
Reisen von oder nach Tschechien zu Weihnachten erfordert derzeit besonders viel Geduld. Laut Expats.cz stehen Passagiere seit dem 22. Dezember vor zwei Herausforderungen: den saisonalen Verkehrsspitzen und neuen behördlichen Hürden an Luft- und Landgrenzen. Das seit dem 12. Oktober 2025 geltende Ein- und Ausreisesystem Schengen (EES) sorgt am Prager Flughafen für Wartezeiten von bis zu 40 Minuten bei Nicht-EU-Bürgern – selbst wenn das System reibungslos funktioniert.
Auch Autofahrer spüren die Auswirkungen. Österreich hat seine vorübergehenden Grenzkontrollen an der tschechischen Grenze bis zum 15. Juni 2026 verlängert, mit Verweis auf Migrationsmanagement und Sicherheitsbedenken. Deutschland führt weiterhin stichprobenartige Kontrollen bei grenzüberschreitenden Zügen wie der Strecke Prag–Dresden durch. Polen kontrolliert vereinzelt auf den Nordfahrbahnen, was zu zeitweisen Staus führt. Autofahrern wird geraten, Reisepässe mitzuführen und besonders am 23. und 24. Dezember, den traditionell verkehrsreichsten Tagen, ausreichend Zeitpuffer einzuplanen.
Für Fluggäste ohne EU-Staatsbürgerschaft erfasst das EES nun Fingerabdrücke und Gesichtsbilder und berechnet automatisch die erlaubte Aufenthaltsdauer von 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen. Obwohl Langzeitvisa-Inhaber technisch von der Regelung ausgenommen sind, stehen sie oft in denselben Warteschlangen wie Touristen, was den Zeitvorteil der Ausnahme zunichte macht. Der Prager Flughafen arbeitet laut eigenen Angaben mit eu-LISA an der Optimierung der Terminals und setzt mobiles Personal ein, um Passagiere mit knappen Anschlusszeiten zu unterstützen.
Geschäftsreisende sollten ihren Mitarbeitern empfehlen, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, kurze „rechtlich minimale“ Anschlusszeiten bei Verbindungen über Prag zu vermeiden und einen Ausdruck des Wohnsitznachweises mitzuführen, um Grenzkontrollen zu beschleunigen. Unternehmen, die Anfang Januar Mitarbeiter erwarten, könnten Ankunftszeiten auf verkehrsärmere Stunden verlegen oder alternative Routen über nahegelegene Drehkreuze wie Wien oder München wählen.
Blickt man voraus, wird die Stabilität des EES besonders wichtig, wenn im Oktober 2026 das parallele Europäische Reiseinformations- und Genehmigungssystem (ETIAS) startet und für visumfreie Besucher eine weitere bürokratische Hürde vor der Reise darstellt. Für den Moment gilt: Frühzeitig losfahren, die richtigen Dokumente dabei haben und mit Verzögerungen rechnen.
Auch Autofahrer spüren die Auswirkungen. Österreich hat seine vorübergehenden Grenzkontrollen an der tschechischen Grenze bis zum 15. Juni 2026 verlängert, mit Verweis auf Migrationsmanagement und Sicherheitsbedenken. Deutschland führt weiterhin stichprobenartige Kontrollen bei grenzüberschreitenden Zügen wie der Strecke Prag–Dresden durch. Polen kontrolliert vereinzelt auf den Nordfahrbahnen, was zu zeitweisen Staus führt. Autofahrern wird geraten, Reisepässe mitzuführen und besonders am 23. und 24. Dezember, den traditionell verkehrsreichsten Tagen, ausreichend Zeitpuffer einzuplanen.
Für Fluggäste ohne EU-Staatsbürgerschaft erfasst das EES nun Fingerabdrücke und Gesichtsbilder und berechnet automatisch die erlaubte Aufenthaltsdauer von 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen. Obwohl Langzeitvisa-Inhaber technisch von der Regelung ausgenommen sind, stehen sie oft in denselben Warteschlangen wie Touristen, was den Zeitvorteil der Ausnahme zunichte macht. Der Prager Flughafen arbeitet laut eigenen Angaben mit eu-LISA an der Optimierung der Terminals und setzt mobiles Personal ein, um Passagiere mit knappen Anschlusszeiten zu unterstützen.
Geschäftsreisende sollten ihren Mitarbeitern empfehlen, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, kurze „rechtlich minimale“ Anschlusszeiten bei Verbindungen über Prag zu vermeiden und einen Ausdruck des Wohnsitznachweises mitzuführen, um Grenzkontrollen zu beschleunigen. Unternehmen, die Anfang Januar Mitarbeiter erwarten, könnten Ankunftszeiten auf verkehrsärmere Stunden verlegen oder alternative Routen über nahegelegene Drehkreuze wie Wien oder München wählen.
Blickt man voraus, wird die Stabilität des EES besonders wichtig, wenn im Oktober 2026 das parallele Europäische Reiseinformations- und Genehmigungssystem (ETIAS) startet und für visumfreie Besucher eine weitere bürokratische Hürde vor der Reise darstellt. Für den Moment gilt: Frühzeitig losfahren, die richtigen Dokumente dabei haben und mit Verzögerungen rechnen.
Quelle: Expats.cz