
Die Europäische Kommission hat bestätigt, dass Reisende aus visumfreien Ländern – darunter Brasilien – ab Ende 2026 vor dem Besuch des Schengen-Raums eine elektronische Reisegenehmigung über das European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) einholen müssen. Die Gebühr von 7 Euro gilt für drei Jahre und mehrere Einreisen. Fluggesellschaften werden mit Bußgeldern belegt, wenn Passagiere ohne genehmigte ETIAS-Berechtigung an Bord gehen, weshalb eine frühzeitige Einhaltung der Vorschriften entscheidend ist.
Obwohl ETIAS bereits dreimal verschoben wurde, teilt Brüssel mit, dass die technischen Tests abgeschlossen sind. Nach der offiziellen Veröffentlichung des Startdatums im Amtsblatt der EU beginnt eine sechsmonatige Übergangsphase. Grenzbeamte werden Reisepässe mit der ETIAS-Datenbank abgleichen, die innerhalb von Sekunden Interpol-, Europol- und Gesundheitswarnungen überprüft. Inhaber brasilianischer Pässe verzeichnen bereits 1,9 Millionen Schengen-Einreisen pro Jahr – eine Zahl, die mit der Rückkehr von Firmenveranstaltungen und „Bleisure“-Reisen weiter steigen dürfte.
Für Mobilitätsmanager bedeutet die Umstellung eine Anpassung der Vorlaufzeiten. Während die ETIAS-Genehmigung meist sofort erteilt wird, werden bis zu 3 Prozent der Anträge einer manuellen Prüfung unterzogen, die bis zu 30 Tage dauern kann. Unternehmen sollten ETIAS-Prüfungen in ihre Vorreiseprozesse integrieren, ähnlich wie ESTA für die USA und eTA für Kanada.
Datenschutzexperten weisen darauf hin, dass ETIAS biometrische Daten und Reiseverläufe bis zu fünf Jahre nach der letzten Reise speichert, was Fragen zur DSGVO-Konformität für Unternehmen aufwirft, die die Anträge ihrer Mitarbeiter zentral verwalten. Personalabteilungen sollten daher Einwilligungstexte und Archivierungsrichtlinien entsprechend anpassen.
Positiv ist, dass ETIAS die Grenzabfertigung beschleunigen könnte. Der portugiesische Einwanderungs- und Grenzdienst (SEF) schätzt, dass elektronische Gates in Kombination mit ETIAS die durchschnittliche Einreisezeit am Flughafen Lissabon um 20 Sekunden pro Reisenden verkürzen – ein nicht unerheblicher Vorteil in der Hochsaison.
Obwohl ETIAS bereits dreimal verschoben wurde, teilt Brüssel mit, dass die technischen Tests abgeschlossen sind. Nach der offiziellen Veröffentlichung des Startdatums im Amtsblatt der EU beginnt eine sechsmonatige Übergangsphase. Grenzbeamte werden Reisepässe mit der ETIAS-Datenbank abgleichen, die innerhalb von Sekunden Interpol-, Europol- und Gesundheitswarnungen überprüft. Inhaber brasilianischer Pässe verzeichnen bereits 1,9 Millionen Schengen-Einreisen pro Jahr – eine Zahl, die mit der Rückkehr von Firmenveranstaltungen und „Bleisure“-Reisen weiter steigen dürfte.
Für Mobilitätsmanager bedeutet die Umstellung eine Anpassung der Vorlaufzeiten. Während die ETIAS-Genehmigung meist sofort erteilt wird, werden bis zu 3 Prozent der Anträge einer manuellen Prüfung unterzogen, die bis zu 30 Tage dauern kann. Unternehmen sollten ETIAS-Prüfungen in ihre Vorreiseprozesse integrieren, ähnlich wie ESTA für die USA und eTA für Kanada.
Datenschutzexperten weisen darauf hin, dass ETIAS biometrische Daten und Reiseverläufe bis zu fünf Jahre nach der letzten Reise speichert, was Fragen zur DSGVO-Konformität für Unternehmen aufwirft, die die Anträge ihrer Mitarbeiter zentral verwalten. Personalabteilungen sollten daher Einwilligungstexte und Archivierungsrichtlinien entsprechend anpassen.
Positiv ist, dass ETIAS die Grenzabfertigung beschleunigen könnte. Der portugiesische Einwanderungs- und Grenzdienst (SEF) schätzt, dass elektronische Gates in Kombination mit ETIAS die durchschnittliche Einreisezeit am Flughafen Lissabon um 20 Sekunden pro Reisenden verkürzen – ein nicht unerheblicher Vorteil in der Hochsaison.
Quelle: Travel and Tour World