Pflicht-MOS-E-Portal startet: Alle Anträge auf polnische Aufenthaltserlaubnis jetzt online – Gebühren vervierfacht
Polen verlängert das Gesetz zum vorübergehenden Schutz und startet landesweites Netzwerk von Integrationszentren für eine Million Ukrainer
Polen schließt zehn Landgrenzübergänge zu Russland und Belarus aus Sicherheitsgründen
Neueste Nachrichten
Polen verlängert Sonderregelung für Reisedokumente von Weißrussen bis zum 30. Juni 2026
Polen hat seinen Sonderstatus verlängert, der belarussischen Staatsbürgern die Beantragung eines polnischen Reisedokuments – eines Notfallpasses als Ersatz – bis zum 30. Juni 2026 ermöglicht. Die Verlängerung sichert den rechtlichen Status und die Mobilität von Tausenden belarussischen Einwohnern in Polen und beseitigt ein unmittelbares Risiko für Arbeitgeber, die auf belarussische Fachkräfte angewiesen sind. Unternehmen sollten jedoch Bearbeitungsverzögerungen einkalkulieren und Reisende über mögliche Anerkennungsprobleme außerhalb des Schengen-Raums informieren.
Weihnachtsferien schließen die polnische Botschaft in Addis Abeba und verzögern Schengen-Visadienste für Ostafrika
Die polnische Botschaft in Addis Abeba bleibt am 6. und 7. Januar 2026 wegen äthiopischer Weihnachten geschlossen. Alle Visa-Termine und Dokumentenausgaben werden abgesagt. Ostafrikanische Studierende und Geschäftsreisende nach Polen müssen ihre Termine neu planen, und Arbeitgeber sollten mit mindestens zwei Tagen Verzögerung rechnen oder dringende Fälle über andere Konsulate abwickeln.
Polen führt verpflichtendes MOS-E-Portal ein und vervierfacht die Gebühren für Aufenthaltserlaubnisse
Polen hat sein MOS-E-Portal aktiviert, wodurch die Online-Antragstellung für alle Aufenthaltserlaubnisse verpflichtend wird und die meisten staatlichen Gebühren vervierfacht werden. Arbeitgeber müssen umgehend elektronische Unterschriften einholen, ihre Mitarbeiter schulen und Budgets anpassen, sonst riskieren sie den Verlust des Beschäftigtenstatus. Diese Änderung ist die größte Einwanderungsreform Polens seit einem Jahrzehnt und markiert den dauerhaften Umstieg auf digitale Compliance.
Polen verlängert das Hilfegesetz und startet ein Netzwerk von Integrationszentren für ukrainische Vertriebene
Am 6. Januar 2026 verlängerte Polen die vorübergehenden Schutzrechte für Ukrainer bis zum 4. März 2026, koppelte den Anspruch auf Kindergeld an die Beschäftigung der Eltern und startete ein landesweites Netzwerk von Integrationszentren, unterstützt durch ein detailliertes Daten-Dashboard. Dieser Schritt erleichtert Arbeitgebern den Zugang zu Talenten, bringt aber auch neue Compliance-Anforderungen mit sich.
Warschau schließt mehrere Grenzübergänge zu Russland und Belarus und gibt Reisehinweis heraus
Polen hat ab dem 6. Januar 2026 mehrere Straßen-, Bahn- und Fußgängerübergänge an den Grenzen zu Belarus und Russland geschlossen. Die als vorübergehend bezeichneten Sperrungen sollen irreguläre Migration eindämmen und Sicherheitsrisiken minimieren, führen jedoch zu längeren Frachtwegen und beeinträchtigen den Geschäftsreiseverkehr in der Region.
Die polnische Botschaft in Addis Abeba bleibt am 6. und 7. Januar geschlossen – Visa-Dienste für Ostafrika verzögern sich
Die polnische Botschaft in Addis Abeba bleibt am 6. und 7. Januar 2026 geschlossen, wodurch die Visabearbeitung für die Region ausgesetzt und die Legalisierung von Dokumenten verzögert wird. Arbeitgeber sollten Termine neu planen und bei der Einsatzplanung für ostafrikanische Mitarbeiter, die nach Polen entsendet werden, zusätzliche Vorlaufzeit einplanen.