
Die europäischen Behörden haben den Start des European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) offiziell auf „mindestens 2027“ verschoben. Grund dafür ist, dass das digitale Ein- und Ausreisesystem (EES), auf dem ETIAS basiert, nicht rechtzeitig zum ursprünglich geplanten Termin im Herbst 2026 einsatzbereit sein wird. Die Ankündigung erfolgte am späten 25. Februar in Brüssel und wurde zunächst von mehreren EU-Medien berichtet.
ETIAS ist die 7-Euro-Einreisegenehmigung, die künftig für Bürger aus rund 60 visumfreien Ländern – darunter Großbritannien, die USA und Kanada – vor der Einreise in den Schengen-Raum verpflichtend sein wird. Das tschechische Außenministerium hatte bereits Vorbereitungen getroffen, um die Check-in-Anweisungen der Fluggesellschaften und die Abläufe bei der Grenzkontrolle für die geplante Inbetriebnahme zum Jahresende anzupassen. Nun bestätigen die Behörden, dass sich diese Maßnahmen verzögern werden.
Für Mobilitätsmanager bedeutet die Verschiebung eine Entlastung zu Beginn einer administrativen Herausforderung, die sich bereits abzeichnete: die gleichzeitige Einführung der ETA in Großbritannien, die weiterhin geltenden Passkontrollen aus der Brexit-Ära sowie die Sperrung der Start- und Landebahn am Flughafen Prag. Tschechische Reiseveranstalter hatten davor gewarnt, dass Tausende nordamerikanischer Besucher unsicher sind, ob ETIAS „ab Frühling oder Herbst“ erforderlich sein wird.
Das zusätzliche Jahr gibt Fluggesellschaften und Geschäftsreiseteams mehr Zeit, API-Anbindungen zu implementieren, Kundenservice-Mitarbeiter zu schulen und Reiseinformationen in mehreren Sprachen anzupassen. Hotels und Kongresszentren in der Tschechischen Republik – insbesondere in Prag und Brünn – atmeten erleichtert auf. Der Revenue Director der Marriott-Gruppe erklärte gegenüber The Portugal News, dass bereits erste Gruppenstornierungen von US-Verbänden eingingen, die wegen der neuen Formalitäten verunsichert sind. Mit der Verschiebung von ETIAS kann der MICE-Markt für 2026 nun mit größerer Planungssicherheit arbeiten.
Die Behörden warnen jedoch, dass das EES selbst weiterhin ab April 2026 vollständig angewendet werden soll. Das bedeutet, dass Inhaber von Nicht-EU-Pässen (einschließlich Briten) an den Schengen-Grenzen weiterhin Fingerabdrücke und Gesichtsscans abgeben müssen. Warteschlangen könnten sich verlängern, falls Kioske ausfallen oder Reisende sich gegen biometrische Kontrollen sträuben. Mobilitätsteams sollten daher ihre Mitarbeiter weiterhin zum EES informieren – auch wenn die Euro-Visa-Gebühr vorerst verschoben wurde.
ETIAS ist die 7-Euro-Einreisegenehmigung, die künftig für Bürger aus rund 60 visumfreien Ländern – darunter Großbritannien, die USA und Kanada – vor der Einreise in den Schengen-Raum verpflichtend sein wird. Das tschechische Außenministerium hatte bereits Vorbereitungen getroffen, um die Check-in-Anweisungen der Fluggesellschaften und die Abläufe bei der Grenzkontrolle für die geplante Inbetriebnahme zum Jahresende anzupassen. Nun bestätigen die Behörden, dass sich diese Maßnahmen verzögern werden.
Für Mobilitätsmanager bedeutet die Verschiebung eine Entlastung zu Beginn einer administrativen Herausforderung, die sich bereits abzeichnete: die gleichzeitige Einführung der ETA in Großbritannien, die weiterhin geltenden Passkontrollen aus der Brexit-Ära sowie die Sperrung der Start- und Landebahn am Flughafen Prag. Tschechische Reiseveranstalter hatten davor gewarnt, dass Tausende nordamerikanischer Besucher unsicher sind, ob ETIAS „ab Frühling oder Herbst“ erforderlich sein wird.
Das zusätzliche Jahr gibt Fluggesellschaften und Geschäftsreiseteams mehr Zeit, API-Anbindungen zu implementieren, Kundenservice-Mitarbeiter zu schulen und Reiseinformationen in mehreren Sprachen anzupassen. Hotels und Kongresszentren in der Tschechischen Republik – insbesondere in Prag und Brünn – atmeten erleichtert auf. Der Revenue Director der Marriott-Gruppe erklärte gegenüber The Portugal News, dass bereits erste Gruppenstornierungen von US-Verbänden eingingen, die wegen der neuen Formalitäten verunsichert sind. Mit der Verschiebung von ETIAS kann der MICE-Markt für 2026 nun mit größerer Planungssicherheit arbeiten.
Die Behörden warnen jedoch, dass das EES selbst weiterhin ab April 2026 vollständig angewendet werden soll. Das bedeutet, dass Inhaber von Nicht-EU-Pässen (einschließlich Briten) an den Schengen-Grenzen weiterhin Fingerabdrücke und Gesichtsscans abgeben müssen. Warteschlangen könnten sich verlängern, falls Kioske ausfallen oder Reisende sich gegen biometrische Kontrollen sträuben. Mobilitätsteams sollten daher ihre Mitarbeiter weiterhin zum EES informieren – auch wenn die Euro-Visa-Gebühr vorerst verschoben wurde.
Quelle: The Portugal News
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