
Kurzzeitreisende können an acht der verkehrsreichsten chinesischen Visa-Außenstellen weiterhin auf die Abgabe von Fingerabdrücken verzichten, nachdem das Außenministerium die biometrische Ausnahmeregelung stillschweigend bis zum 31. Dezember 2026 verlängert hat.
Laut einer von Fragomen veröffentlichten Mitteilung, bestätigt durch konsularische Hinweise vom 26. Dezember, können Antragsteller für Touristen- (L), Geschäfts- (M/F), Familienbesuchs- (Q2/S2) oder Kurzzeitstudienvisa (X2) in Australien, Kanada, Irland, Macao SAR, Neuseeland, den Palästinensischen Gebieten, Singapur und dem Vereinigten Königreich weiterhin ihren Reisepass einreichen, ohne Fingerabdrücke vorlegen zu müssen.
Die 2022 eingeführte Ausnahmeregelung, die ursprünglich zur Bewältigung von Pandemie-bedingten Rückständen diente, gilt für Aufenthalte von bis zu 180 Tagen und steht auch Drittstaatsangehörigen an den genannten Außenstellen offen. Konsularmitarbeiter in London und Sydney schätzen, dass die Befreiung pro Antragsteller etwa drei Minuten spart, was wöchentlich rund 50 Arbeitsstunden einspart und die Wartezeiten in Spitzenzeiten deutlich verkürzt.
Besonders profitieren Unternehmensmobilitätsteams: Ingenieure auf 60-tägigen Problemlösungseinsätzen oder Filmteams bei Dreharbeiten vor Ort müssen nicht mehr ausschließlich für die biometrische Erfassung anreisen, was es Unternehmen ermöglicht, die Einreichung an akkreditierte Agenturen auszulagern. Personalverantwortliche sollten ihre Reisekalender aktualisieren und Mitarbeiter daran erinnern, dass Z-Arbeits-, X1-Langzeitstudien- und Q1/S1-Familienzusammenführungsvisa weiterhin Fingerabdrücke erfordern.
Aus Risikosicht vertrauen die chinesischen Behörden auf vorausgehende Passagierdaten, API-basierte Risikobewertungen und nach Ankunft durchgeführte Gesichtsscans an elektronischen Kontrollstellen für Niedrigrisikogruppen. Dennoch behalten sich die Konsulate das Recht vor, Antragsteller bei Treffern auf Beobachtungslisten oder früheren Überziehungen vorzuladen.
Praktischer Tipp: Beim Check-in die ausgedruckte Bestätigung der Ausnahmeregelung mitführen – einige Fluggesellschaften verlangen weiterhin einen Nachweis, dass die Fingerabdruckerfassung ausgesetzt wurde.
Laut einer von Fragomen veröffentlichten Mitteilung, bestätigt durch konsularische Hinweise vom 26. Dezember, können Antragsteller für Touristen- (L), Geschäfts- (M/F), Familienbesuchs- (Q2/S2) oder Kurzzeitstudienvisa (X2) in Australien, Kanada, Irland, Macao SAR, Neuseeland, den Palästinensischen Gebieten, Singapur und dem Vereinigten Königreich weiterhin ihren Reisepass einreichen, ohne Fingerabdrücke vorlegen zu müssen.
Die 2022 eingeführte Ausnahmeregelung, die ursprünglich zur Bewältigung von Pandemie-bedingten Rückständen diente, gilt für Aufenthalte von bis zu 180 Tagen und steht auch Drittstaatsangehörigen an den genannten Außenstellen offen. Konsularmitarbeiter in London und Sydney schätzen, dass die Befreiung pro Antragsteller etwa drei Minuten spart, was wöchentlich rund 50 Arbeitsstunden einspart und die Wartezeiten in Spitzenzeiten deutlich verkürzt.
Besonders profitieren Unternehmensmobilitätsteams: Ingenieure auf 60-tägigen Problemlösungseinsätzen oder Filmteams bei Dreharbeiten vor Ort müssen nicht mehr ausschließlich für die biometrische Erfassung anreisen, was es Unternehmen ermöglicht, die Einreichung an akkreditierte Agenturen auszulagern. Personalverantwortliche sollten ihre Reisekalender aktualisieren und Mitarbeiter daran erinnern, dass Z-Arbeits-, X1-Langzeitstudien- und Q1/S1-Familienzusammenführungsvisa weiterhin Fingerabdrücke erfordern.
Aus Risikosicht vertrauen die chinesischen Behörden auf vorausgehende Passagierdaten, API-basierte Risikobewertungen und nach Ankunft durchgeführte Gesichtsscans an elektronischen Kontrollstellen für Niedrigrisikogruppen. Dennoch behalten sich die Konsulate das Recht vor, Antragsteller bei Treffern auf Beobachtungslisten oder früheren Überziehungen vorzuladen.
Praktischer Tipp: Beim Check-in die ausgedruckte Bestätigung der Ausnahmeregelung mitführen – einige Fluggesellschaften verlangen weiterhin einen Nachweis, dass die Fingerabdruckerfassung ausgesetzt wurde.
Quelle: VisaHQ