
Brasilien startete das Jahr 2026 mit der Ankunft eines weiteren Charterflugs, der abgeschobene und repatriierte Staatsangehörige aus den USA im Rahmen des interministeriellen Programms „Aqui é Brasil“ zurückbrachte. Das Flugzeug landete am späten 31. Dezember am internationalen Flughafen Belo Horizonte/Confins mit 124 Brasilianern an Bord. Damit stieg die Zahl der Rückkehrer im Jahr 2025 auf 37 Flüge und etwas mehr als 3.000 Personen – fast doppelt so viele wie die 1.600 im Jahr 2024.
Nach der Ankunft auf brasilianischem Boden durchliefen die Passagiere einen Empfangskorridor, der vom Ministerium für Menschenrechte und Staatsbürgerschaft (MDHC) in Zusammenarbeit mit den Ministerien für Gesundheit, Justiz & öffentliche Sicherheit sowie soziale Entwicklung, der Bundespolizei und der Internationalen Organisation für Migration koordiniert wurde. Ein temporäres Hilfszentrum in einem Flughafenhotel bot warme Mahlzeiten, Hygienesets, medizinische Untersuchungen und psychosoziale Unterstützung an; zudem organisierten die Behörden den Weitertransport innerhalb Brasiliens für diejenigen, die ihre Reise nicht selbst finanzieren konnten. Drei Passagiere, die von brasilianischen Gerichten gesucht wurden, wurden zur weiteren Bearbeitung an die Bundespolizei übergeben.
Der Anstieg der Abschiebungen steht im Zusammenhang mit der harten Einwanderungspolitik der zweiten Trump-Regierung, die die sofortige Rückführung von Migranten verstärkte, deren rechtliche Möglichkeiten in den USA ausgeschöpft waren. Laut MDHC-Daten waren 88 % der 2025 zurückgekehrten Personen alleinstehende erwachsene Männer, überwiegend aus dem wirtschaftlich benachteiligten Nordosten Brasiliens, die in den USA informelle Arbeit suchten.
Für brasilianische Entscheidungsträger haben die humanitären Flüge eine doppelte Bedeutung. Einerseits verhindern sie Notlagen im Ausland und erfüllen verfassungsrechtliche Verpflichtungen zur Unterstützung von Staatsangehörigen in Not; andererseits belasten sie kurzfristig die kommunalen Sozialbudgets in Empfangsstaaten wie Minas Gerais und Ceará erheblich. Arbeitgeber, die sich auf die Wiedereingliederung der Rückkehrer in den formellen Arbeitsmarkt – insbesondere im Bauwesen und der Agrarwirtschaft – konzentrieren, müssen ihre Programme zur Qualifikationsanpassung beschleunigen, falls sich der Trend 2026 fortsetzt.
Unternehmen mit rotierenden Expatriate-Programmen sollten zudem die politische Lage genau beobachten: Während Brasília bisher auf Vergeltungsmaßnahmen gegen US-Reisende verzichtet hat, fordern Abgeordnete zunehmend Gegeneinreisebeschränkungen. Mobilitätsmanager werden daher geraten, US-Entsandte auf mögliche plötzliche Regeländerungen vorzubereiten und Notfallpläne für konsularische Unterstützung bereitzuhalten.
Nach der Ankunft auf brasilianischem Boden durchliefen die Passagiere einen Empfangskorridor, der vom Ministerium für Menschenrechte und Staatsbürgerschaft (MDHC) in Zusammenarbeit mit den Ministerien für Gesundheit, Justiz & öffentliche Sicherheit sowie soziale Entwicklung, der Bundespolizei und der Internationalen Organisation für Migration koordiniert wurde. Ein temporäres Hilfszentrum in einem Flughafenhotel bot warme Mahlzeiten, Hygienesets, medizinische Untersuchungen und psychosoziale Unterstützung an; zudem organisierten die Behörden den Weitertransport innerhalb Brasiliens für diejenigen, die ihre Reise nicht selbst finanzieren konnten. Drei Passagiere, die von brasilianischen Gerichten gesucht wurden, wurden zur weiteren Bearbeitung an die Bundespolizei übergeben.
Der Anstieg der Abschiebungen steht im Zusammenhang mit der harten Einwanderungspolitik der zweiten Trump-Regierung, die die sofortige Rückführung von Migranten verstärkte, deren rechtliche Möglichkeiten in den USA ausgeschöpft waren. Laut MDHC-Daten waren 88 % der 2025 zurückgekehrten Personen alleinstehende erwachsene Männer, überwiegend aus dem wirtschaftlich benachteiligten Nordosten Brasiliens, die in den USA informelle Arbeit suchten.
Für brasilianische Entscheidungsträger haben die humanitären Flüge eine doppelte Bedeutung. Einerseits verhindern sie Notlagen im Ausland und erfüllen verfassungsrechtliche Verpflichtungen zur Unterstützung von Staatsangehörigen in Not; andererseits belasten sie kurzfristig die kommunalen Sozialbudgets in Empfangsstaaten wie Minas Gerais und Ceará erheblich. Arbeitgeber, die sich auf die Wiedereingliederung der Rückkehrer in den formellen Arbeitsmarkt – insbesondere im Bauwesen und der Agrarwirtschaft – konzentrieren, müssen ihre Programme zur Qualifikationsanpassung beschleunigen, falls sich der Trend 2026 fortsetzt.
Unternehmen mit rotierenden Expatriate-Programmen sollten zudem die politische Lage genau beobachten: Während Brasília bisher auf Vergeltungsmaßnahmen gegen US-Reisende verzichtet hat, fordern Abgeordnete zunehmend Gegeneinreisebeschränkungen. Mobilitätsmanager werden daher geraten, US-Entsandte auf mögliche plötzliche Regeländerungen vorzubereiten und Notfallpläne für konsularische Unterstützung bereitzuhalten.
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