
Sri Lankas Kabinett hat ein spezielles Digital Nomad Visum genehmigt, das ausländischen Wissensarbeitern – darunter viele indische Softwareentwickler und Content Creator – ermöglicht, bis zu 12 Monate auf der Insel zu leben und zu arbeiten, mit der Option auf eine einmalige Verlängerung. Tourismusminister Harin Fernando kündigte am 5. Februar 2026 an, dass das Programm darauf abzielt, den Trend zum Remote-Arbeiten nach der Pandemie zu nutzen und Sri Lanka als kostengünstigen Standort in Südasien zu positionieren. Antragsteller müssen ein Mindesteinkommen von 2.000 USD pro Monat, eine umfassende Krankenversicherung sowie Nachweise über Remote-Beschäftigung oder freiberufliche Verträge vorlegen.
Gleichzeitig hat Colombo das Kurzzeit-e-Visum überarbeitet und die reguläre Touristenbewilligung von 30 auf 90 Tage verlängert, mit der Möglichkeit einer weiteren 90-tägigen Online-Verlängerung. Sowohl das Digital Nomad Visum als auch das erweiterte Touristenvisum können über die neue mobile App der Sri Lanka Immigration & Emigration Department beantragt werden, wodurch persönliche Besuche in Colombo oder an Flughafenschaltern entfallen. Die Reform erfolgt vor dem Hintergrund eines Anstiegs der indischen Besucherzahlen um 38 % im Jahr 2025 – Indien ist bereits der größte Herkunftsmarkt der Insel.
Für indische Remote-Arbeiter beseitigt das Nomad Visum ein großes Problem: Bisher mussten sie jeden Monat ausreisen und wieder einreisen, um Strafgebühren wegen Überziehung zu vermeiden. Mit Direktflügen aus 12 indischen Städten und Lebenshaltungskosten, die etwa 25 % unter denen von Bengaluru liegen, erwarten Experten, dass Colombo, Galle und die Surferstadt Weligama zu regionalen Co-Working-Hubs werden. Unternehmen, die Mitarbeiter auf „Work-from-anywhere“-Einsätze schicken, sollten jedoch die steuerlichen Verpflichtungen prüfen; nach geltendem sri-lankischem Recht bleibt Einkommen ausländischer Arbeitgeber für die ersten 183 Tage steuerfrei, kann danach aber lokale Steuererklärungen auslösen.
Reiseexperten empfehlen digitalen Nomaden, indische Pässe mit mindestens sechs Monaten Gültigkeit mitzuführen, eine private Krankenversicherung, die in Sri Lanka anerkannt ist, abzuschließen und die Datensicherheitsrichtlinien zu beachten, da öffentliche Co-Working-Spaces möglicherweise nicht den IT-Standards von Unternehmen entsprechen. Familienangehörige können Nomad-Visuminhaber begleiten, benötigen jedoch für Ehepartner separate Abhängigkeitsgenehmigungen, und Kinder müssen internationale Schulen besuchen.
Gleichzeitig hat Colombo das Kurzzeit-e-Visum überarbeitet und die reguläre Touristenbewilligung von 30 auf 90 Tage verlängert, mit der Möglichkeit einer weiteren 90-tägigen Online-Verlängerung. Sowohl das Digital Nomad Visum als auch das erweiterte Touristenvisum können über die neue mobile App der Sri Lanka Immigration & Emigration Department beantragt werden, wodurch persönliche Besuche in Colombo oder an Flughafenschaltern entfallen. Die Reform erfolgt vor dem Hintergrund eines Anstiegs der indischen Besucherzahlen um 38 % im Jahr 2025 – Indien ist bereits der größte Herkunftsmarkt der Insel.
Für indische Remote-Arbeiter beseitigt das Nomad Visum ein großes Problem: Bisher mussten sie jeden Monat ausreisen und wieder einreisen, um Strafgebühren wegen Überziehung zu vermeiden. Mit Direktflügen aus 12 indischen Städten und Lebenshaltungskosten, die etwa 25 % unter denen von Bengaluru liegen, erwarten Experten, dass Colombo, Galle und die Surferstadt Weligama zu regionalen Co-Working-Hubs werden. Unternehmen, die Mitarbeiter auf „Work-from-anywhere“-Einsätze schicken, sollten jedoch die steuerlichen Verpflichtungen prüfen; nach geltendem sri-lankischem Recht bleibt Einkommen ausländischer Arbeitgeber für die ersten 183 Tage steuerfrei, kann danach aber lokale Steuererklärungen auslösen.
Reiseexperten empfehlen digitalen Nomaden, indische Pässe mit mindestens sechs Monaten Gültigkeit mitzuführen, eine private Krankenversicherung, die in Sri Lanka anerkannt ist, abzuschließen und die Datensicherheitsrichtlinien zu beachten, da öffentliche Co-Working-Spaces möglicherweise nicht den IT-Standards von Unternehmen entsprechen. Familienangehörige können Nomad-Visuminhaber begleiten, benötigen jedoch für Ehepartner separate Abhängigkeitsgenehmigungen, und Kinder müssen internationale Schulen besuchen.
Quelle: The Economic Times