
Die drei internationalen Flughäfen der Schweiz – Zürich, Genf und Basel-Mulhouse – warnen Reisende, zwischen Weihnachten und Neujahr großzügige Zeitpuffer in ihre Reisepläne einzubauen. Grund dafür ist eine Kombination aus externen Streiks und dem neuen biometrischen Ein- und Ausreisesystem der EU (EES), die sich zunehmend auf die Schweizer Flughäfen auswirkt.
Sprecher der Flughäfen Zürich und Genf berichteten am Montag, 22. Dezember, gegenüber lokalen Medien, dass das Passagieraufkommen 10 bis 15 % über dem Vorjahresniveau liegt und am 26. sowie 28. Dezember seinen Höhepunkt erreichen wird. Während die Flugsicherung und das Bodenpersonal in der Schweiz normal arbeiten, führen Streiks am Flughafen London-Luton, an mehreren spanischen Drehkreuzen sowie in Teilen des französischen Bahn- und Luftfahrtsektors zu Verzögerungen von bis zu zwei Stunden bei An- und Abflügen in der Schweiz. Verspätete Flugzeuge aus streikbetroffenen Flughäfen verdichten den Zeitplan, was zu Warteschlangen an Gepäckbändern, Passkontrollen und entfernten Flugzeugpositionen führt.
Erschwerend kommt hinzu, dass das im Oktober an den Flughäfen Zürich und Genf eingeführte EES noch in der Pilotphase ist. Das System verlangt von erstmaligen Nicht-EU-Reisenden die Erfassung von Fingerabdrücken und einem Live-Gesichtsbild vor der Einreise. Am Samstag kam es in Genf zweimal zu Systemausfällen an den biometrischen Kiosken, sodass die Grenzpolizei diese vorübergehend abschalten und auf manuelle Kontrollen umstellen musste. Laut VisaHQ warteten einige Nicht-EU-Passagiere bis zu vier Stunden bei der Grenzkontrolle, woraufhin der Flughafen das Personal aufstockte und zusätzliche Absperrungen zur besseren Menschenführung installierte.
Schweizer Reiseveranstalter befürchten, dass die Verzögerungen wertvolle Transferzeiten in Skigebieten gefährden. „Wenn Busse am Flughafen eine Stunde länger warten müssen, verpassen sie ihre Zeitfenster auf den nachts gesperrten Bergstraßen“, erklärt Martin Brunner von SwissSnowBus. Auch Mobilitätsmanager in Unternehmen erhalten Anrufe von Führungskräften, die sich Sorgen um knappe Anschlussverbindungen zu Meetings oder den Jahresendstillstand in Werken machen. Das Reiseunternehmen Kuoni Business Travel rät seinen Kunden, enge 90-minütige Umstiege zu vermeiden und mindestens drei Stunden für Verbindungen über Schweizer Flughäfen einzuplanen.
Praktische Empfehlungen der Flughäfen lauten: drei Stunden vor Abflug am Flughafen sein, wenn möglich Online-Check-in und Gepäckaufgabe nutzen sowie darauf achten, dass Reisepässe maschinenlesbar sind und mindestens sechs Monate gültig bleiben, um die E-Gates problemlos passieren zu können. Unternehmen, die Mitarbeiter grenzüberschreitend entsenden, sollten die Live-Dashboards der Flughäfen beobachten und flexible Tickets oder Bahnoptionen für inner-europäische Verbindungen in Betracht ziehen.
Sprecher der Flughäfen Zürich und Genf berichteten am Montag, 22. Dezember, gegenüber lokalen Medien, dass das Passagieraufkommen 10 bis 15 % über dem Vorjahresniveau liegt und am 26. sowie 28. Dezember seinen Höhepunkt erreichen wird. Während die Flugsicherung und das Bodenpersonal in der Schweiz normal arbeiten, führen Streiks am Flughafen London-Luton, an mehreren spanischen Drehkreuzen sowie in Teilen des französischen Bahn- und Luftfahrtsektors zu Verzögerungen von bis zu zwei Stunden bei An- und Abflügen in der Schweiz. Verspätete Flugzeuge aus streikbetroffenen Flughäfen verdichten den Zeitplan, was zu Warteschlangen an Gepäckbändern, Passkontrollen und entfernten Flugzeugpositionen führt.
Erschwerend kommt hinzu, dass das im Oktober an den Flughäfen Zürich und Genf eingeführte EES noch in der Pilotphase ist. Das System verlangt von erstmaligen Nicht-EU-Reisenden die Erfassung von Fingerabdrücken und einem Live-Gesichtsbild vor der Einreise. Am Samstag kam es in Genf zweimal zu Systemausfällen an den biometrischen Kiosken, sodass die Grenzpolizei diese vorübergehend abschalten und auf manuelle Kontrollen umstellen musste. Laut VisaHQ warteten einige Nicht-EU-Passagiere bis zu vier Stunden bei der Grenzkontrolle, woraufhin der Flughafen das Personal aufstockte und zusätzliche Absperrungen zur besseren Menschenführung installierte.
Schweizer Reiseveranstalter befürchten, dass die Verzögerungen wertvolle Transferzeiten in Skigebieten gefährden. „Wenn Busse am Flughafen eine Stunde länger warten müssen, verpassen sie ihre Zeitfenster auf den nachts gesperrten Bergstraßen“, erklärt Martin Brunner von SwissSnowBus. Auch Mobilitätsmanager in Unternehmen erhalten Anrufe von Führungskräften, die sich Sorgen um knappe Anschlussverbindungen zu Meetings oder den Jahresendstillstand in Werken machen. Das Reiseunternehmen Kuoni Business Travel rät seinen Kunden, enge 90-minütige Umstiege zu vermeiden und mindestens drei Stunden für Verbindungen über Schweizer Flughäfen einzuplanen.
Praktische Empfehlungen der Flughäfen lauten: drei Stunden vor Abflug am Flughafen sein, wenn möglich Online-Check-in und Gepäckaufgabe nutzen sowie darauf achten, dass Reisepässe maschinenlesbar sind und mindestens sechs Monate gültig bleiben, um die E-Gates problemlos passieren zu können. Unternehmen, die Mitarbeiter grenzüberschreitend entsenden, sollten die Live-Dashboards der Flughäfen beobachten und flexible Tickets oder Bahnoptionen für inner-europäische Verbindungen in Betracht ziehen.
Quelle: VisaHQ
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Schweiz.Mehr von Schweiz
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