
Brasiliens verkehrsreichster Flughafen startete ins neue Jahr unter einer Wolke – im wahrsten Sinne des Wortes. Am 3. Januar sorgten heftige Sommerregenfälle und Personalmangel in der Flugsicherung für erhebliche Beeinträchtigungen am Flughafen São Paulo–Guarulhos (GRU). FlightAware, ein Anbieter von Flugdaten, verzeichnete 192 Verspätungen und zwei Flugausfälle, die Flüge nach London, Madrid, Lissabon und New York betrafen. Besonders stark betroffen war LATAM mit über 100 verspäteten Flügen, aber auch GOL, American Airlines und TAP Air Portugal meldeten zweistellige Störungszahlen.
Der Flughafenbetreiber GRU Airport berichtete, dass zwei entfernte Gates im Terminal 3 über Nacht überflutet wurden, was eine kurzfristige Umplanung der Abfertigung von Großraumflugzeugen erforderte. Gleichzeitig setzte das von der Luftwaffe betriebene Flugsicherungszentrum (CINDACTA I) aufgrund unerwarteter Krankheitsausfälle in der Nachtschicht Kapazitätsbeschränkungen ein. Zwischen 05:00 und 09:30 Uhr Ortszeit wurden die Abflugslots auf 22 Bewegungen pro Stunde begrenzt.
Für Unternehmen ist der Zeitpunkt ungünstig: Die erste Januarwoche ist traditionell geprägt von einer erhöhten Zahl internationaler Rückkehrer nach Brasilien sowie Exporteuren, die zu Messen wie der CES in Las Vegas reisen. Reisebüros raten ihren Kunden, längere Umsteigezeiten einzuplanen und die Umbuchungsrichtlinien genau zu beobachten. LATAM und GOL bieten für Reisen bis zum 7. Januar gebührenfreie Umbuchungen an.
Luftfahrtexperten warnen, dass durch den Klimawandel bedingte stärkere Stürme und anhaltender Personalmangel solche Tage künftig häufiger machen könnten. Guarulhos verzeichnete 2024 mit 43,6 Millionen Passagieren einen Rekord, doch die Hauptstartbahn ist während der morgendlichen Spitzenzeiten nahezu ausgelastet, sodass bei Wetter- oder Personalproblemen kaum Spielraum bleibt.
Vielfliegerprogramme reagieren bereits: Mitglieder von Delta SkyMiles erhielten aufgrund der durch den Sturm verursachten Flugstörungen eine Verlängerung der Elite-Statusqualifikation – ein Hinweis darauf, dass Airlines angesichts der zunehmenden operativen Unsicherheiten flexiblere Leistungsanforderungen einführen.
Der Flughafenbetreiber GRU Airport berichtete, dass zwei entfernte Gates im Terminal 3 über Nacht überflutet wurden, was eine kurzfristige Umplanung der Abfertigung von Großraumflugzeugen erforderte. Gleichzeitig setzte das von der Luftwaffe betriebene Flugsicherungszentrum (CINDACTA I) aufgrund unerwarteter Krankheitsausfälle in der Nachtschicht Kapazitätsbeschränkungen ein. Zwischen 05:00 und 09:30 Uhr Ortszeit wurden die Abflugslots auf 22 Bewegungen pro Stunde begrenzt.
Für Unternehmen ist der Zeitpunkt ungünstig: Die erste Januarwoche ist traditionell geprägt von einer erhöhten Zahl internationaler Rückkehrer nach Brasilien sowie Exporteuren, die zu Messen wie der CES in Las Vegas reisen. Reisebüros raten ihren Kunden, längere Umsteigezeiten einzuplanen und die Umbuchungsrichtlinien genau zu beobachten. LATAM und GOL bieten für Reisen bis zum 7. Januar gebührenfreie Umbuchungen an.
Luftfahrtexperten warnen, dass durch den Klimawandel bedingte stärkere Stürme und anhaltender Personalmangel solche Tage künftig häufiger machen könnten. Guarulhos verzeichnete 2024 mit 43,6 Millionen Passagieren einen Rekord, doch die Hauptstartbahn ist während der morgendlichen Spitzenzeiten nahezu ausgelastet, sodass bei Wetter- oder Personalproblemen kaum Spielraum bleibt.
Vielfliegerprogramme reagieren bereits: Mitglieder von Delta SkyMiles erhielten aufgrund der durch den Sturm verursachten Flugstörungen eine Verlängerung der Elite-Statusqualifikation – ein Hinweis darauf, dass Airlines angesichts der zunehmenden operativen Unsicherheiten flexiblere Leistungsanforderungen einführen.
Quelle: Travel and Tour World