
Das polnische Innen- und Verwaltungsministerium hat das vereinfachte Verfahren verlängert, das belarussischen Staatsbürgern, die in Polen leben, die Ausstellung eines polnischen Reisedokuments ermöglicht, wenn sie keinen belarussischen Pass erhalten oder verlängern können. Das Programm, das erstmals nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl in Belarus 2020 eingeführt wurde, gilt nun bis zum 30. Juni 2026.
Das Dokument funktioniert wie ein befristeter Reisepass und erlaubt internationale Reisen zu touristischen, geschäftlichen oder familiären Zwecken sowie die erleichterte Wiedereinreise nach Polen. Warschau berichtet, dass seit 2021 mehr als 35.000 solcher Dokumente ausgestellt wurden, die eine „Mobilitätslebensader“ für politische Flüchtlinge, IT-Fachkräfte und Studierende darstellen, die sonst durch die Weigerung Minsks, Reisedokumente auszustellen, blockiert wären.
Die Verlängerung unterstreicht Polens umfassende humanitäre Haltung: Belarussen erhalten erleichterten Zugang zu Arbeitserlaubnissen, Sozialleistungen und zunehmend auch zu dauerhaftem Aufenthaltsrecht. Für Arbeitgeber sichert dies die Kontinuität eines wachsenden belarussischen Fachkräftepools in Branchen wie Fintech und Gaming.
Praktische Hinweise: Personalabteilungen sollten die Gültigkeitsdaten der polnischen Reisedokumente ihrer Mitarbeitenden prüfen und rechtzeitig Verlängerungen einplanen; Reiseverantwortliche müssen sicherstellen, dass Fluggesellschaften das Dokument auf den jeweiligen Strecken anerkennen – einige Nicht-EU-Carrier verlangen weiterhin manuelle Genehmigungen.
Die Regelung könnte auch die EU-Debatte über die Einführung eines einheitlichen Reisedokuments für staatenlose oder dokumentenlose Personen im gesamten Block beeinflussen.
Das Dokument funktioniert wie ein befristeter Reisepass und erlaubt internationale Reisen zu touristischen, geschäftlichen oder familiären Zwecken sowie die erleichterte Wiedereinreise nach Polen. Warschau berichtet, dass seit 2021 mehr als 35.000 solcher Dokumente ausgestellt wurden, die eine „Mobilitätslebensader“ für politische Flüchtlinge, IT-Fachkräfte und Studierende darstellen, die sonst durch die Weigerung Minsks, Reisedokumente auszustellen, blockiert wären.
Die Verlängerung unterstreicht Polens umfassende humanitäre Haltung: Belarussen erhalten erleichterten Zugang zu Arbeitserlaubnissen, Sozialleistungen und zunehmend auch zu dauerhaftem Aufenthaltsrecht. Für Arbeitgeber sichert dies die Kontinuität eines wachsenden belarussischen Fachkräftepools in Branchen wie Fintech und Gaming.
Praktische Hinweise: Personalabteilungen sollten die Gültigkeitsdaten der polnischen Reisedokumente ihrer Mitarbeitenden prüfen und rechtzeitig Verlängerungen einplanen; Reiseverantwortliche müssen sicherstellen, dass Fluggesellschaften das Dokument auf den jeweiligen Strecken anerkennen – einige Nicht-EU-Carrier verlangen weiterhin manuelle Genehmigungen.
Die Regelung könnte auch die EU-Debatte über die Einführung eines einheitlichen Reisedokuments für staatenlose oder dokumentenlose Personen im gesamten Block beeinflussen.
Quelle: Travel and Tour World