
Das Ministerium für Hochschul- und Weiterbildung hat „TrustEd“ ins Leben gerufen, ein neues Qualitätssicherungsprogramm, das die Einschreibung internationaler Studierender an Englisch-Sprachschulen in Irland grundlegend verändern wird. Nach den am 15. Februar verkündeten Regeln dürfen nur noch Schulen mit TrustEd-Akkreditierung Nicht-EU-Studierende für Visa sponsern. Um sich zu qualifizieren, müssen die Einrichtungen unangekündigte Einwanderungskontrollen zulassen und Einschreibedaten direkt mit dem Justizministerium teilen.
Minister James Lawless erklärte, die Initiative reagiere auf Bedenken, dass „eine Minderheit der Anbieter de facto als Einwanderungsfabriken fungiert“, indem sie Studierenden erlaubt, Vollzeit zu arbeiten, statt am Unterricht teilzunehmen. Von etwa 100 Sprachschulen landesweit erwarten die Behörden, dass nur 50 bis 60 den neuen Standard erreichen; bisher wurden 28 genehmigt, 37 Anträge sind noch offen.
Für Arbeitgeber, die auf Irlands zweijährige Stamp-2-Arbeitserlaubnis für Studierende als Talentschmiede setzen, ist die Änderung bedeutend. Studierende, die an nicht akkreditierten Schulen eingeschrieben sind, verlieren ihr Arbeitsrecht, und Visa-Anträge mit Bezug auf solche Schulen werden voraussichtlich abgelehnt. Personalabteilungen sollten daher vor der Vergabe von Jobangeboten oder Praktika den TrustEd-Status der jeweiligen Einrichtung prüfen.
Die Reaktionen aus der Branche sind gemischt. Renommierte Schulen begrüßen das Gütesiegel als Wettbewerbsvorteil, während kleinere Einrichtungen vor der Belastung durch die neuen Auflagen – darunter auch neue Technologien zur Anwesenheitskontrolle – warnen, die zu Schließungen führen könnten. Die Regierung argumentiert, dass die Auslese schwacher Anbieter Irlands Ruf stärkt und letztlich Arbeitsplätze im 800-Millionen-Euro-Sprachlernsektor sichert.
Praktischer Tipp: Prüfen Sie den bald erscheinenden TrustEd-Register (online in den nächsten Wochen) vor der Erstattung von Studiengebühren im Rahmen von Umzugspaketen; erinnern Sie bestehende studentische Mitarbeiter daran, eine Anwesenheit von mindestens 85 Prozent einzuhalten, um bei Einwanderungskontrollen nicht negativ aufzufallen.
Minister James Lawless erklärte, die Initiative reagiere auf Bedenken, dass „eine Minderheit der Anbieter de facto als Einwanderungsfabriken fungiert“, indem sie Studierenden erlaubt, Vollzeit zu arbeiten, statt am Unterricht teilzunehmen. Von etwa 100 Sprachschulen landesweit erwarten die Behörden, dass nur 50 bis 60 den neuen Standard erreichen; bisher wurden 28 genehmigt, 37 Anträge sind noch offen.
Für Arbeitgeber, die auf Irlands zweijährige Stamp-2-Arbeitserlaubnis für Studierende als Talentschmiede setzen, ist die Änderung bedeutend. Studierende, die an nicht akkreditierten Schulen eingeschrieben sind, verlieren ihr Arbeitsrecht, und Visa-Anträge mit Bezug auf solche Schulen werden voraussichtlich abgelehnt. Personalabteilungen sollten daher vor der Vergabe von Jobangeboten oder Praktika den TrustEd-Status der jeweiligen Einrichtung prüfen.
Die Reaktionen aus der Branche sind gemischt. Renommierte Schulen begrüßen das Gütesiegel als Wettbewerbsvorteil, während kleinere Einrichtungen vor der Belastung durch die neuen Auflagen – darunter auch neue Technologien zur Anwesenheitskontrolle – warnen, die zu Schließungen führen könnten. Die Regierung argumentiert, dass die Auslese schwacher Anbieter Irlands Ruf stärkt und letztlich Arbeitsplätze im 800-Millionen-Euro-Sprachlernsektor sichert.
Praktischer Tipp: Prüfen Sie den bald erscheinenden TrustEd-Register (online in den nächsten Wochen) vor der Erstattung von Studiengebühren im Rahmen von Umzugspaketen; erinnern Sie bestehende studentische Mitarbeiter daran, eine Anwesenheit von mindestens 85 Prozent einzuhalten, um bei Einwanderungskontrollen nicht negativ aufzufallen.
Quelle: The Times (Ireland edition)