
Tausende Passagiere – überwiegend brasilianische Urlauber und Geschäftsreisende – wachten am Morgen des 19. Februar mit SMS-Nachrichten auf, die sie über die Stornierung ihrer Flüge von und nach Argentinien informierten.
Der 24-stündige Generalstreik wurde von der mächtigen Confederación General del Trabajo (CGT) ausgerufen, um gegen das Arbeitsreformgesetz von Präsident Javier Milei zu protestieren. Die unmittelbaren Folgen trafen jedoch vor allem die brasilianische Luftfahrt. Bereits um 8:00 Uhr Ortszeit verzeichnete São Paulo/Guarulhos 14 Flugausfälle, Rio de Janeiro/Galeão 31, Brasília einen, Porto Alegre zwei und Florianópolis mehr als 30, so die Flughafenbetreiber. Aerolíneas Argentinas strich 255 Flüge, während LATAM und Gol vorsorglich weitere Verbindungen annullierten oder umbuchten.
Die beiden größten brasilianischen Fluggesellschaften reagierten mit flexiblen Umbuchungsregelungen: LATAM erlaubt Terminänderungen innerhalb von 12 Monaten oder volle Rückerstattungen, Gol bietet Änderungen ohne Strafgebühren oder Tarifdifferenzen für Reisen bis zum 31. März an. Reisende werden dringend gebeten, vor Anreise den Flugstatus zu prüfen und in São Paulo zusätzliche Zeit für Anschlussflüge einzuplanen, da dort den ganzen Tag über Verzögerungen erwartet werden.
Obwohl der Streik auf Argentinien beschränkt ist, zeigt er die Verwundbarkeit des eng verflochtenen Mercosur-Flugnetzes. Allein Guarulhos bedient täglich bis zu 18 Verbindungen nach Buenos Aires, Córdoba, Mendoza und Rosario – Strecken, die stark von multinationalen Führungskräften genutzt werden, die zwischen Hauptsitz und südamerikanischen Tochtergesellschaften pendeln. Auch der Frachtverkehr ist betroffen, verderbliche Waren bleiben in Kühlhäusern in Campinas und Viracopos liegen, bis Frachtflüge neu geplant werden können.
Mobilitätsmanager erhalten klare Empfehlungen: Notfallpläne aktivieren, bereits unterwegs befindliche Reisende informieren und mit anhaltenden betrieblichen Nachwirkungen mindestens 36 Stunden nach Wiederaufnahme des Normalbetriebs rechnen. Langfristig sollten Reiseeinkäufer duale Ticketoptionen über Montevideo oder Santiago in Betracht ziehen, um während der unruhigen Arbeitskampfzeiten in Argentinien flexibel zu bleiben.
Der 24-stündige Generalstreik wurde von der mächtigen Confederación General del Trabajo (CGT) ausgerufen, um gegen das Arbeitsreformgesetz von Präsident Javier Milei zu protestieren. Die unmittelbaren Folgen trafen jedoch vor allem die brasilianische Luftfahrt. Bereits um 8:00 Uhr Ortszeit verzeichnete São Paulo/Guarulhos 14 Flugausfälle, Rio de Janeiro/Galeão 31, Brasília einen, Porto Alegre zwei und Florianópolis mehr als 30, so die Flughafenbetreiber. Aerolíneas Argentinas strich 255 Flüge, während LATAM und Gol vorsorglich weitere Verbindungen annullierten oder umbuchten.
Die beiden größten brasilianischen Fluggesellschaften reagierten mit flexiblen Umbuchungsregelungen: LATAM erlaubt Terminänderungen innerhalb von 12 Monaten oder volle Rückerstattungen, Gol bietet Änderungen ohne Strafgebühren oder Tarifdifferenzen für Reisen bis zum 31. März an. Reisende werden dringend gebeten, vor Anreise den Flugstatus zu prüfen und in São Paulo zusätzliche Zeit für Anschlussflüge einzuplanen, da dort den ganzen Tag über Verzögerungen erwartet werden.
Obwohl der Streik auf Argentinien beschränkt ist, zeigt er die Verwundbarkeit des eng verflochtenen Mercosur-Flugnetzes. Allein Guarulhos bedient täglich bis zu 18 Verbindungen nach Buenos Aires, Córdoba, Mendoza und Rosario – Strecken, die stark von multinationalen Führungskräften genutzt werden, die zwischen Hauptsitz und südamerikanischen Tochtergesellschaften pendeln. Auch der Frachtverkehr ist betroffen, verderbliche Waren bleiben in Kühlhäusern in Campinas und Viracopos liegen, bis Frachtflüge neu geplant werden können.
Mobilitätsmanager erhalten klare Empfehlungen: Notfallpläne aktivieren, bereits unterwegs befindliche Reisende informieren und mit anhaltenden betrieblichen Nachwirkungen mindestens 36 Stunden nach Wiederaufnahme des Normalbetriebs rechnen. Langfristig sollten Reiseeinkäufer duale Ticketoptionen über Montevideo oder Santiago in Betracht ziehen, um während der unruhigen Arbeitskampfzeiten in Argentinien flexibel zu bleiben.
Quelle: TMC / PANROTAS / Times Brasil
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