
Die belgische Bundesregierung hat die Pläne zur Anhebung der Mehrwertsteuer auf Tickets für Popkonzerte von 6 auf 12 Prozent vorerst gestoppt, berichtete das IQ Magazine am 19. Februar 2026. Dieser Rückzieher folgt auf Lobbyarbeit von Veranstaltern, die warnten, dass höhere Steuern internationale Künstler davon abhalten könnten, Antwerpen oder Brüssel anzusteuern, und Geschäftsreisen in Nachbarländer verlagert würden.
Obwohl die geplante Erhöhung vor allem die Unterhaltung und nicht den Personenverkehr betraf, begrüßten auch Akteure aus dem Mobilitätssektor die Entscheidung. Budgets für Konferenzen und Kundenveranstaltungen sind oft mit Reise- und Unterkunftskosten verknüpft; eine höhere Mehrwertsteuer auf Tickets hätte die Gesamtkosten für Besucher erhöht, die Spesenabrechnung erschwert und interne Ausgabenlimits überschritten.
Die Aussetzung betrifft nicht die separate Mehrwertsteuererhöhung auf Hotelübernachtungen, die ab dem 1. März 2026 auf 12 Prozent steigt. Reiseverantwortliche müssen daher mit gemischten Preissignalen rechnen: Die Unterkunftskosten steigen, während die Ticketpreise vorerst stabil bleiben. Das Finanzministerium kündigte an, die Mehrwertsteuer auf Unterhaltung nach einer „umfassenden Wirkungsstudie“ später im Jahr erneut zu prüfen.
Branchenverbände warnen, dass Belgien gegenüber den Niederlanden und Deutschland ins Hintertreffen geraten könnte, wo die Mehrwertsteuer auf Kulturveranstaltungen zwar höher ist, dies aber durch größere Veranstaltungsorte und bessere Verkehrsverbindungen ausgeglichen wird. Die Beibehaltung des 6-Prozent-Satzes sichert ihrer Ansicht nach Belgiens Wettbewerbsfähigkeit als mittelgroßer Tagungs- und Veranstaltungsstandort im Herzen Europas.
Obwohl die geplante Erhöhung vor allem die Unterhaltung und nicht den Personenverkehr betraf, begrüßten auch Akteure aus dem Mobilitätssektor die Entscheidung. Budgets für Konferenzen und Kundenveranstaltungen sind oft mit Reise- und Unterkunftskosten verknüpft; eine höhere Mehrwertsteuer auf Tickets hätte die Gesamtkosten für Besucher erhöht, die Spesenabrechnung erschwert und interne Ausgabenlimits überschritten.
Die Aussetzung betrifft nicht die separate Mehrwertsteuererhöhung auf Hotelübernachtungen, die ab dem 1. März 2026 auf 12 Prozent steigt. Reiseverantwortliche müssen daher mit gemischten Preissignalen rechnen: Die Unterkunftskosten steigen, während die Ticketpreise vorerst stabil bleiben. Das Finanzministerium kündigte an, die Mehrwertsteuer auf Unterhaltung nach einer „umfassenden Wirkungsstudie“ später im Jahr erneut zu prüfen.
Branchenverbände warnen, dass Belgien gegenüber den Niederlanden und Deutschland ins Hintertreffen geraten könnte, wo die Mehrwertsteuer auf Kulturveranstaltungen zwar höher ist, dies aber durch größere Veranstaltungsorte und bessere Verkehrsverbindungen ausgeglichen wird. Die Beibehaltung des 6-Prozent-Satzes sichert ihrer Ansicht nach Belgiens Wettbewerbsfähigkeit als mittelgroßer Tagungs- und Veranstaltungsstandort im Herzen Europas.
Quelle: IQ Magazine
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Belgien.Mehr von Belgien
Alle anzeigen
Belgien erhöht die Staatsbürgerschaftsgebühr auf 1.000 € und verschärft die Regeln für Familienzusammenführung
Untersuchung behauptet, Belgien untergrabe absichtlich die Dublin-Verordnung angesichts der Unterkunftskrise