
Die Überwachung von Visumsablaufdaten war für Expatriates, Angehörige und häufige Geschäftsreisende lange Zeit eine Herausforderung. Am Mittwoch unternahm die VAE einen entscheidenden Schritt zur Lösung dieses Problems: Sowohl die Generaldirektion für Aufenthalts- und Ausländerangelegenheiten (GDRFA) in Dubai als auch die Bundesbehörde für Identität, Staatsbürgerschaft, Zoll und Hafensicherheit (ICP) für die anderen sechs Emirate haben ihre Web- und Mobil-Dashboards synchronisiert und verbessert, sodass der Visastatus nun in Echtzeit angezeigt wird.
Nutzer geben entweder ihre Passnummer, Emirates ID oder einheitliche Aktennummer ein und erhalten sofort Informationen zu Ausstellungs- und Ablaufdatum, verbleibenden Gültigkeitstagen, Sponsorendaten sowie eventuellen Sperren durch Jobwechsel. Diese Self-Service-Funktion eliminiert die meisten persönlichen Besuche in Amer- oder ICP-Zentren und soll laut Behörden die Anrufvolumina in Callcentern um mehr als 30 Prozent reduzieren.
Für Arbeitgeber bedeutet die Neuerung mehr Rechtssicherheit. Personalabteilungen können nun automatische Erinnerungen programmieren, die mehrere Monate vor Ablauf eines Aufenthaltsvisums warnen, wodurch kurzfristige Verlängerungen, die Gehaltsabrechnung und Krankenversicherungsanmeldungen stören, minimiert werden. Multinationale Unternehmen betonen, dass das Tool sich nahtlos in globale Mobilitäts-Tracking-Software integrieren lässt und der Zentrale einen besseren Überblick über Risiken bei Entsendungen verschafft.
Juristen weisen darauf hin, dass Überziehungsstrafen mit 50 AED pro Tag weiterhin hoch sind, die digitale Transparenz sollte jedoch versehentliche Verstöße selten machen. Besucher mit 30- oder 60-Tage-Touristenvisa können ebenfalls überprüfen, ob eine Online-Verlängerung bearbeitet wurde – eine wichtige Kontrolle, da sogenannte „Visa-Run“-Grenzübertritte mittlerweile weitgehend obsolet sind.
Nutzer geben entweder ihre Passnummer, Emirates ID oder einheitliche Aktennummer ein und erhalten sofort Informationen zu Ausstellungs- und Ablaufdatum, verbleibenden Gültigkeitstagen, Sponsorendaten sowie eventuellen Sperren durch Jobwechsel. Diese Self-Service-Funktion eliminiert die meisten persönlichen Besuche in Amer- oder ICP-Zentren und soll laut Behörden die Anrufvolumina in Callcentern um mehr als 30 Prozent reduzieren.
Für Arbeitgeber bedeutet die Neuerung mehr Rechtssicherheit. Personalabteilungen können nun automatische Erinnerungen programmieren, die mehrere Monate vor Ablauf eines Aufenthaltsvisums warnen, wodurch kurzfristige Verlängerungen, die Gehaltsabrechnung und Krankenversicherungsanmeldungen stören, minimiert werden. Multinationale Unternehmen betonen, dass das Tool sich nahtlos in globale Mobilitäts-Tracking-Software integrieren lässt und der Zentrale einen besseren Überblick über Risiken bei Entsendungen verschafft.
Juristen weisen darauf hin, dass Überziehungsstrafen mit 50 AED pro Tag weiterhin hoch sind, die digitale Transparenz sollte jedoch versehentliche Verstöße selten machen. Besucher mit 30- oder 60-Tage-Touristenvisa können ebenfalls überprüfen, ob eine Online-Verlängerung bearbeitet wurde – eine wichtige Kontrolle, da sogenannte „Visa-Run“-Grenzübertritte mittlerweile weitgehend obsolet sind.
Quelle: The Economic Times