
Zum dritten Mal innerhalb von sechs Monaten hat die Indische Botschaft in Israel ihre Reisehinweise verschärft und indische Staatsangehörige aufgefordert, „äußerste Vorsicht“ walten zu lassen und alle nicht notwendigen Bewegungen im Land zu vermeiden. Die am späten 15. Januar 2026 veröffentlichte Warnung verweist auf einen starken Anstieg von Raketenangriffen im Norden Israels sowie sporadische Unruhen in Jerusalem.
Rund 18.000 Inder leben oder arbeiten in Israel – viele in der Pflege, Landwirtschaft und IT-Auslagerung. Da für das zweite Quartal 2026 die Rekrutierung von 10.000 weiteren indischen Bauarbeitern geplant ist, überprüfen Mobilitätsanbieter nun Zeitpläne und Versicherungsschutz. Mehrere multinationale Unternehmen haben bereits regionale Meetings von Tel Aviv nach Zypern und Griechenland verlegt.
Die Botschaft empfiehlt Indern, während der Stoßzeiten keine öffentlichen Busse zu nutzen, Passkopien in der Cloud zu speichern und sich im Online-Portal „MADAD“ anzumelden, um Echtzeitwarnungen zu erhalten. Zudem wird darauf hingewiesen, dass das israelische Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ zwar wirksam ist, aber nicht alle Regionen abdeckt und dass die Schutzbunker-Regelungen je nach Gemeinde unterschiedlich sind.
Reiseveranstalter melden, dass die Flugpreise von Delhi nach Tel Aviv wöchentlich um 28 Prozent gestiegen sind, und einige Versicherer führen Zuschläge für Kriegsrisiken ein. Arbeitgeber mit bereits entsandten Mitarbeitern bieten freiwilligen bezahlten Urlaub oder eine vorübergehende Versetzung in Büros in Abu Dhabi, Dubai oder Istanbul an, bis sich die Lage beruhigt.
Obwohl die Warnung vorsorglich ist, weisen Rechtsexperten darauf hin, dass das fortgesetzte Entsenden von Mitarbeitern in eine vom Staat als Risikogebiet eingestufte Region die Fürsorgepflicht für indische und multinationale Unternehmen erhöhen könnte.
Rund 18.000 Inder leben oder arbeiten in Israel – viele in der Pflege, Landwirtschaft und IT-Auslagerung. Da für das zweite Quartal 2026 die Rekrutierung von 10.000 weiteren indischen Bauarbeitern geplant ist, überprüfen Mobilitätsanbieter nun Zeitpläne und Versicherungsschutz. Mehrere multinationale Unternehmen haben bereits regionale Meetings von Tel Aviv nach Zypern und Griechenland verlegt.
Die Botschaft empfiehlt Indern, während der Stoßzeiten keine öffentlichen Busse zu nutzen, Passkopien in der Cloud zu speichern und sich im Online-Portal „MADAD“ anzumelden, um Echtzeitwarnungen zu erhalten. Zudem wird darauf hingewiesen, dass das israelische Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ zwar wirksam ist, aber nicht alle Regionen abdeckt und dass die Schutzbunker-Regelungen je nach Gemeinde unterschiedlich sind.
Reiseveranstalter melden, dass die Flugpreise von Delhi nach Tel Aviv wöchentlich um 28 Prozent gestiegen sind, und einige Versicherer führen Zuschläge für Kriegsrisiken ein. Arbeitgeber mit bereits entsandten Mitarbeitern bieten freiwilligen bezahlten Urlaub oder eine vorübergehende Versetzung in Büros in Abu Dhabi, Dubai oder Istanbul an, bis sich die Lage beruhigt.
Obwohl die Warnung vorsorglich ist, weisen Rechtsexperten darauf hin, dass das fortgesetzte Entsenden von Mitarbeitern in eine vom Staat als Risikogebiet eingestufte Region die Fürsorgepflicht für indische und multinationale Unternehmen erhöhen könnte.
Quelle: The Times of India
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