
Der Ständige Ausschuss des Nationalen Volkskongresses Chinas hat am 27. Dezember eine umfassende Überarbeitung des Luftverkehrsgesetzes verabschiedet, die dem Land erstmals einen eigenen Rechtsrahmen für unbemannte Luftfahrzeuge gibt. Ab dem 1. Juli 2026 müssen alle Hersteller, Importeure, Wartungsfirmen und Betreiber von mittelgroßen und großen zivilen Drohnen eine Lufttüchtigkeitsbescheinigung von der Zivilluftfahrtbehörde Chinas (CAAC) erhalten. Hersteller wie DJI und EHang sind zudem verpflichtet, jede Einheit mit einem eindeutigen Identifikationscode zu versehen und Produktionsaufzeichnungen für zehn Jahre zu führen.
Die Novelle schließt lang kritisierte Aufsichtslücken, während die sogenannte „Niedrigflughöhenwirtschaft“ boomt. Peking prognostiziert, dass der Markt für Drohnenlogistik, Vermessung, Landwirtschaft und Passagier-eVTOLs von 1,5 Billionen Yuan im Jahr 2025 auf über 2 Billionen Yuan bis 2030 wachsen wird. Die seit 2024 verpflichtende Realnamenregistrierung wird nun durch Bußgelder und strafrechtliche Sanktionen für Betreiber ergänzt, die ohne Zertifizierung fliegen oder Luftraumbeschränkungen missachten.
Für globale Mobilitätsmanager ist die Änderung mehr als nur eine Randnotiz der Luftfahrt. Multinationale Unternehmen setzen Drohnen zur Inspektion von Pipelines, Minen und Baustellen in China ein; ab Juli 2026 benötigen diese Flüge zertifizierte Hardware und lizenzierte Piloten, was zwar die Compliance-Kosten erhöht, aber auch die Haftungsrisiken senkt. Logistikteams, die eine Drohnenzustellung auf der letzten Meile zu abgelegenen Fabriken planen, müssen die erwarteten Zertifizierungszeiten von drei bis sechs Monaten in ihre Zeitpläne einrechnen.
Ausländische Firmen, die spezialisierte Vermessungsdrohnen importieren, benötigen ein in China ausgestelltes Zertifikat und nicht nur eine ausländische Zulassung. Rechtsexperten empfehlen, CAAC-Tests bereits jetzt in Ausschreibungen zu integrieren und Budget für regelmäßige Audits einzuplanen. Unternehmen mit bestehenden Drohnenflotten sollten Wartungsprotokolle und Software-Update-Historien zusammenstellen, um den Übergang zu erleichtern, wenn die CAAC im kommenden Frühjahr das Antragsportal öffnet.
Im weiteren Sinne signalisiert das Gesetz Pekings Absicht, Drohnen in den kommerziellen Luftraum neben Passagierflugzeuge zu integrieren – eine Voraussetzung für die grenzüberschreitenden eVTOL-Korridore, die mehrere Provinzen für die Asienspiele 2026 und die Universiade 2027 in Shenzhen pilotieren wollen.
Die Novelle schließt lang kritisierte Aufsichtslücken, während die sogenannte „Niedrigflughöhenwirtschaft“ boomt. Peking prognostiziert, dass der Markt für Drohnenlogistik, Vermessung, Landwirtschaft und Passagier-eVTOLs von 1,5 Billionen Yuan im Jahr 2025 auf über 2 Billionen Yuan bis 2030 wachsen wird. Die seit 2024 verpflichtende Realnamenregistrierung wird nun durch Bußgelder und strafrechtliche Sanktionen für Betreiber ergänzt, die ohne Zertifizierung fliegen oder Luftraumbeschränkungen missachten.
Für globale Mobilitätsmanager ist die Änderung mehr als nur eine Randnotiz der Luftfahrt. Multinationale Unternehmen setzen Drohnen zur Inspektion von Pipelines, Minen und Baustellen in China ein; ab Juli 2026 benötigen diese Flüge zertifizierte Hardware und lizenzierte Piloten, was zwar die Compliance-Kosten erhöht, aber auch die Haftungsrisiken senkt. Logistikteams, die eine Drohnenzustellung auf der letzten Meile zu abgelegenen Fabriken planen, müssen die erwarteten Zertifizierungszeiten von drei bis sechs Monaten in ihre Zeitpläne einrechnen.
Ausländische Firmen, die spezialisierte Vermessungsdrohnen importieren, benötigen ein in China ausgestelltes Zertifikat und nicht nur eine ausländische Zulassung. Rechtsexperten empfehlen, CAAC-Tests bereits jetzt in Ausschreibungen zu integrieren und Budget für regelmäßige Audits einzuplanen. Unternehmen mit bestehenden Drohnenflotten sollten Wartungsprotokolle und Software-Update-Historien zusammenstellen, um den Übergang zu erleichtern, wenn die CAAC im kommenden Frühjahr das Antragsportal öffnet.
Im weiteren Sinne signalisiert das Gesetz Pekings Absicht, Drohnen in den kommerziellen Luftraum neben Passagierflugzeuge zu integrieren – eine Voraussetzung für die grenzüberschreitenden eVTOL-Korridore, die mehrere Provinzen für die Asienspiele 2026 und die Universiade 2027 in Shenzhen pilotieren wollen.
Quelle: Reuters