
Spät am 3. Januar erhöhte das österreichische Außenministerium (BMEIA) seine Reisewarnung für Venezuela auf Stufe 6 – die höchste Stufe der sechsstufigen Risikoskala der Regierung – nachdem US-Militärschläge im Land zu einem starken Anstieg der Unruhen geführt hatten. Die am 5. Januar öffentlich bekannt gegebene Entscheidung aktiviert einen ständigen interministeriellen Krisenstab in Wien, der die Sicherheitslage überwacht, mit EU-Partnern koordiniert und mögliche Evakuierungen plant.
Rund 750 österreichische Staatsbürger leben langfristig in Venezuela, viele davon als Ingenieure im Ölsektor oder als Angehörige von EU-Diplomaten in Caracas. Weitere 180 Touristen und Kurzzeit-Geschäftsreisende sind auf der elektronischen Reiseanmeldungsplattform des BMEIA registriert. Da der Flughafen Caracas nur sporadisch betrieben wird und internationale Fluggesellschaften Flüge absagen, hat die österreichische Botschaft, die von Bogotá aus akkreditiert ist, den 24-Stunden-Betrieb aufgenommen und zwei Notfall-Hotlines eingerichtet.
Für Unternehmen mit österreichischen Expatriates im Orinoco-Gürtel bedeutet die Warnstufe verpflichtende Überprüfungen der Fürsorgepflicht. Nach österreichischem Arbeitsrecht müssen Arbeitgeber Rückführungen oder sichere Umsiedlungen anbieten; viele leiten ihre Mitarbeiter nun über Bogotá oder Curaçao um. Anbieter von Reiserisiko-Services raten Firmen, ihre Tracking-Tools zu aktualisieren und sicherzustellen, dass Mitarbeiter mehrere Einreisemöglichkeiten für Transitländer besitzen.
Mobilitätsteams sollten auch auf Folgewirkungen in anderen Regionen vorbereitet sein. Das Bulletin der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) (siehe separater Bericht) zwingt Austrian Airlines und Charteranbieter, Flüge über Brasilien und die Karibik umzuleiten, was die Dienstzeiten der Crews verlängert und die Frachtraumkapazitäten für wertvolle Exporte reduziert.
Das BMEIA hat bisher keine Evakuierung der Staatsbürger angeordnet, warnt jedoch davor, dass kommerzielle Flugverbindungen kurzfristig ausfallen könnten. Österreicher, die bleiben möchten, werden aufgefordert, Vorräte anzulegen und täglich Kontakt zur Botschaft zu halten.
Rund 750 österreichische Staatsbürger leben langfristig in Venezuela, viele davon als Ingenieure im Ölsektor oder als Angehörige von EU-Diplomaten in Caracas. Weitere 180 Touristen und Kurzzeit-Geschäftsreisende sind auf der elektronischen Reiseanmeldungsplattform des BMEIA registriert. Da der Flughafen Caracas nur sporadisch betrieben wird und internationale Fluggesellschaften Flüge absagen, hat die österreichische Botschaft, die von Bogotá aus akkreditiert ist, den 24-Stunden-Betrieb aufgenommen und zwei Notfall-Hotlines eingerichtet.
Für Unternehmen mit österreichischen Expatriates im Orinoco-Gürtel bedeutet die Warnstufe verpflichtende Überprüfungen der Fürsorgepflicht. Nach österreichischem Arbeitsrecht müssen Arbeitgeber Rückführungen oder sichere Umsiedlungen anbieten; viele leiten ihre Mitarbeiter nun über Bogotá oder Curaçao um. Anbieter von Reiserisiko-Services raten Firmen, ihre Tracking-Tools zu aktualisieren und sicherzustellen, dass Mitarbeiter mehrere Einreisemöglichkeiten für Transitländer besitzen.
Mobilitätsteams sollten auch auf Folgewirkungen in anderen Regionen vorbereitet sein. Das Bulletin der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) (siehe separater Bericht) zwingt Austrian Airlines und Charteranbieter, Flüge über Brasilien und die Karibik umzuleiten, was die Dienstzeiten der Crews verlängert und die Frachtraumkapazitäten für wertvolle Exporte reduziert.
Das BMEIA hat bisher keine Evakuierung der Staatsbürger angeordnet, warnt jedoch davor, dass kommerzielle Flugverbindungen kurzfristig ausfallen könnten. Österreicher, die bleiben möchten, werden aufgefordert, Vorräte anzulegen und täglich Kontakt zur Botschaft zu halten.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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