
Eine Analyse, veröffentlicht von The Asia Business Daily am 25. Februar, zeigt, dass Thailand während des Frühlingsfestes vom 15. bis 23. Februar schätzungsweise 250.000 chinesische Besucher anzog und damit Korea, Malaysia und Singapur als beliebtestes Reiseziel übertraf. Japan, einst ein Dauerfavorit, verzeichnete aufgrund diplomatischer Spannungen rund um Taiwan einen Rückgang der Ankünfte um die Hälfte auf 130.000. Die Marketingfirma China Trading Desk führt Thailands Aufschwung auf eine aggressive Sicherheitskommunikation nach den Betrugsskandalen im Vorjahr, die Fortführung des visafreien Programms für chinesische Staatsbürger sowie umfangreiche Social-Media-Kampagnen auf Douyin und Xiaohongshu zurück. Für Mobilitätsplaner hat diese Entwicklung zwei praktische Folgen: Erstens stehen Bangkok und Phuket wieder auf den Hochrisikolisten für steigende Flugpreise und ausgebuchte Hotels; die für 2024 ausgehandelten Firmenraten könnten nicht mehr gelten. Zweitens unterstreicht Koreas Verlängerung des visafreien Tourgruppenprogramms am selben Tag den wachsenden Wettbewerb unter den asiatisch-pazifischen Reisezielen um die chinesischen Touristenausgaben – ein Faktor, der die Wahl von Veranstaltungsorten für regionale Konferenzen beeinflussen könnte. Der Einbruch der Besucherzahlen in Japan erinnert Unternehmen zudem daran, dass geopolitische Spannungen Reisepläne über Nacht zunichtemachen können. Firmen mit wichtigen Zulieferern in Japan sollten ihre Notfall-Personalpläne überprüfen, um sicherzustellen, dass Techniker auch bei verschärften Reisehinweisen einsatzbereit bleiben.
Quelle: The Asia Business Daily
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