
Das italienische Innenministerium hat die jährlichen Statistiken der Grenzregistrierungsplattform „Alloggiati Web“ veröffentlicht und bestätigt, dass das Land im Jahr 2025 insgesamt 185 Millionen Touristeneinreisen verzeichnete – ein Anstieg von 7,1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Ankünfte aus dem Ausland stiegen um 8,7 % auf über 104 Millionen, während der Inlandstourismus der Italiener um 5,1 % auf 81 Millionen Übernachtungen zulegte. Hotels verzeichneten 104,7 Millionen Einträge (+3 %), das stärkste Wachstum kam jedoch aus dem Nicht-Hotel-Segment – Kurzzeitvermietungen, Agriturismi, B&Bs und Campingplätze legten um 13 % auf 80,6 Millionen zu.
Hinter diesen Zahlen verbirgt sich ein struktureller Wandel in Italiens Besuchswirtschaft. Analysten des Nationalen Tourismusobservatoriums verweisen auf die schnelle Erholung der Fernmärkte wie USA, Kanada und Japan, die inzwischen ihre Volumina von 2019 übertreffen. Gleichzeitig weiten preisbewusste europäische Reisende ihren Fokus über die klassischen Städtereiseziele hinaus auf sekundäre Regionen wie Apulien und Marken aus, begünstigt durch erweiterte Billigflugverbindungen und Hochgeschwindigkeitszugverbindungen.
Für Mobilitätsmanager verdeutlichen die Zahlen die Belastung der Grenzkontrollressourcen. Die Einwanderungspolizei verarbeitete an den fünf größten Flughäfen des Landes 1,2 Millionen mehr elektronische Passscans, und allein am Flughafen Mailand Malpensa stieg das Schengen-Passagieraufkommen um 11 %. Mit dem Start des neuen EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES) im Oktober 2025 stehen die Flughäfen vor einer weiteren Herausforderung bei der Abfertigung. Betreiber am Flughafen Rom Fiumicino und Venedig Marco Polo haben bereits die Einführung biometrischer E-Gates beschleunigt und stellen mehrsprachiges Personal ein, um Nicht-EU-Passagiere bei der Nutzung der neuen Terminals zu unterstützen.
Auch die Gastgewerbebranche bereitet sich auf einen engeren Arbeitsmarkt vor. Der Hotelverband Federalberghi meldet, dass für den Sommer 2026 noch 40.000 Saisonarbeitskräfte benötigt werden, und fordert von der Regierung eine höhere Kontingentierung für Saisonkräfte aus Nicht-EU-Ländern im nächsten Decreto Flussi. Reiseveranstalter sollten mit höheren Zimmerpreisen in Mailand und Florenz während großer Fachmessen rechnen und frühzeitig Kontingente sichern.
Abschließend liefern die Daten wertvolle Orientierungspunkte für Planer von Expat-Programmen. Städte wie Turin (+14 % Ankünfte) und Bologna (+12 %) entwickeln sich dank neuer Investitionen in den Bereichen Life Sciences und Automobilindustrie zunehmend zu attraktiven Zielen für Unternehmensverlagerungen. Anbieter von Relocation-Dienstleistungen empfehlen, temporäre Unterkünfte mindestens drei Monate im Voraus zu buchen und Mietsteigerungen von 6-8 % in den wichtigsten Universitätsstädten einzuplanen.
Hinter diesen Zahlen verbirgt sich ein struktureller Wandel in Italiens Besuchswirtschaft. Analysten des Nationalen Tourismusobservatoriums verweisen auf die schnelle Erholung der Fernmärkte wie USA, Kanada und Japan, die inzwischen ihre Volumina von 2019 übertreffen. Gleichzeitig weiten preisbewusste europäische Reisende ihren Fokus über die klassischen Städtereiseziele hinaus auf sekundäre Regionen wie Apulien und Marken aus, begünstigt durch erweiterte Billigflugverbindungen und Hochgeschwindigkeitszugverbindungen.
Für Mobilitätsmanager verdeutlichen die Zahlen die Belastung der Grenzkontrollressourcen. Die Einwanderungspolizei verarbeitete an den fünf größten Flughäfen des Landes 1,2 Millionen mehr elektronische Passscans, und allein am Flughafen Mailand Malpensa stieg das Schengen-Passagieraufkommen um 11 %. Mit dem Start des neuen EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES) im Oktober 2025 stehen die Flughäfen vor einer weiteren Herausforderung bei der Abfertigung. Betreiber am Flughafen Rom Fiumicino und Venedig Marco Polo haben bereits die Einführung biometrischer E-Gates beschleunigt und stellen mehrsprachiges Personal ein, um Nicht-EU-Passagiere bei der Nutzung der neuen Terminals zu unterstützen.
Auch die Gastgewerbebranche bereitet sich auf einen engeren Arbeitsmarkt vor. Der Hotelverband Federalberghi meldet, dass für den Sommer 2026 noch 40.000 Saisonarbeitskräfte benötigt werden, und fordert von der Regierung eine höhere Kontingentierung für Saisonkräfte aus Nicht-EU-Ländern im nächsten Decreto Flussi. Reiseveranstalter sollten mit höheren Zimmerpreisen in Mailand und Florenz während großer Fachmessen rechnen und frühzeitig Kontingente sichern.
Abschließend liefern die Daten wertvolle Orientierungspunkte für Planer von Expat-Programmen. Städte wie Turin (+14 % Ankünfte) und Bologna (+12 %) entwickeln sich dank neuer Investitionen in den Bereichen Life Sciences und Automobilindustrie zunehmend zu attraktiven Zielen für Unternehmensverlagerungen. Anbieter von Relocation-Dienstleistungen empfehlen, temporäre Unterkünfte mindestens drei Monate im Voraus zu buchen und Mietsteigerungen von 6-8 % in den wichtigsten Universitätsstädten einzuplanen.
Quelle: ANSA English
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