Zwölf irreguläre Migranten nach Razzia im Bezirk Paphos abgeschoben
Polizei nimmt bei morgendlicher Razzia 19 illegale Ausländer fest
Innenministerium ordnet Untersuchung zu Missbrauchsvorwürfen im Migrantenlager Pournara an
Neueste Nachrichten
Eröffnung des ersten Jugendgefängnisses in Zypern verzögert sich wegen Verzögerungen bei der Überstellung von Migranten
Das Justizministerium hat den Start des ersten Jugendhaftzentrums Zyperns auf Mitte 2026 verschoben, da irreguläre Migranten noch nicht vom Menogeia-Zentrum in das noch unvollendete Abschiebezentrum Limnes verlegt werden können. Diese Verzögerung verdeutlicht die Kapazitätsengpässe im Migrations- und Abschiebesystem der Insel und könnte die strengen Durchsetzungsmaßnahmen verlängern, die Unternehmen bei der Beschäftigung von Drittstaatsangehörigen belasten.
Starker Rückgang bei Asylberufungen verdeckt Anstieg der Fälle aus „nicht sicheren“ Ländern
Neue Zahlen zeigen, dass die Asylberufungen in Zypern im Jahr 2024 um ein Fünftel zurückgegangen sind, während die Fälle aus „nicht sicheren“ Staaten wie Liberia, Kamerun und der Demokratischen Republik Kongo stark angestiegen sind. Dies hat den Rückstau vor den Gerichten auf über 6.500 Akten anwachsen lassen. Die niedrige Anerkennungsquote und die zunehmenden Herausforderungen bei der Inhaftierung deuten auf ein härteres Umfeld für humanitäre und familienbezogene Mobilität hin.
Zypern digitalisiert Aufenthaltserlaubnisse im Rahmen von 100 neuen E-Government-Diensten im Jahr 2026
Die Regierung wird im Jahr 2026 weitere 100 E-Government-Dienste einführen, darunter einen vollständig digitalen Ablauf für Aufenthaltsgenehmigungsanträge von Ausländern über die App „Digital Citizen“ und das Portal gov.cy. Das Projekt soll den Papierkram reduzieren und Zypern an die kommenden EU-Grenzmanagementsysteme anpassen.