
Die Regierung von Queensland hat am Sonntag einen Gesetzentwurf gegen Hassrede vorgestellt, der die Slogans „vom Fluss bis zum Meer“ und „Globalisiere die Intifada“ verbietet. Wer diese mit der Absicht, zu belästigen oder zu beleidigen, zeigt oder ausspricht, muss mit bis zu zwei Jahren Haft rechnen. Premierminister David Crisafulli stellte den Entwurf als direkte Reaktion auf den Terroranschlag in Bondi im Dezember dar.
Obwohl die Reformen sich gegen inländischen Extremismus richten, erweitern sie auch die Zusammenarbeit des Bundesstaates mit den Bundesbehörden. Die Erläuterungen zum Gesetzentwurf bestätigen, dass die Polizei von Queensland Verurteilungsdaten in Echtzeit mit dem Innenministerium teilt, was dem Minister ermöglicht, Visa von Straftätern gemäß den Charakterbestimmungen Australiens zu widerrufen oder abzulehnen.
Rechtswissenschaftler warnen, dass die Nachweispflicht der Absicht auch friedliche Demonstranten erfassen könnte, darunter internationale Studierende und temporäre Arbeitskräfte, was neue Compliance-Risiken für Universitäten und Arbeitgeber schafft. Jüdische Gemeinschaftsorganisationen unterstützen das Gesetz und betonen, dass es der Polizei endlich die nötigen Mittel gibt, um die steigende Zahl antisemitischer Vorfälle zu bekämpfen.
In der Praxis müssen Mobility-Manager Expatriates und Entsandte über die neuen Redebeschränkungen informieren, sobald das Gesetz in Kraft tritt – insbesondere jene, die voraussichtlich an Kundgebungen teilnehmen. Einwanderungsanwälte rechnen zudem mit einem Anstieg ministerieller Eingriffe, falls Visa-Inhaber wegen des Delikts angeklagt werden.
Der Gesetzentwurf wird am Dienstag im Parlament eingebracht und soll mit Unterstützung der Opposition verabschiedet werden, womit Queensland der erste australische Bundesstaat wäre, der bestimmte Nahost-bezogene Formulierungen verbietet.
Obwohl die Reformen sich gegen inländischen Extremismus richten, erweitern sie auch die Zusammenarbeit des Bundesstaates mit den Bundesbehörden. Die Erläuterungen zum Gesetzentwurf bestätigen, dass die Polizei von Queensland Verurteilungsdaten in Echtzeit mit dem Innenministerium teilt, was dem Minister ermöglicht, Visa von Straftätern gemäß den Charakterbestimmungen Australiens zu widerrufen oder abzulehnen.
Rechtswissenschaftler warnen, dass die Nachweispflicht der Absicht auch friedliche Demonstranten erfassen könnte, darunter internationale Studierende und temporäre Arbeitskräfte, was neue Compliance-Risiken für Universitäten und Arbeitgeber schafft. Jüdische Gemeinschaftsorganisationen unterstützen das Gesetz und betonen, dass es der Polizei endlich die nötigen Mittel gibt, um die steigende Zahl antisemitischer Vorfälle zu bekämpfen.
In der Praxis müssen Mobility-Manager Expatriates und Entsandte über die neuen Redebeschränkungen informieren, sobald das Gesetz in Kraft tritt – insbesondere jene, die voraussichtlich an Kundgebungen teilnehmen. Einwanderungsanwälte rechnen zudem mit einem Anstieg ministerieller Eingriffe, falls Visa-Inhaber wegen des Delikts angeklagt werden.
Der Gesetzentwurf wird am Dienstag im Parlament eingebracht und soll mit Unterstützung der Opposition verabschiedet werden, womit Queensland der erste australische Bundesstaat wäre, der bestimmte Nahost-bezogene Formulierungen verbietet.
Quelle: The Guardian
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