
Reisende, die auf einen reibungslosen Start vom verkehrsreichsten internationalen Flughafen Brasiliens hofften, wurden heute Morgen von einer roten Flut auf den Abflugtafeln überrascht. Bis 10 Uhr Ortszeit (29. Dezember) verzeichnete der Flughafen São Paulo-Guarulhos (GRU) laut Echtzeitdaten der Flughafenbehörden 90 verspätete Abflüge und 11 vollständige Stornierungen. Besonders betroffen waren Verbindungen zu lukrativen US-Destinationen wie Miami, New York und Orlando sowie transatlantische Flüge nach Madrid und Lissabon.
LATAM Brasil und Azul waren Hauptverursacher der Störungen, doch auch American Airlines und TAP meldeten Folgeverspätungen, da sie auf Slots und Crews warteten. Bodenabfertiger nannten eine Verkettung unglücklicher Umstände: Starkregen in der Nacht überflutete zwei abgelegene Parkpositionen, was eine kurzfristige Umverteilung der Gates erforderte, während ein früherer Personalmangel in der Nachtschicht der Flugsicherung zu einer Kettenreaktion bei der Slot-Neuvergabe führte.
Für Firmenmobilitätsteams könnte der Zeitpunkt kaum ungünstiger sein. Die Woche zwischen Weihnachten und Neujahr verzeichnet ohnehin eine Auslastung von fast 95 Prozent, was wenig Spielraum für Umbuchungen lässt. Deloitte Brasilien warnte Kunden vor Nachwirkungen von bis zu zwei Tagen, da Flugzeuge und Crews erst wieder an ihre Einsatzorte zurückkehren müssen; eigene Berater mussten ein Meeting in Miami ins Online-Format verlegen, nachdem sie den einzigen praktikablen Anschlussflug verpasst hatten.
Reisende, die in Terminal 3 festsaßen, berichteten von Wartezeiten von bis zu vier Stunden an den Schaltern der Fluggesellschaften. Die brasilianische Verbraucherschutzbehörde PROCON erinnerte die Airlines daran, dass sie gemäß Resolution 400 nach einer Stunde Verspätung Mahlzeiten und nach vier Stunden eine Hotelunterkunft anbieten müssen. Business-Class-Tickets befreien Reisende nicht von diesen Pflichten – ein wichtiger Hinweis für VIP-Passagiere, die oft fälschlicherweise annehmen, dass der Lounge-Zugang alle Eventualitäten abdeckt.
Praktischer Tipp: Multinationale Arbeitgeber sollten 24-Stunden-Hotlines aktivieren und Reisenden erlauben, bei Wartezeiten von über einer Stunde eigenständig Hotels zu buchen – Belege können später eingereicht werden. Mobilitätsmanager sollten zudem prüfen, ob die Störung Entschädigungsansprüche aus Firmenversicherungen auslöst, die häufig ab sechs Stunden Verspätung greifen.
LATAM Brasil und Azul waren Hauptverursacher der Störungen, doch auch American Airlines und TAP meldeten Folgeverspätungen, da sie auf Slots und Crews warteten. Bodenabfertiger nannten eine Verkettung unglücklicher Umstände: Starkregen in der Nacht überflutete zwei abgelegene Parkpositionen, was eine kurzfristige Umverteilung der Gates erforderte, während ein früherer Personalmangel in der Nachtschicht der Flugsicherung zu einer Kettenreaktion bei der Slot-Neuvergabe führte.
Für Firmenmobilitätsteams könnte der Zeitpunkt kaum ungünstiger sein. Die Woche zwischen Weihnachten und Neujahr verzeichnet ohnehin eine Auslastung von fast 95 Prozent, was wenig Spielraum für Umbuchungen lässt. Deloitte Brasilien warnte Kunden vor Nachwirkungen von bis zu zwei Tagen, da Flugzeuge und Crews erst wieder an ihre Einsatzorte zurückkehren müssen; eigene Berater mussten ein Meeting in Miami ins Online-Format verlegen, nachdem sie den einzigen praktikablen Anschlussflug verpasst hatten.
Reisende, die in Terminal 3 festsaßen, berichteten von Wartezeiten von bis zu vier Stunden an den Schaltern der Fluggesellschaften. Die brasilianische Verbraucherschutzbehörde PROCON erinnerte die Airlines daran, dass sie gemäß Resolution 400 nach einer Stunde Verspätung Mahlzeiten und nach vier Stunden eine Hotelunterkunft anbieten müssen. Business-Class-Tickets befreien Reisende nicht von diesen Pflichten – ein wichtiger Hinweis für VIP-Passagiere, die oft fälschlicherweise annehmen, dass der Lounge-Zugang alle Eventualitäten abdeckt.
Praktischer Tipp: Multinationale Arbeitgeber sollten 24-Stunden-Hotlines aktivieren und Reisenden erlauben, bei Wartezeiten von über einer Stunde eigenständig Hotels zu buchen – Belege können später eingereicht werden. Mobilitätsmanager sollten zudem prüfen, ob die Störung Entschädigungsansprüche aus Firmenversicherungen auslöst, die häufig ab sechs Stunden Verspätung greifen.
Quelle: Travel & Tour World
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