
Emirates Airlines hat eine dringende Mitteilung an Passagiere in den VAE herausgegeben, die in den kommenden Wochen eine Reise in das Vereinigte Königreich planen. Laut der Fluggesellschaft wird das britische Innenministerium ab dem 25. Februar 2026 vollständig auf digitale Einreisegenehmigungen umstellen. Ab diesem Datum müssen alle visumfreien Staatsangehörigen – darunter auch Emiratis und in den VAE ansässige Personen, die für einen Kurzaufenthalt berechtigt sind – vor dem Boarding eines Flugzeugs, einer Fähre oder eines Eurostar-Zugs eine genehmigte elektronische Reisegenehmigung (Electronic Travel Authorisation, ETA) vorweisen.
Reisende, die ein Visum benötigen, erhalten anstelle der bisherigen physischen Dokumente ein Online-e-Visum, das mit ihrer Passnummer verknüpft ist. Die ETA kostet 10 Pfund und ist zwei Jahre lang gültig oder bis zum Ablauf des Reisepasses, je nachdem, was zuerst eintritt. Anträge können über eine mobile App oder die Website der britischen Regierung eingereicht werden und werden in der Regel innerhalb von drei Werktagen bearbeitet. Emirates empfiehlt jedoch, die ETA rechtzeitig zu beantragen, da Passagiere ohne genehmigte ETA nicht an Bord gelassen werden.
Die Fluggesellschaft rät zudem allen in den VAE ansässigen Personen mit bereits bestehenden UK-Visa – etwa Studierenden, Arbeitnehmern und Familienmigranten – jetzt ein UK Visas & Immigration (UKVI) Konto zu erstellen, damit ihr neues e-Visum digital ausgestellt werden kann.
Für Bürger der Golf-Kooperationsrat-Staaten (GCC) ersetzt die verpflichtende ETA die bisherige Electronic Visa Waiver (EVW)-Regelung und bringt Großbritannien in Einklang mit ähnlichen Systemen wie dem ESTA in den USA und dem eTA in Kanada. Geschäftsreisende und Berater sehen in der Umstellung eine langfristige Vereinfachung der Grenzkontrollen, warnen jedoch, dass Unternehmen ihre Reisepolitik umgehend anpassen müssen. Arbeitgeber, die bisher kurzfristig Tickets für London gebucht haben, müssen nun die Bearbeitungszeit für die ETA berücksichtigen, und Mobility-Manager müssen sicherstellen, dass die Reisepässe der Mitarbeiter mit dem richtigen e-Visum-Konto verknüpft sind, um Einreiseverweigerungen zu vermeiden.
Praktische Folgen sind unter anderem die Aktualisierung von HR-Systemen mit ETA-Ablaufdaten, die Information von Vielfliegern über die neue Regelung sowie die Erinnerung an Entsandte, dass bei jedem neuen Reisepass eine neue ETA beantragt werden muss. Organisationen, die UK-Visa für Mitarbeiter sponsern, sollten außerdem beachten, dass papierbasierte Biometrische Aufenthaltstitel (BRPs) und Vignetten künftig nicht mehr als Statusnachweis anerkannt werden. Stattdessen müssen Entsandte einen sogenannten Share Code aus ihrem UKVI-Konto generieren. Wird dies versäumt, kann dies Auswirkungen auf die Arbeitsberechtigung und weitere Reisepläne haben.
Reiseanalysten sehen die digitale Umstellung Großbritanniens als Teil eines globalen Trends. Das ETIAS-System der Europäischen Union soll Ende 2026 starten, während die VAE bereits biometrische Gates und eine Smart Travel-Initiative am internationalen Flughafen Abu Dhabi testen. Für den Moment ist die Botschaft von Emirates eindeutig: „Keine ETA, kein Boarding.“
Reisende, die ein Visum benötigen, erhalten anstelle der bisherigen physischen Dokumente ein Online-e-Visum, das mit ihrer Passnummer verknüpft ist. Die ETA kostet 10 Pfund und ist zwei Jahre lang gültig oder bis zum Ablauf des Reisepasses, je nachdem, was zuerst eintritt. Anträge können über eine mobile App oder die Website der britischen Regierung eingereicht werden und werden in der Regel innerhalb von drei Werktagen bearbeitet. Emirates empfiehlt jedoch, die ETA rechtzeitig zu beantragen, da Passagiere ohne genehmigte ETA nicht an Bord gelassen werden.
Die Fluggesellschaft rät zudem allen in den VAE ansässigen Personen mit bereits bestehenden UK-Visa – etwa Studierenden, Arbeitnehmern und Familienmigranten – jetzt ein UK Visas & Immigration (UKVI) Konto zu erstellen, damit ihr neues e-Visum digital ausgestellt werden kann.
Für Bürger der Golf-Kooperationsrat-Staaten (GCC) ersetzt die verpflichtende ETA die bisherige Electronic Visa Waiver (EVW)-Regelung und bringt Großbritannien in Einklang mit ähnlichen Systemen wie dem ESTA in den USA und dem eTA in Kanada. Geschäftsreisende und Berater sehen in der Umstellung eine langfristige Vereinfachung der Grenzkontrollen, warnen jedoch, dass Unternehmen ihre Reisepolitik umgehend anpassen müssen. Arbeitgeber, die bisher kurzfristig Tickets für London gebucht haben, müssen nun die Bearbeitungszeit für die ETA berücksichtigen, und Mobility-Manager müssen sicherstellen, dass die Reisepässe der Mitarbeiter mit dem richtigen e-Visum-Konto verknüpft sind, um Einreiseverweigerungen zu vermeiden.
Praktische Folgen sind unter anderem die Aktualisierung von HR-Systemen mit ETA-Ablaufdaten, die Information von Vielfliegern über die neue Regelung sowie die Erinnerung an Entsandte, dass bei jedem neuen Reisepass eine neue ETA beantragt werden muss. Organisationen, die UK-Visa für Mitarbeiter sponsern, sollten außerdem beachten, dass papierbasierte Biometrische Aufenthaltstitel (BRPs) und Vignetten künftig nicht mehr als Statusnachweis anerkannt werden. Stattdessen müssen Entsandte einen sogenannten Share Code aus ihrem UKVI-Konto generieren. Wird dies versäumt, kann dies Auswirkungen auf die Arbeitsberechtigung und weitere Reisepläne haben.
Reiseanalysten sehen die digitale Umstellung Großbritanniens als Teil eines globalen Trends. Das ETIAS-System der Europäischen Union soll Ende 2026 starten, während die VAE bereits biometrische Gates und eine Smart Travel-Initiative am internationalen Flughafen Abu Dhabi testen. Für den Moment ist die Botschaft von Emirates eindeutig: „Keine ETA, kein Boarding.“
Quelle: Khaleej Times
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