengpässe vor der nächsten Ausweitung nicht behoben werden. Fluggesellschaften, die über Zürich operieren, befürchten, dass verpasste Anschlussflüge und Verzögerungen bei der Flugzeugabfertigung den Ruf des Drehkreuzes für Pünktlichkeit in der lukrativen Wintersportsaison beeinträchtigen könnten.
Für Arbeitgeber, die Talente in die Schweiz entsenden, bringen die neuen Regeln operative Herausforderungen mit sich. Erstankömmlinge aus Märkten wie den USA, Indien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten sollten darauf vorbereitet werden, mehr Zeit für die biometrische Erfassung einzuplanen und darauf zu achten, dass ihre Finger frei von Verbänden oder Henna sind, da dies die Scanner irritieren kann. Mobilitätsteams sollten zudem die ETIAS-Reisegenehmigung einplanen, die voraussichtlich Ende 2026 eingeführt wird und alle drei Jahre 7 € pro erwachsene Person kostet.
Technologieanbieter wittern Chancen: Schweizer Start-ups, die sich auf Selbstbedienungs-Grenzkioske und Vorregistrierungs-Apps spezialisiert haben, kämpfen darum, vor der Frist im April Regierungsaufträge zu sichern. Analysten der UBS prognostizieren, dass der europäische Markt für smarte Grenztechnologien bis 2027 die Marke von 2 Milliarden CHF überschreiten wird, wobei Schweizer Unternehmen mindestens 10 % davon für sich beanspruchen könnten.
Quelle: Travel & Tour World
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