
Mit dem Countdown bis zur schrittweisen Einführung des neuen Ein- und Ausreisesystems der EU (EES) im April 2026 und des Europäischen Reiseinformations- und Genehmigungssystems (ETIAS) später im selben Jahr beginnen irische Arbeitgeber, die Auswirkungen der beiden Systeme auf die Mitarbeiter-Mobilität zu analysieren. Eine heute veröffentlichte Verbraucherinformation hebt die wichtigsten operativen Unterschiede hervor: Das EES erfasst bei jeder Grenzüberquerung von Nicht-EU-Bürgern an den Schengen-Außengrenzen biometrische Daten (Fingerabdrücke und Gesichtsscans), während ETIAS als Reisegenehmigung vor der Abreise fungiert – im Grunde eine 20-Euro-Genehmigung, die drei Jahre gültig ist.
Obwohl Irland nicht zum Schengen-Raum gehört, betreffen die Änderungen zwei große Gruppen: Erstens die vielen Nicht-EU-Entsandten, die in Irland leben und arbeiten, aber häufig für Meetings in den Schengen-Raum reisen – sie benötigen sowohl eine ETIAS-Genehmigung als auch eine initiale biometrische Registrierung im EES. Zweitens britische und andere visumfreie Mitarbeiter in irischen Niederlassungen, die nach Einführung der Systeme bei der Einreise nach Kontinentaleuropa denselben Anforderungen unterliegen.
Für Mobility-Manager bedeutet die größte operative Veränderung den Zeitpunkt: ETIAS-Anträge müssen vor der Reise online gestellt werden, wobei die EU-Behörden empfehlen, bis zu 96 Stunden für die Genehmigung bei sicherheitsrelevanten Sonderprüfungen einzuplanen. Reiseprogramme mit hohem Volumen müssen daher neue Abläufe schaffen, um sicherzustellen, dass die Genehmigungen vor der Ticketausstellung vorliegen. Fluggesellschaften sind gesetzlich verpflichtet, Passagieren ohne gültige ETIAS-Genehmigung das Boarding zu verweigern, sobald die Kontrolle beginnt.
Zudem hat die Erhöhung der Gebühr von ursprünglich geplanten 7 Euro auf 20 Euro – bestätigt von der Europäischen Kommission im Juli letzten Jahres – finanzielle Auswirkungen für Unternehmen, die Shuttle-Reisen zu Kundenstandorten in der EU organisieren. Finanzabteilungen sollten erwägen, die Kosten zentral zu übernehmen oder den Mitarbeitern zu erstatten, um Widerstände zu vermeiden.
Handlungsempfehlungen: ETIAS-Statusprüfungen bis Q4 2025 in die Genehmigungssysteme der Reisebüros integrieren; Mitarbeiter mit britischem Pass darüber informieren, dass ETIAS künftig auch für sie gilt, obwohl sie derzeit noch visumfrei reisen können; frühzeitig Informationsveranstaltungen zur biometrischen Registrierung für Vielreisende vor dem EES-Start im April 2026 planen.
Obwohl Irland nicht zum Schengen-Raum gehört, betreffen die Änderungen zwei große Gruppen: Erstens die vielen Nicht-EU-Entsandten, die in Irland leben und arbeiten, aber häufig für Meetings in den Schengen-Raum reisen – sie benötigen sowohl eine ETIAS-Genehmigung als auch eine initiale biometrische Registrierung im EES. Zweitens britische und andere visumfreie Mitarbeiter in irischen Niederlassungen, die nach Einführung der Systeme bei der Einreise nach Kontinentaleuropa denselben Anforderungen unterliegen.
Für Mobility-Manager bedeutet die größte operative Veränderung den Zeitpunkt: ETIAS-Anträge müssen vor der Reise online gestellt werden, wobei die EU-Behörden empfehlen, bis zu 96 Stunden für die Genehmigung bei sicherheitsrelevanten Sonderprüfungen einzuplanen. Reiseprogramme mit hohem Volumen müssen daher neue Abläufe schaffen, um sicherzustellen, dass die Genehmigungen vor der Ticketausstellung vorliegen. Fluggesellschaften sind gesetzlich verpflichtet, Passagieren ohne gültige ETIAS-Genehmigung das Boarding zu verweigern, sobald die Kontrolle beginnt.
Zudem hat die Erhöhung der Gebühr von ursprünglich geplanten 7 Euro auf 20 Euro – bestätigt von der Europäischen Kommission im Juli letzten Jahres – finanzielle Auswirkungen für Unternehmen, die Shuttle-Reisen zu Kundenstandorten in der EU organisieren. Finanzabteilungen sollten erwägen, die Kosten zentral zu übernehmen oder den Mitarbeitern zu erstatten, um Widerstände zu vermeiden.
Handlungsempfehlungen: ETIAS-Statusprüfungen bis Q4 2025 in die Genehmigungssysteme der Reisebüros integrieren; Mitarbeiter mit britischem Pass darüber informieren, dass ETIAS künftig auch für sie gilt, obwohl sie derzeit noch visumfrei reisen können; frühzeitig Informationsveranstaltungen zur biometrischen Registrierung für Vielreisende vor dem EES-Start im April 2026 planen.
Quelle: The Sun (Ireland)
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