
Was sich bereits als das verkehrsreichste Weihnachtsreisewochenende seit 2019 abzeichnete, entwickelte sich am 21. Dezember zu einem logistischen Albtraum auf dem gesamten Kontinent. Eine Welle von Streiks bei Fluggesellschaften und Bodenabfertigungsdiensten in Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien traf auf Startschwierigkeiten beim neuen biometrischen Ein- und Ausreisekontrollsystem (EES) der EU, was zu Dominoeffekt-Verzögerungen führte, die auch die Flughäfen und Bahnknotenpunkte der Schweiz erreichten.
Travel And Tour World berichtet, dass der Flughafen Genf seine EES-Kioske mehrfach „abschalten“ musste, um die sich bis in die Ankunftshalle zurückstauenden Warteschlangen abzubauen. Der Flughafen Zürich, zwar nicht direkt von Streiks betroffen, erlebte Verzögerungen durch verspätete Ankünfte von Flugzeugen aus Luton, Heathrow und Paris CDG. Swiss International Air Lines strich zwei Flüge nach London City und verschob mehrere Flüge nach Mailand, um Verstöße gegen die Dienstzeitregelungen der Crew zu vermeiden.
Die Störungen griffen auch auf den Schienenverkehr über. EuroCity-Züge aus Mailand kamen in Basel bis zu 70 Minuten verspätet an, da das italienische Bahnpersonal streikte. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) setzten zusätzliche Busshuttles zwischen Lugano und Chiasso ein, um den Pendlerverkehr über die Grenze aufrechtzuerhalten – ein wichtiger Schritt, da täglich über 68.000 italienische Grenzgänger in der Region Tessin arbeiten.
Für Mobilitätsmanager ist die größte Herausforderung die Unsicherheit. Viele im Ausland lebende Familien, die für die Jahresendferien zurückkehren, reisen mit Haustieren oder sperrigem Sportequipment, was Umbuchungen erschwert. Personalabteilungen raten ihren Mitarbeitern, die firmeneigenen Reisestellen statt Verbraucher-Apps zu nutzen, damit Umbuchungskosten zentral erfasst werden können. Unternehmen mit zeitkritischen Produktionslinien staffeln die Schichtbeginnzeiten am 23. und 24. Dezember, damit verspätete Techniker noch aufholen können.
Schweizer Reiseveranstalter fürchten unterdessen einen Imageschaden, gerade jetzt, wo die lukrative Skisaison beginnt. Einige drängen Bern, auf die EU einzuwirken, um eine gestaffelte Einführung des EES oder gegenseitige Fast-Track-Spuren für Busgruppen in die Alpen zu erreichen. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten betont, die Lage genau zu beobachten, weist aber darauf hin, dass die biometrische Einführung eine EU-Entscheidung sei, der die Schweiz als Schengen-assoziiertes Land folgen müsse.
Travel And Tour World berichtet, dass der Flughafen Genf seine EES-Kioske mehrfach „abschalten“ musste, um die sich bis in die Ankunftshalle zurückstauenden Warteschlangen abzubauen. Der Flughafen Zürich, zwar nicht direkt von Streiks betroffen, erlebte Verzögerungen durch verspätete Ankünfte von Flugzeugen aus Luton, Heathrow und Paris CDG. Swiss International Air Lines strich zwei Flüge nach London City und verschob mehrere Flüge nach Mailand, um Verstöße gegen die Dienstzeitregelungen der Crew zu vermeiden.
Die Störungen griffen auch auf den Schienenverkehr über. EuroCity-Züge aus Mailand kamen in Basel bis zu 70 Minuten verspätet an, da das italienische Bahnpersonal streikte. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) setzten zusätzliche Busshuttles zwischen Lugano und Chiasso ein, um den Pendlerverkehr über die Grenze aufrechtzuerhalten – ein wichtiger Schritt, da täglich über 68.000 italienische Grenzgänger in der Region Tessin arbeiten.
Für Mobilitätsmanager ist die größte Herausforderung die Unsicherheit. Viele im Ausland lebende Familien, die für die Jahresendferien zurückkehren, reisen mit Haustieren oder sperrigem Sportequipment, was Umbuchungen erschwert. Personalabteilungen raten ihren Mitarbeitern, die firmeneigenen Reisestellen statt Verbraucher-Apps zu nutzen, damit Umbuchungskosten zentral erfasst werden können. Unternehmen mit zeitkritischen Produktionslinien staffeln die Schichtbeginnzeiten am 23. und 24. Dezember, damit verspätete Techniker noch aufholen können.
Schweizer Reiseveranstalter fürchten unterdessen einen Imageschaden, gerade jetzt, wo die lukrative Skisaison beginnt. Einige drängen Bern, auf die EU einzuwirken, um eine gestaffelte Einführung des EES oder gegenseitige Fast-Track-Spuren für Busgruppen in die Alpen zu erreichen. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten betont, die Lage genau zu beobachten, weist aber darauf hin, dass die biometrische Einführung eine EU-Entscheidung sei, der die Schweiz als Schengen-assoziiertes Land folgen müsse.
Quelle: Travel And Tour World
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