
Zypern hat entschlossen Maßnahmen ergriffen, um die Kontrolle über die irreguläre Migration zurückzugewinnen. In den letzten sechs Wochen haben 643 Ausländer das Land verlassen – durch eine Kombination aus Abschiebungen und freiwilligen Rückkehrprogrammen.
Laut Regierungsangaben, die von Politis News veröffentlicht wurden, wurden zwischen dem 10. Dezember 2025 und dem 20. Januar 2026 insgesamt 164 Personen direkt aus Haftanstalten und dem Zentralgefängnis abgeschoben. Weitere 450 Migranten nahmen staatlich finanzierte Rückkehrpakete an, während 29 ihre Ausreise selbst finanzierten. Die Kampagne wird von einer im Dezember eingerichteten interministeriellen „Rückkehr-Taskforce“ koordiniert, die Polizeiinformationen, Gefängnisdaten und Asylakten bündelt, um die Beschaffung von Reisedokumenten mit den Herkunftsländern zu beschleunigen.
Die Behörden betonen, dass die Maßnahme zwei Ziele verfolgt: die chronische Überbelegung der Gefängnisse auf Zypern zu verringern und Brüssel zu zeigen, dass die Insel ihre Außengrenze der EU vor dem angestrebten Schengen-Beitritt 2026 effektiv kontrollieren kann. Charterflüge, die über die EU-Grenzagentur Frontex organisiert werden, haben bürokratische Hürden und Transportkosten reduziert, während Verbindungsbeamte von Europol und Eurojust bei der Identitäts- und Strafregisterprüfung vor der Abschiebung unterstützen.
Für Arbeitgeber bedeutet die verschärfte Durchsetzung, dass Mitarbeiter ohne gültigen Aufenthaltsstatus nun schneller in Haft genommen und abgeschoben werden. Mobilitätsmanager werden aufgefordert, Lohnlisten zu überprüfen, die Einhaltung von Drittanbietern zu kontrollieren und die beschleunigten Arbeitserlaubnisverfahren Zyperns für Schlüsselqualifikationen zu nutzen. Juristen weisen darauf hin, dass die Regierung auch Anreize prüft – wie kleine Geldzuschüsse und Flugkostenzuschüsse –, um im Februar weitere 100 als geringes Risiko eingestufte Inhaftierte zur freiwilligen Ausreise zu bewegen.
Auch benachbarte EU-Staaten beobachten die Entwicklung genau: Malta und Griechenland haben Beobachter entsandt, um das zyprische Modell der Zusammenführung von Gefängnis-, Polizei- und Asyldatenbanken zu evaluieren. Sollte die Initiative in diesem Tempo fortgesetzt werden, könnte Zypern die Rekordzahl von 10.092 Rückführungen aus dem Vorjahr bereits vor Mitte 2026 übertreffen und damit seine Position für eine vollständige Schengen-Teilnahme stärken.
Laut Regierungsangaben, die von Politis News veröffentlicht wurden, wurden zwischen dem 10. Dezember 2025 und dem 20. Januar 2026 insgesamt 164 Personen direkt aus Haftanstalten und dem Zentralgefängnis abgeschoben. Weitere 450 Migranten nahmen staatlich finanzierte Rückkehrpakete an, während 29 ihre Ausreise selbst finanzierten. Die Kampagne wird von einer im Dezember eingerichteten interministeriellen „Rückkehr-Taskforce“ koordiniert, die Polizeiinformationen, Gefängnisdaten und Asylakten bündelt, um die Beschaffung von Reisedokumenten mit den Herkunftsländern zu beschleunigen.
Die Behörden betonen, dass die Maßnahme zwei Ziele verfolgt: die chronische Überbelegung der Gefängnisse auf Zypern zu verringern und Brüssel zu zeigen, dass die Insel ihre Außengrenze der EU vor dem angestrebten Schengen-Beitritt 2026 effektiv kontrollieren kann. Charterflüge, die über die EU-Grenzagentur Frontex organisiert werden, haben bürokratische Hürden und Transportkosten reduziert, während Verbindungsbeamte von Europol und Eurojust bei der Identitäts- und Strafregisterprüfung vor der Abschiebung unterstützen.
Für Arbeitgeber bedeutet die verschärfte Durchsetzung, dass Mitarbeiter ohne gültigen Aufenthaltsstatus nun schneller in Haft genommen und abgeschoben werden. Mobilitätsmanager werden aufgefordert, Lohnlisten zu überprüfen, die Einhaltung von Drittanbietern zu kontrollieren und die beschleunigten Arbeitserlaubnisverfahren Zyperns für Schlüsselqualifikationen zu nutzen. Juristen weisen darauf hin, dass die Regierung auch Anreize prüft – wie kleine Geldzuschüsse und Flugkostenzuschüsse –, um im Februar weitere 100 als geringes Risiko eingestufte Inhaftierte zur freiwilligen Ausreise zu bewegen.
Auch benachbarte EU-Staaten beobachten die Entwicklung genau: Malta und Griechenland haben Beobachter entsandt, um das zyprische Modell der Zusammenführung von Gefängnis-, Polizei- und Asyldatenbanken zu evaluieren. Sollte die Initiative in diesem Tempo fortgesetzt werden, könnte Zypern die Rekordzahl von 10.092 Rückführungen aus dem Vorjahr bereits vor Mitte 2026 übertreffen und damit seine Position für eine vollständige Schengen-Teilnahme stärken.
Quelle: Politis News
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